A 40 in Mülheim - bald "flüstert OPA beidseitig"

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Tausende Pendler und den Fernverkehr zieht es werktags durch die Ruhrmetropolen zum Niederrhein und in die Benelux-Staaten, ab kommender Freitagnacht, Punkt Mitternacht, werden sie Auswegstrecken der Hauptschlagader des Reviers in Fahrtrichtung Venlo benutzen müssen. Mit Staus an den Umleitungsstellen ist zu rechnen.

Wie im Vorjahr wird im weiteren Verlauf der A 40 zwischen Mülheim-Heißen und Duisburg-Kaiserberg der sogenannte Flüsterasphalt, eine 4,5 cm starke offenporige Asphaltschicht (OPA) aufgetragen, diesmal aber in Fahrtrichtung Venlo. Zwischen dem 14.07. bis voraussichtlich 25.07. steht die Umleitungsstrecke ab der Anschlussstelle Mülheim-Heißen über die Velauer Straße und Hatzper Straße zur Anschlussstelle Essen-Haarzopf der A 52 zur Verfügung, dann kann die eingerichtete Umleitung der A40 Vollsperrung genutzt werden. Verkehrsteilnehmer, die normalerweise an den Anschlussstellen Mülheim-Winkhausen und Mülheim-Dümpten auf die A 40 fahren, werden durch Oberhausen zu Auffahrten der A 42 und anschließend auf die A 3 in Richtung Duisburg-Kaiserberg geleitet. Ab den Auffahrten Mülheim-Styrum und Mülheim an der Ruhr (Friesenstraße) stehen Umleitungen zum Kreuz Kaiserberg zur Verfügung.

Innerorts sind in Mülheim schon Umleitungen ausgeschildert, der Fernverkehr sollte den Ruhrschnellweg weiträumig über die A 52/A 3 oder über den Emscherschnellweg, der A 42, umfahren, da u.a. die A 40 vom 7. Juli bis 30. September in Fahrtrichtung Duisburg zwischen dem Autobahndreieck Essen-Ost und der Anschlussstelle Essen-Zentrum und gleichzeitig in Richtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Essen-Zentrum und Essen-Huttrop wegen einigen Bauvorhaben voll gesperrt wird http://www.lokalkompass.de/essen-steele/ratgeber/sommer-2012-auf-der-a-40-ruhrsperrweg-3-monatige-baumassnahmen-zwischen-essen-und-duisburg-d183957.html .

Der "OPA" wird von Kaiserberg nach MH-Heißen eingebaut, fertig gestellte Anschlussstellen werden vorzeitig nacheinander wieder freigegeben. Der hohe Anteil an Hohlräumen ermöglicht einen besseren Abfluß von Regenwasser und schluckt zu dem noch den Schall der täglichen Blechlawine. OPA kann nur auf der kompletten Fahrbahnfläche aufgebracht werden, so daß keine Spursperrungen möglich sind. Jeder Tag Regen verlängert die Baumaßnahme und kann die Baukosten erhöhen. Im Vorjahr konnten die Arbeiten in Fahrtrichtung Essen im Zeitplan abgeschlossen werden http://www.lokalkompass.de/muelheim/ratgeber/9-taegige-vollsperrung-der-a-40-zwischen-du-kaiserberg-und-mh-heissen-ab-30-juli-d79565.html .

Nachteil des OPA-Belages ist die geringere Haltbarkeit von nur etwa acht bis zehn Jahren im Gegensatz zu den mindestens 20 Jahren von normalen Straßenbelag aus Asphalt oder Beton. Von den insgesamt 2.200 Kilometer Autobahnen in Nordrhein-Westfalen sind bisher nur rund 45 Kilometer mit OPA-Belag.

Autor:

Christian Voigt aus Moers

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