Auf den Spuren der Zeche Wiesche - Mülheimer Bergbauverein bietet herbstliche Wanderung an

Nachgebildeter Schlussstein am Stollen von "Ver. Hollenberg-Darmstadt". Auch die Geschichte dieses Stollens ist Bestandteil der Wanderung.
  • Nachgebildeter Schlussstein am Stollen von "Ver. Hollenberg-Darmstadt". Auch die Geschichte dieses Stollens ist Bestandteil der Wanderung.
  • hochgeladen von Lars van den Berg

Die Zeche "Wiesche" gehörte zu den ältesten Bergwerken in Mülheim an der Ruhr und nur wenig erinnert heute noch an dieses einst bedeutende Bergwerk. Am kommenden Sonntag stellt der Mülheimer Bergbauverein wieder die Geschichte dieser Zeche bei einer herbstlichen Wanderung zu den ehemaligen Bergwerkstandorten vor.

Was hat der Schacht Leybank mit einem Schlitten zutun?

Wie wurde vor über 200 Jahren Steinkohle gefördert? Woher stammt der Name "Wiesche"? Und was hat der Schacht Leybank mit einem Schlitten zutun? Diese - und weitere - Fragen beantworten die Mitglieder der „Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Bergbau“ während der rund dreistündigen Wanderung durch die Stadtteile Heißen und Winkhausen. Ebenfalls im Gepäck sind wissenswerte Informationen aus der Geschichte der Zeche sowie zahlreiche Fotos der einstigen Bergwerksanlagen, mit denen ein Vergleich zwischen damals und heute möglich wird. Auch die letzten erhaltenen Reste der Zeche „Wiesche“, die für den Laien meist verborgen bleiben, werden vorgestellt.

Und obwohl die Befahrung von untertägigen Grubenbauen in Mülheim heute leider nicht mehr möglich ist, können die Teilnehmer der Wanderung trotzdem auch ein Stück Bergbau anfassen, wenn die Vereinsmitglieder einige Original-Bergbauexponate präsentieren.

Vom Stollen bis zum Schacht

Den Rundgang zur Geschichte des Bergwerks „Wiesche“ bietet der Verein bereits seit über 10 Jahren an. Dabei wurde die Streckenführung immer wieder optimiert und ergänzt, um die historische Entwicklung des Bergbaus in Mülheim mit allen Epochen vom Stollen bis zum Tiefbauschacht darstellen zu können. Und die Standorte von „Wiesche“ bieten hierfür die idealen Voraussetzungen.

Auch indirekte Zeugen der Bergbaugeschichte gehören zu den Stationen der Tour. Hierzu zählt als Ausgangspunkt der Wanderung auch das Kulturzentrum „Fünte“, in dem sich alle zwei Monate der „Kreis der Bergleute und Bergbauinteressierten“ trifft, dem auch die Mitglieder des Mülheimer Bergbauvereins angehören.

Es sind noch Plätze frei…

Wer gerne auf den Spuren der Zeche Wiesche mitwandern möchte, hat am kommenden Sonntag, 18.10.2015 die Gelegenheit dazu. Der Treffpunkt für die Wanderung ist um 9.45 Uhr am Kulturzentrum „Fünte“, wo die Wanderung gegen 13.00 Uhr auch wieder endet.

Anmeldungen zur Führung sind unter der Telefonnummer 0157 / 77 24 64 83 oder auf www.bergbauverein.de möglich. Hier gibt es auch nähere Informationen zum Treffpunkt, Antworten auf weitere Fragen und Auskünfte über eventuelle Änderungen oder - im schlimmsten Fall - eine Absage der Tour bei anhaltend schlechtem Wetter.

Autor:

Lars van den Berg aus Mülheim an der Ruhr

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