Conny & Caro on Tour
Auf Reisen im Land der tausend Seen (Teil I)

Der See in Ukiel, einer von vielen tausenden Seen in den Masuren, Polen. An dem See befinden sich drei Gebäude, in denen unter anderem Squash oder Beach-Volleyball gespielt werden kann. Die Sporthallen sind für alle kostenlos. Es muss lediglich eine Reservierung vorgenommen werden.
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  • Der See in Ukiel, einer von vielen tausenden Seen in den Masuren, Polen. An dem See befinden sich drei Gebäude, in denen unter anderem Squash oder Beach-Volleyball gespielt werden kann. Die Sporthallen sind für alle kostenlos. Es muss lediglich eine Reservierung vorgenommen werden.
  • Foto: Martyna
  • hochgeladen von Kornelia Martyna

Morgens noch in der Redaktion, abends schon im Land der tausend Seen.

Dortmund/Masuren. Eigentlich gibt es im Ermland und den Masuren über 2.700 Seen, aber dazu komme ich noch später...
Unsere Pressereise in die Masuren und ins Ermland hat am Flughafen in Dortmund begonnen. Am Freitag, 13. September, hob unser Flugzeug pünktlich um 17 Uhr Richtung Osten ab. Nach dem ca. 80-minütigen Flug wurden wir, meine Arbeitskollegin Carolin, ein Reiseblogger aus Mallorca und ein Freier Journalist aus Dortmund, herzlichst von der Organisatorin, einem Flughafenmitarbeiter und einer Übersetzerin (die ich und Carolin nicht nötig hatten, da wir beiden polnisch sprechen) begrüßt und mit einem reich bestückten und hübsch gedeckten Tisch in Empfang genommen. Der damalige Militärflugplatz wurde 2016 für Touristen und weitere Fluggäste umgebaut und es entstand eine moderne und überschaubare Flughalle. Beim gemeinsamen Abendessen konnten wir uns fürs Erste kennen lernen und einen herrlichen Sonnenuntergang über dem Flugplatz genießen. Mit einer Geschenktasche ausgestattet mit vielen Reise- und Urlaubsinfos und kleinen Geschenken, (für die Damen gab es eine Kette und ein Armband, welches von Einheimischen handgefertigt wurden) ging es in das erste Hotel nach Warchały. Das vier Sterne Hotel mit einem Spa-Bereich und hauseigenem Nachtklub, machte einen luxuriösen Eindruck. Bis zum zweiten Abendessen – ja es gab viel zu Essen, puhhh – hatten wir nun ein bisschen Zeit um anzukommen oder den Pool und die Sauna zu nutzen. Ein wenig erschöpft von der Reise und einem Schlummertrunk im hoteleigenen Club ging es ins Bett.

Erster Tag

Nach einer Tasse Kaffee auf der eigenen Terrasse und einem herrlich Blick auf den See ging es erstmal auf einen morgendlichen Spaziergang für mich. Nach dem Frühstück am Samstagmorgen ging die Pressereise erst richtig los. Als Erstes gab es eine kurze Besichtigung der Stadt Cittaslow. Schon die Fahrt durch die vielen kleinen Dörfer lohnt sich. Alle paar Meter gibt es einen, mehr oder weniger kleinen oder großen See.  Das Freilichtmuseums in Olsztynek (Hohenstein) stand ganz oben auf dem Programm. Dort sind ehemalige Bauerhäuser und Schulen aus dem Jahr um 1910 erbaut worden. Die vorgestellten Gebäude stammen aus Ermland, Masuren, Powiśle, Barten, Samland und Preußisch-Litauen. Es besteht die Möglichkeit in jedes Haus einzutreten und komplett in die Zeit vor dem ersten Weltkrieg einzutauchen. Das nachgestellte Dorf im ehemaligen Ostpreußen versetzt die Besucher in die damalige Zeit mit viel Nostalgie.
Weiter ging es in eine nahegelegene Glashütte, welche von einem vor 15 Jahren eingewanderten Ukrainer übernommen wurde. Die vier angestellten fertigen aus recyceltem Glas Figuren, Vasen und verschiedenste Kunstwerke her. Dort können Touristen zusehen, wie neue Kunstwerke entstehen und auch Souvenirs für kleines Geld ergattern.
Hungrig und mit vielen neuen Eindrücken fuhren wir ins "Restauracja z Zielonym Piecem", auf deutsch übersetzt: das Restaurant mit dem grünen Kachelofen. Das kleine Restaurant ist ein echter Geheimtipp . Die Eigentümerin lebte mehrere Jahre in Wuppertal und erzählte uns ihre Geschichte. Das Essen war unglaublich, leckere Hausmannskost und die Atmosphäre in dem kleinen Häuschen war sehr familiär.
Gut gestärkt konnte es weiter gehen...
Das nächste Ziel war ein Museum, welches Fragmente einer originalen experimentellen Tafel von Nikolaus Kopernikus enthält. 


Zweiter Tag


Mein Fazit: Wer dem Alltag entfliehen will, die Natur gerne in Ruhe genießen möchte, aber nicht allzu weit weg oder in keine typischen Touristenorte fahren/fliegen will, für den sind die Masuren ideal. Es gibt viel zu sehen und zu erleben. Die vielen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen bieten für jeden Touristen Etwas. Ob historische Ausflüge in Burgen, Schlösser oder Musen oder entspannte Touren durch Wälder, einfach am Strand liegen oder sich mal ein Boot ausleihen und die Zeit auf dem See genießen. In den Masuren findet jeder Tourist das passende Angebot.
Außerdem sind alle Seen frei zugänglich und für jeden Besucher kostenlos.
Auch Hundebesitzer können mit ihren Vierbeinern in jedem Hotel ihren Urlaub verbringen.
In den meisten Städten in der Umgebung befinden sich kleine Touristenbüros mit vielen Angeboten und Fremdenführern.

Damit war die Reise noch nicht zu Ende. Weiter geht es hier...

Autor:

Kornelia Martyna aus Stadtspiegel Kamen

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