„Ich muss einfach malen!“ Kunstausstellung von Jürgen Behfeld im Bottroper „Café am Trapez“

Der bildende Künstler Jürgen Behfeld // Copyright Angelika Stephan
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Wo: Cafu00e9 am Trapez , Gladbecker Strau00dfe 22, 46240 Bottrop auf Karte anzeigen

01.06.2014 – 28.06.2014, „Café am Trapez“, Bottrop-Innenstadt, Gladbecker Str. 22,
Kunstausstellung „Schwarz-Weiß dominiert“ von Jürgen Behfeld

Am 01.06.2014 um 15:00 Uhr wurde im gemütlichen „Café am Trapez“ in der Bottroper Innenstadt die Kunstausstellung „Schwarz –Weiß- dominiert“ des bildenden Künstlers Jürgen Behfeld eröffnet.

Die Besucher waren von diesem sehr vielseitigen Künstler begeistert, der hier eine Auswahl seiner abstrakten Bilder vorstellte, die, wie der Titel der Ausstellung schon verriet, vorwiegend in schwarz-weiß gestaltet wurden. Auch HolzSkulpturen des Künstlers konnte man entdecken. Nach einem erfrischenden Gläschen Sekt, das zur Begrüßung gereicht wurde, hielt ich als Mülheimer Autorin und Künstlerin die Laudatio auf Jürgen Behfeld. Anschließend kamen die Gäste dann beim Betrachten der Werke und auch bei leckerem Kaffee und Kuchen schnell miteinander ins Gespräch.

„Ich muss einfach malen!“ So teilte es Jürgen Behfeld in einem Gespräch auch dem berühmten Künstler Gerhard Richter einmal mit, als sich dieser für seine Kunstmappe interessierte. Jürgen Behfeld erzählte mir davon und wie er gar nicht anders kann, als seinem Drang zu malen, nachzugeben.

Als ich hier, im Café, seine Bildkompositionen genauer betrachte - man sollte sich Zeit dafür nehmen – fasziniert mich sofort Jürgen Behfelds spontane Rhythmik der Farbfelder und Linien, teilweise mit eruptiven Farbschlägen oder zarten Farbverläufen. Diese kraftvolle Gestaltung dieser Bilder ist, wie immer, intuitiv bei Jürgen Behfeld und kommt hier als thematische Serie daher. In diesen kontrastreichen Bildern erzeugen die bewusst gewählten Farben rot, gelb und blau Dynamik und Lebendigkeit. Mit rot erdet er sein Werk, verleiht ihm mit gelb das Licht und mit blau Leichtigkeit und Transparenz. In der Kombination mit den schwarz-weißen Farbfeldern oder Grauabstufungen kontrastieren sie wunderbar, geben Tiefe und richten den Fokus auf das Wesentliche. In seiner informellen Art ist das Motiv in abgewandelter Form dennoch erkennbar, wie Landschaften, Industriegebiete oder Tiere.

Wie mir Jürgen Behfeld mitteilte, gestaltet er diese Werke mit schwungvollen Pinselstrichen, dem Spachtel oder den Händen. Er erzeugt damit fließende Formen und Strukturen, die, als Gefühlsträger fungierend, eine harmonische Einheit bilden. Auch in der Verbindung mit Naturmaterialien wie Stöcke oder Stoffe sowie geometrischen Elementen wird nach Schönheit und Harmonie gestrebt. Seine Werke tragen Titel wie: „Wolkenkratzer“, „Höhle“,
„Alte/Neue Energie“, „Winterwald“, „Der Schwan“, „Gletscher“, „Schlucht“, Vogelnest“, „Durchbruch“, „Die Brücke“.

Wurzeln oder Holzteile, die Jürgen Behfeld auf seinen Spaziergängen gefunden hat, sind das Ausgangsmaterial für seine HolzSkulpturen. Die Formgebung und Beschaffenheit dieser Fundsachen inspiriert ihn zur weiteren Gestaltung mit Farben oder Kombination mit anderen Materialien, wobei dabei durchaus auch witzige Objekte entstehen können. Einige dieser Skulpturen sind wie folgt benannt: „Weißer Vogel“, „Rotschwänzchen“, „Der Narr und sein König“, „Geier“, „Die 3 Zinnen“.

Jürgen Behfeld, der in seiner Heimatstadt Bottrop lebt und arbeitet, ist u.a. auch Mitglied der Bottroper Kunstgemeinschaft e.V.. Seine Werke konnte man bereits in zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen betrachten, u. a. im Landtag Düsseldorf, Landgericht Essen und in verschiedenen Galerien z.B. auch in Stuttgart oder Lampertheim. Viele seiner Werke befinden sich in privatem und öffentlichem Besitz.

Es ist mir eine Freude gewesen, diese Ausstellung von Jürgen Behfeld zu besuchen, und als Autorin habe ich gerne dazu beigetragen, seine Gäste zusätzlich mit meiner Lyrik zur Kunst und einer humorvollen Kurzgeschichte über einem misslungenen Banküberfall zu unterhalten.

Bis zum 28.06.2014 haben auch Sie noch die Möglichkeit, die Werke in der Ausstellung zu betrachten. Also – nix wie hin!

Öffnungszeiten:
Mo.-Do. 7:00 - 17:00 Uhr
Fr. 7:00 - 14:00 Uhr
Sa. 8:00 - 14:00 Uhr
So. 14:00 - 17:00 Uhr

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