Jungpolitiker äußern sich zur Aktion "Fridays for Future"
Schülerdemo für das Klima: "Das ist gut so!"

Nachdem sich der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Robin Mainz, über die Schüler-Protestbewegung „Fridays for Future“ geäußert hatte, melden sich nun auch Linken-Chef Fotis Matentzoglou, Grünen-Politiker Martin Breitenstein und der Vorsitzende der Jugendorganisation der SPD (Jusos), Daniel Djan, mit einer gemeinsamen Presseerklärung zu Wort.

Sie waren, ebenso wie Robin Mainz, vor wenigen Wochen vom Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) zu einer Diskussionsveranstaltung zu diesem Thema eingeladen worden und standen den Organisatoren beratend zur Seite.
„Wir sollten uns vielleicht mal Gedanken darüber machen, welches Ziel wir mit Bildung und dementsprechend auch Schule verfolgen möchten“, sagt Daniel Djan. „Wenn wir die Schüler zu eigenständig denkenden und handelnden Menschen erziehen möchten, dann haben wir das doch erreicht. Mit 'Fridays for Future' setzen sie ihr Wissen ins Praktische um. Das muss den Älteren nicht immer gefallen.“

Auch Fotis Matentzoglou schlägt in diese Kerbe und lobt die Schüler für ihr Engagement: „Wo die Politik versagt, kümmert sich jetzt die Jugend. Und das ist auch gut so.“ Die streikenden Schüler lernten entscheidende Dinge, die ihnen von den Schulen nicht ausreichend vermittelt würden. Als Beispiele zählt er auf: „Zivilcourage, gesellschaftliche Verantwortung und das Demonstrationsrecht. All das kommt in den Schulen zu kurz.“

Martin Breitenstein ergänzt: „Über Jahre hat man sich darüber beklagt, dass sich die Jugend für kein Thema aktiv einsetzt. Jetzt gehen zahlreiche Jugendliche aktiv auf die Straßen. Als neuer Kritikpunkt werden die ausfallenden Unterrichtsstunden genannt. In NRW fallen 64 Unterrichtsstunden pro Schüler im Schuljahr aus. Die Stunden, die an den Freitagen ausfallen, werden da nicht mehr viel ins Gewicht fallen.“

Alle drei Jungpolitiker möchten auch weiterhin mit den Organisatoren von "Fridays for Future" zusammenarbeiten, um sie in ihrem Protest für einen besseren Umwelt- und Klimaschutz zu unterstützen.

Autor:

Lokalkompass Castrop-Rauxel aus Castrop-Rauxel

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