Ganz miese Masche
83-jähriger Schermbecker um sein Vermögen gebracht

Ein 83-jähriger Mann aus Schermbeck wurde um einen hohen Bargeldbetrag und Gold betrogen.
  • Ein 83-jähriger Mann aus Schermbeck wurde um einen hohen Bargeldbetrag und Gold betrogen.
  • Foto: Symbolbild Pixabay
  • hochgeladen von Olaf Hellenkamp

Wie dieser Betrug zum Nachteil eines älteren Mannes in Schermbeck zeigt, haben Betrüger insbesondere bei älteren Menschen, immer wieder leichtes Spiel:

Der Schermbecker erhielt vor ein paar Tagen Anrufe von zwei angeblichen Kriminalbeamten. "Herr Winkler" und "Herr Gerdes" hatten behauptet, dass sie Betrugsdelikte im Bereich Schermbeck nachgehen würden. Auch sein Vermögen sei in Gefahr, denn eine "Person" würde Bankdaten und Vermögen von Kunden veruntreuen. Der 83-Jährige erhielt sogar ein Schreiben der "Staatsanwaltschaft", die ihn darüber unterrichtete. Fortan glaubte er den falschen Polizeibeamten, die in perfide unter Druck setzten.

Der Schermbecker nahm Kontakt mit seiner Bank auf und beantragte dort eine fünfstellige Summe. Auf Nachfrage der Mitarbeiterin erklärte er, das Geld für eine Seebestattung seiner kürzlich verstorbenen Frau zu benötigen. Weiteres Bargeld ließ der 83-Jährige in Goldbarren umtauschen.

Freitagnachmittag (5. März 2021) wiesen ihn die Betrüger dann an, zu einem Supermarkt an der Weseler Straße zu fahren, den Rucksack in sein Auto zu legen, es nicht zu verschließen und sich von dem Parkplatz zu entfernen.

Hiernach begab sich der Mann nach den Anweisungen der falschen Kriminalbeamten zu einem Parkplatz eines Discounters an der Straße Marellenkämpe und legte dort die Goldbarren in sein unverschlossenes Auto.

Die Betrüger entkamen unerkannt von beiden Parkplätzen mit dem Geld und den Goldbarren.

Ein Fall, der die "echte" Polizei am Wochenende beschäftigt hat und auch bei den Beamten Betroffenheit hinterlässt.

Die Verschwiegenheit, die die Täter bei dem alten Mann einforderten und der enorme Druck, unter den sie ihr Opfer setzten, führten schließlich zwei Mal zum Erfolg.

Die Kripo fragt daher:

[b]

  • Wer hat am Freitagnachmittag auf den jeweiligen Parkplätzen Beobachtungen gemacht?
  • Das Geld war in einem Rucksack verstaut, die Goldbarren in einem Karton.
  • Wer hat Auffälligkeiten an den jeweiligen Örtlichkeiten bemerkt oder Personen, die fremd waren und sich dort auffällig verhielten?

[/b]Bitte melden Sie sich bei der Polizeiwache Hünxe unter der Telefonnummer 02858 / 91810-0.

Quelle: Kreispolizeibehörde Wesel

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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