Vorschläge von Dortmundern sind online möglich und erwünscht
Neu: Masterplan "Sicherheit" für Dortmund

120 Dortmunder beteiligten sich am Auftakt zum Masterplan, der Dortmund sicherer machen soll.
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  • 120 Dortmunder beteiligten sich am Auftakt zum Masterplan, der Dortmund sicherer machen soll.
  • Foto: Andreas Klinke
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Sicherheit ist ein Grundbedürfnis. Besonders das Gefühl und die Gewissheit, sich im unmittelbaren Wohnumfeld frei und sicher bewegen zu können, sind die Grundlage dafür, sich dort auch wohlzufühlen. Grund genug für den Rat, einen „Masterplan Kommunale Sicherheit“ im Dialog mit den Bürgern, Polizei, Wissenschaft, städtischen Organisationen, Vereinen, Verbänden, Institutionen und interessierten Partnern aus der Wirtschaft zu erarbeiten.

Die Verwaltung ist dem Auftrag nachgekommen. Dieser bildet eine Grundlage zur Gewährleistung und Verbesserung der Sicherheit in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen und kommunalpolitischen Handlungsfeldern.
Gleichzeitig setzt die Stadt damit einen wichtigen Meilenstein, um das Thema Sicherheit im öffentlichen Raum weiter zu systematisieren. Das Thema Sicherheit wird als Querschnittsaufgabe berücksichtigt. Dabei ist der Prozess nicht abgeschlossen. Der Beschluss durch den Rat bildet den „Startschuss“ für die eigentliche Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen.

Sichere Nachbarschaft

Aktuell befindet sich der Masterplan in der Umsetzungsphase. Die im Prozess in den drei Arbeitsgruppen ("Sichere Nachbarschaft", "Sichere öffentliche Räume" und "Sichere Infrastruktur") erarbeiteten Maßnahmenvorschläge wurden teilweise durch die politischen Gremien aufgegriffen und in Anträge formuliert. Neben der Umsetzung der Maßnahmen sind in den kommenden Monaten weitere Beteiligungsveranstaltungen in den Quartieren geplant. Die angestrebte Kooperation mit dem Projekt „nordwärts“ und der "Allianz Smart City Dortmund" sollen dazu führen, das Thema "Sicherheit als Querschnittsaufgabe" noch viel mehr als bisher in der Gesamtgesellschaft zu verankern.

Enge Verknüpfung wichtig

Als symbolischer Startschuss für die Umsetzungsphase fand jetzt eine Auftaktveranstaltung mit allen Mitwirkenden aus Politik, Polizei, Verwaltung und Zivilgesellschaft statt. In der Bürgerhalle des Rathauses hatten rund 120 Bürger, Gelegenheit, sich über die Umsetzung und Fortschreibung des Masterplans zu informieren.
Rechtsdezernent Norbert Dahmen betonte die Wichtigkeit der engen Verknüpfung der Maßnahmen aller beteiligten Akteure: „Wir haben schon viel erreicht und die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Staatanwaltschaft und Verwaltung ist gut.“ So wird der Masterplanprozess im Dialog weiterentwickelt. Denn die Beteiligung bilde die wesentliche Grundlage, die objektive Sicherheitslage weiter zu verbessern.

Weniger Einbrüche

Polizeipräsident Gregor Lange verwies auf bereits erzielte Erfolge und fragte: „Wer hätte von fünf Jahren geglaubt, dass wir heute nicht mehr unter den zehn gefährlichsten Städten Deutschlands gelistet werden?“ So seien beispielsweise die Straftaten im öffentlichen Raum in den zurückliegenden vier Jahren um über 30 Prozent zurückgegangen. In der Nordstadt liegen die Rückgänge noch deutlich höher. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist um 50 Prozent zurückgegangen. "Der Masterplan Kommunale Sicherheit ist ein wesentlicher Baustein, um dieses Ziel zu erreichen“, so der Polizeipräsident. Dortmund sei eine lebenswerte Stadt und „Sicherheit ist dafür ein wesentlicher Aspekt“, unterstrich Lange.
Bei einem E-Voting zu sicherheitsrelevanten Fragen und durch die aktive Mitarbeit an fünf Marktständen hatten alle Beteiligten Gelegenheit, Anregungen und Vorschläge für eine aktive Umsetzung des Masterplans beizutragen. Neben einer Druckversion des Masterplans Kommunale Sicherheit standen den Bürgern Informationsstände zur Verfügung.
Ab sofort steht der „Masterplan Kommunale Sicherheit“ ebenfalls online, unter Masterplan als Download bereit.  Vorschläge
 Weitere Vorschläge und Anregungen, aber auch Mitwirkungs- und Maßnahmenvorschläge können unter masterplan-sicherheit@stadtdo.de schriftlich eingereicht werden.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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