Kirchentag geht auf Quartierssuche
8.000 Betten werden gesucht

Ab sofort suchen die Organisatoren des Deutschen Kirchentages in Dortmund Betten in der Zeit vom 19. bis zum 23. Juni. Der Präsident Hans Leyendecker,  Präses Annette Kurschus, Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Generalsekretärin Julia Helmke setzen auf die Gastfreundschaft im Ruhrgebiet.
  • Ab sofort suchen die Organisatoren des Deutschen Kirchentages in Dortmund Betten in der Zeit vom 19. bis zum 23. Juni. Der Präsident Hans Leyendecker, Präses Annette Kurschus, Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Generalsekretärin Julia Helmke setzen auf die Gastfreundschaft im Ruhrgebiet.
  • Foto: Stephan Schütze
  • hochgeladen von Antje Geiß

1.200 bis 2.000 Euro zahlen Touristen, die zu zweit für vier Tage im Juni in der Dortmunder City im Hotel übernachten wollen, denn vom 19. bis 23. Juni ist Dortmund Gastgeber des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Daher starten die Organisatoren jetzt eine Kampagne auf der Suche nach Betten.

Rund 100.000 Besucher werden in Dortmund erwartet, 40.000 werden in 20 Schulen schlafen, rund 20.000 in Hotels, 20.000 bei Freunden und viele Gläubige pendeln. Daher werden für den Kirchentag jetzt Privatquartiere gesucht. "Das Wir-Gefühl ist ein deutliches Zeichen des Kirchentages", meint Annette Kurschus, Präses der Landeskirche, "und ich wünsche mir jetzt, dass die Leute ernst machen, ihre Türen öffnen und Betten zur Verfügung stellen."


Dortmunder Gastfreundschaft


Das Programm steht fast, jetzt geht es auf Bettensuche. Der Deutsche Evangelische Kirchtag setzt auf die Dortmunder Gastfreundschaft. "Dortmund zeigt ein ungewöhnliches Engagement", freut sich Kirchentagspräsident Hans Leyendecker. Viele Leute hätten sich auf den Weg gemacht und seien mit Begeisterung dabei.
Vom 19. bis 23. Juni werden rund 100.000 Besucher zum Kirchentag in Dortmund erwartet. "Die Dortmunder sind generell sehr gastfreundlich und sehr offen", weiß Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Es sei Tradition guter Gastgeber zu sein.

Eine Couch reicht

"Für die fünf Tage braucht es kein eigenes Zimmer für Gäste, eine Schlafcouch reicht, um neue Freunde kennen zu lernen", erklärt Generalsekretärin Julia Helmke. 160 Quartiere in Dortmund und im Umkreis seien bereits gefunden, berichtet Ralf Zschorn als zuständiger Abteilungsleiter. Auch, dass sich Dortmunder, die gern ein Bett zur Verfügung stellen und einen Gast unterbringen möchten bei der "Schlummernummer" unter Tel: 97768200 melden können. Wichtig ist bei den Quartieren, dass sie mit Bus und Bahn 50 Minuten von der Dortmunder City aus erreichbar sind. 
Auch online können sich Gastgeber unter Kirchentag anmelden und werden dann nach Haustieren, Fremdsprachen und mehr gefragt. Junge Kirchentagsbesucher sollen vorwiegend mit Iso-Matten und Schlafsäcken in Klassenräumen Platz finden.


Schulfrei in 17 Schulen


Der Unterricht fällt in 17 größeren Schulen, die aus Quartier ausgesucht wurden, während des Kirchentages aus. Für Besucher ab 35 Jahren, Familien mit kleinen Kindern, Gäste aus dem Ausland und Menschen mit Behinderung werden rund 8.000 private Quartiere unter dem Motto "Noch Platz im Revier?" gesucht. "Dafür will jetzt auch die Hörder Privatquartiersbeauftragte die Werbetrommel rühren: "Ich habe seit 1979 nur zwei Kirchentage ausgelassen und immer privat übernachtet."
Wie sie engagieren sich viele Dortmunder ehrenamtlich für die Großveranstaltung. 25 sind es allein pro Schule die Besucher betreuen, helfen, wo sie gebraucht werden und Frühstück machen. Wer noch freiwillig dazu stoßen möchte, kann sich ebenfalls unter der Nummer Tel: 99768-200 melden.

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