Plötzlicher Herztod: Wie kann ich mich davor schützen?
Vorträge und praktische Übungen beim 11. Herztag am Helios St. Johannes Klinikum

Beim Herztag im Hamborner St. Johannes Klinikum geht es um „Herzensangelegenheit“.
Foto: adobestock/ invisiblehand
2Bilder
  • Beim Herztag im Hamborner St. Johannes Klinikum geht es um „Herzensangelegenheit“.
    Foto: adobestock/ invisiblehand
  • hochgeladen von Reiner Terhorst

Jedes Jahr erleiden bundesweit rund 65.000 Menschen einen plötzlichen Herztod. Dabei muss dieses Ereignis nicht schicksalhaft sein. Einerseits lassen sich individuelle Risikofaktoren im Vorfeld positiv beeinflussen, andererseits erhöhen das Erkennen eines Herzkreislaufstillstandes sowie das Ergreifen der notwendigen Schritte die Überlebenschancen der Betroffenen massiv.

Deshalb dreht sich beim 11. Herztag, den das Helios Klinikum Duisburg jährlich im Rahmen der deutschen Herzwochen veranstaltet, in diesem Jahr alles rund um das Thema „Bedrohliche Herzrhythmusstörungen, plötzlicher Herztod: Wie kann ich mich davor schützen?“.

In seinem Vortrag erläutert Privatdozent Dr. med. Wolfgang Lepper, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Intensivmedizin, wie es zum plötzlichen Herztod kommt, wann Herzrhythmusstörungen harmlos und wann sie bedrohlich sind. Dr. Hans-Joachim Hartmann, Oberarzt der Kardiologie, beleuchtet anschließend, wie man sich vor dem plötzlichen Herztod schützen kann und welche Rolle Medikamente, Ablationen (Eingriffe mittels Herzkatheter) oder ein Defibrillator dabei spielen.

Psychische Einflüsse

Dr. Carmen Blaschke, Chefärztin der Klinik für Psychosomatischen Medizin, zeigt den engen Zusammenhang auf, wie gerade das Herz auf emotionale Einflüsse reagiert: positive wie negative. In ihrem Vortrag wird es außerdem darum gehen, welche psychischen Einflüsse das Herz belasten und welche es schützen und bei welchen Patienten gegebenenfalls auch psychotherapeutische oder medikamentöse Unterstützung erforderlich ist.

Dr. Peter Krings, Oberarzt Kardiologie, erklärt abschließend, wie man sich im Notfall, das heißt wenn man Zeuge eines Herzstillstandes wird, verhalten sollte. Unter dem Motto „Hand aufs Herz“ können die Besucher unter der Anleitung erfahrener Notfallmediziner der Zentralen Notaufnahme am Helios Klinikum Duisburg praktische Übungen durchführen. Begleitet wird die Veranstaltung durch einen Info-Stand der Deutschen Herzstiftung.

Der Herztag findet statt am Donnerstag, 14. November, ab 17.30 Uhr im Abteizentrum neben der Helios St. Johannes Klinik, An der Abtei 7-11. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 0203 / 546-2451 oder per E-Mail an beate.berg@helios-gesundheit.de.

Beim Herztag im Hamborner St. Johannes Klinikum geht es um „Herzensangelegenheit“.
Foto: adobestock/ invisiblehand
Privatdozent Dr. med. Wolfgang Lepper, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Intensivmedizin, erläutert in einem Vortrag, wie es zum plötzlichen Herztod kommt
Foto: Helios
Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

9 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.