Rot-Weisser Ganztag feiert Comeback in Borbeck

Schöner Besuch in der Nachbarschaft: An der Borbecker Dürerschule startete der Rot-Weisse Ganztag ins neue Jahr.
Fotos: Capitain/EC
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  • hochgeladen von Alexander Müller

Am Dienstag startete der „Rot-Weisse Ganztag“ von Jugendhilfe (JHE) und Rot-Weiss Essen sowie Essener Chancen an der Dürerschule ins neue Jahr. Neben der RWE-Nachwuchshoffnung Simon Skuppin waren in Borbeck auch der neue Rot-Weiss-Vorstand Marcus Uhlig und JHE-Geschäftsführer Thomas Virnich zu Gast, um das bunte Treiben hautnah zu erleben.

Gemeinsam mit rund 75 Kindern des Offenen Ganztags ging es erst einmal zum Pizza-Essen in den OGS-Bereich der über 125 Jahre alten Schule. Beim gemütlichen Mittagessen konnten sich Gäste und Gastgeber in Ruhe kennenlernen und vorstellen. Marcus Uhlig fühlte sich sichtlich wohl im Kreise der Kids: „Ich habe eine Menge Rot-Weiss-Essen-Trikots gesehen. Die letzten Jahrzehnte sind vertreten und man spürt deutlich die tiefe Verwurzelung in der Stadt.“
Gestärkt luden die Dürer-Schüler die Rot-Weissen zur Pressekonferenz in die Turnhalle ein. Nun folgte der große Auftritt der OGS-Medienmonster, der Reporter der Dürernews. Sie wussten sofort, dass sie mit dem Bergeborbecker Besuch eine dicke Geschichte an der Angel hatten und setzen Simon Skuppin mit Moderationstafeln, iPads und professioneller Ausleuchtung gekonnt in Szene. Seit 2016 kooperieren Jugendhilfe Essen und MedienMonster e.V., um den Kindern des Offenen Ganztags den kreativen und sozialen Umgang mit Mobiltelefon, Tablet und Co. beizubringen. Die Redaktion der Dürernews hielt jede Sekunde der Interviewrunde filmisch und fotografisch fest und wird das Material hinterher sorgfältig sichten und bearbeiten.

Von den MedienMonstern gegrillt

Die MedienMonster garantierten durch Fragen wie „Wer ist dein Idol?“ (Toni Kroos, Sergio Ramos) eine spannende Fragerunde und bewiesen mit „Gibt es bei RWE eine Frauenmannschaft?“ sowie „Findet ihr es doof, dass Frauen in Katar so wenig Rechte haben?“ ein Interesse für übergeordnete Themen wie Gleichberechtigung und Sportpolitik. Für Skuppin eine Selbstverständlichkeit: Der 18-Jährige spielte schon für die rot-weisse Jugend und trainierte an der Seumannstraße immer gemeinsam mit den dort beheimateten Frauen- und Mädchenteams. Auch zum WM-Austragungsort 2022 konnte er argumentieren: „Was dort geschieht, finde ich nicht gut. Aber durch die Fußball-WM wird manches publik und kann dann hoffentlich verbessert werden.“ Das Publikum staunte über dieses Pingpong-Spiel ausgebuffter Medienprofis.
Für Jugendhilfe-Geschäftsführer Thomas Virnich ist der Rot-Weisse Ganztag ein rundes Projekt: „Es ist schon stark, was die Kinder sich in der Gruppenarbeit so ausdenken und welche Fragen sie stellen. Und man kann gut beobachten, wie die Kinder den Respekt vor ihren ,Idolen‘ verlieren und nachher auf Augenhöhe mit ihnen reden.“
Im Anschluss teilten sich die Ganztagsschüler zwei Gruppen auf: Während die Kinder auf der einen Seite der Halle an der optimalen Schusstechnik feilten, mussten auf der anderen wieder Kleidung, Arme und Hände der begeisterten Borbecker Fans für Autogramme herhalten.

Besonders freuten sich die Schüler aufs baldige Wiedersehen: Kinder und Eltern werden zum Heimspiel gegen die kleinen Fohlen von Borussia Mönchengladbach an die Hafenstraße eingeladen.

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