Evangelische Kirche
Andachten und Glockenläuten als Zeichen des Zusammenhalts

Ständer mit Gedenkkerzen in der Marktkirche - auch hier findet am Freitag um 18 Uhr eine Andacht für die Opfer der Hochwasserkatastrophe und die vielen Helfer statt. | Foto: Kirchenkreis Essen
  • Ständer mit Gedenkkerzen in der Marktkirche - auch hier findet am Freitag um 18 Uhr eine Andacht für die Opfer der Hochwasserkatastrophe und die vielen Helfer statt.
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Angesichts von Leid und Not, die die Flutkatastrophe über viele Menschen gebracht hat, ruft die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) für Freitag, 23. Juli, zu einem Zeichen des Zusammenhalts, der Anteilnahme und der Solidarität mit Opfern und Hinterbliebenen, Geschädigten und Helfern auf. Auch in Essen werden viele Gemeinden um 18 Uhr ihre Glocken läuten und gemeinsam zu neun Andachten einladen.

Im Kirchenkreis Essen versammeln sich die Gläubigen um 18 Uhr
-- in der Marktkirche in der Innenstadt, Markt 2/Porschekanzel;
-- in der Kreuzeskirche der Kirchengemeinde Altstadt, Kreuzeskirchstraße 16/Ecke Weberplatz;
-- in der Kirche Katernberg, am Katernberger Markt;
-- in der Schonnebecker Immanuelkirche, Immelmannstraße 14;
-- in der Erlöserkirche, Friedrichstraße 17/Ecke Bismarckstraße; in der Alten Kirche in Kray, Leither Straße 33;
-- im Gustav-Adolf-Haus der Emmaus-Gemeinde, Steile Straße 60a auf der Margarethenhöhe;
-- sowie in der Thomaskirche, Hallostraße 4 in Stoppenberg.
-- Die Evangelischen Kirchengemeinden Dellwig-Frintrop-Gerschede und Bedingrade-Schönebeck und die Katholische Kirchengemeinde St. Josef laden zu einer ökumenischen Gedenkandacht vor dem Weltjugendtagskreuz, Schloßstraße/Ecke Frintroper Straße ein.

„Lassen Sie uns gemeinsam hörbar machen, dass wir uns gegenseitig unterstützen, füreinander beten und uns in der Nachfolge Christi gegen die zerstörerischen Mächte des Chaos stemmen“, schreibt Präses Dr. Thorsten Latzel in seinem Aufruf. „Die verheerende Flutkatastrophe hat viele Menschen in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz hart getroffen – sie hat Menschen getötet, Häuser zerstört, ganze Ortschaften verwüstet“, erklärt Matthias Helms, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Altstadt, stellvertretend für viele andere. „Zahlreiche Gemeinden unserer Rheinischen Kirche und auch viele Menschen in den Essener Stadtteilen entlang der Ruhr sind betroffen. Die schrecklichen Erfahrungen und Bilder haben uns alle tief erschüttert – deshalb schließen wir uns dem Aufruf des Präses gerne an.“

Wer die Andacht zuhause mitfeiern möchte, findet auf der Homepage kirche-essen.de einen Vorschlag zum Ablauf, den die Evangelische Kirche im Rheinland gestaltet hat; eine Online-Feier aus der Christuskirche in Ratingen-Homberg wird live auf der Homepage ekir.de übertragen.

Spendenmöglichkeiten

Der Kirchenkreis Essen ruft zu Spenden für die Opfer des Hochwassers in unserer Stadt auf: Finanzielle Zuwendungen können auf das Konto IBAN: DE27 3605 0105 0000 2518 01 bei der Sparkasse Essen, Kennwort: Essener Hochwasserhilfe, eingezahlt werden. Auch der Caritasverband für die Stadt Essen e.V. hat ein Spendenkonto eingerichtet. Über die Aufteilung und Weiterleitung der eingegangenen Spenden entscheiden der Kirchenkreis, der Caritasverband und die Stadt Essen gemeinsam.

Sachspenden nimmt die Möbelbörse des Diakoniewerks Essen, Hoffnungsstraße 22, Telefon 0201 2018585, Mail ccaid(@)diakoniewerk-essen.de entgegen.

Die Evangelische Kirche im Rheinland und die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe rufen ebenfalls zu Spenden auf: Spendenkonto der Diakonie RWL, IBAN: DE79 3506 0190 1014 1550 20 bei der KD-Bank eG, Stichwort: Hochwasser-Hilfe.

Unterkünfte

Außerdem wurden Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen, die von Einzelnen wie von Familien genutzt werden können, die nicht in ihre Häuser zurückkehren können. So stellt die Evangelische Kirchengemeinde Borbeck-Vogelheim ihre Bildungs- und Freizeitstätte „Haus am Turm“, Am Turm 7 in 45239 Essen-Werden, zur Verfügung (20 Plätze in Mehrbettzimmern und ein Appartement).

Eine weitere Übernachtungsmöglichkeit besteht in der Mini-Ferienwohnung (7 Betten), die die Aktion Menschenstadt, das Behindertenreferat der Evangelischen Kirche in Essen, in Altenessen vorhält.

Kontakt für beide Angebote, auch am Wochenende: Kirchenkreis Essen, Projekt Ehrenamtsmanagement, Michael Druen, Telefon 0201 2205 244, mobil 0176 58884702, Mail Michael.Druen@evkirche-essen.de.

Autor:

Stefan Koppelmann aus Essen

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