Ecuador und Peru
In Quechua bedeutet Machu Picchu „Alter Gipfel"

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Quito die Hauptstadt Ecuadors ist 2850m hoch und liegt am Fuße des Vulkans Pichincha. Sein letzter Ausbruch war im Jahr 1999. Die Stadt gilt als Kloster von Ecuador, da sie soviel Kirchen hat unter anderem die neo-gotische Basilika del Voto Nacional welche die größte Kathedrale von ganz Südamerika ist.

Neo-Gotische Basilika in Quito

Otavaleños haben meist lange Haare, weiße Hose, schwarzen Hut und einen Poncho. Sie sind durch ihre Webwaren bekannt, sprechen Kichwa und gehören mittlerweile zu einer wohlhabenden Ureinwohner-Ethnie in Lateinamerika.

Ein kleiner Otavalos.
Webarbeit von den Otavalos

Ecuador steht an erster Stelle im Rosenexport. Dank der großen Höhe, dem fruchtbaren Vulkanboden und den vielen Sonnenstunden wachsen die Rosen relativ langsam was zu intensiven Farben, großen Blüten und dicken Stielen führt.

Es gibt immer mehr Rosenzüchter die unter Fairetrade ihre Rosen anbieten. Das bedeutet das die Angestellten besser bezahlt werden und der Versicherungsschutz erhöht ist.

Ecuador Rosenexport Nr.1

Lima eine Metropole von mehr als 11Mill. Einwohnern ist die Hauptstadt Perus.
In Lima herrscht eine durch den Pazifik gespeiste hohe Luftfeuchtigkeit und trotzdem regnet es kaum. 
Ich würde mal sagen Prima Klima in Lima.

Pazifik in der Höhe von Lima

Am Plaza de Armas wird die spanische Kolonialarchitektur an den prachtvollen Holzbalkonen deutlich.

Plaza de Armas, ein Zeitzeugnis der Unabhängigkeit Peru's 1821.
  • Plaza de Armas, ein Zeitzeugnis der Unabhängigkeit Peru's 1821.
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Arequipa eine Fluss-Oase liegt auf 2330m ist von Vulkanen umgeben und hat ein sehr trockenes Klima.

Kathedrale von Arequipa Santa Maria

Außerdem ist Arequipa bekannt für Cuy Chactado eine peruanische Spezialität, wobei das Tier/ Meerschweinchen während des Bratens mit flachen Steinen beschwert und mit Gewürzen wie Cayennepfeffer verfeinert wird.

ohne Worte

Cusco liegt auf einer Höhe von 3400m ist von Eukalyptusbäumen umgeben um die Eruption aufzuhalten.
Hauptsächlich wird Mais angebaut, dieser ist nahrhaft und gegenüber den ätherischen Ölen der Eukalyptusbäume unempfindlich.

Hochaltiplano
Cusco liegt auf 3400m, auf dieser Höhe lässt es sich schwerer atmen und es können sich Kopfschmerzen einstellen.
  • Cusco liegt auf 3400m, auf dieser Höhe lässt es sich schwerer atmen und es können sich Kopfschmerzen einstellen.
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Die Inkas wurden von den Spaniern aus Cusco im Jahre 1535 vertrieben. 
Machu Picchu liegt versteckt und bietet eine einzigartige Lage. Die Inkas legten Terassenfelder für Kartoffeln an, die wurde getrocknet und damit haltbar gemacht. Die Anlage hat grundsätzlich schiefe Mauern, trapezförmige Fenster um eine Verzahnung zu erreichen und die Bauwerke stabil zu bekommen. Die Steine wurden mit Hilfe eines Keils gesprengt und besitzen teilweise 8-12 Ecken.

Machu Picchu
Manches Mauerwerk hat teilweise 8-12 Ecken
Terassenfelder zum Anbau für Kartoffeln
Trapezförmige Fenster sind stabiler

Auf dem Chincero Markt ca. 15km von Cusco entfernt werden Hühner zwar gerupft ansonsten komplett mit Kopf und Füßen angeboten. Die Quechua Frauen tragen traditionell ihre langen Zöpfe, große Hüte und bunte Kleidung. Dafür braucht man natürliche Farbstoffe, die ein wichtiger Bestandteil der Textilherstellung sind.

Farbenfroh
Quechua Frau mit ihren Zöpfen
Natürliche Färbemittel
...und er gibt die Wolle
Die Hühner sind gerupft aber sonst noch alles dran:-))
  • Die Hühner sind gerupft aber sonst noch alles dran:-))
  • hochgeladen von Katrin Fischbach

Auf dem Weg nach Puno besuchen wir eine Bauernfamilie im Altiplano. Die Landwirtschaft steht an erster Stelle. Man baut Kartoffeln, Mais und Quinoa an. Die Kartoffeln werden mit selbstgemachte Kuhkäse und eine Paste aus Heilerde gegessen.

Die Quechua Frauen mit ihren imposanten Hüten
  • Die Quechua Frauen mit ihren imposanten Hüten
  • hochgeladen von Katrin Fischbach

Am Titicacsee 5km östlich vom Hafen Puno sehen wir schwimmende Inseln, wie kleine Dörfchen aus Schilf. Die Uros bauen ihre Häuser wenn die Schilfwurzel eine Tiefe von einem Meter hat. Sie leben vom Fischfang vorwiegend Welse und Lachsforelle. Die Inseln dienten zur Verteidigung. Es gibt sogar noch einen Wachturm, wenn Gefahr droht baute man schnell die Schilfhäuser ab und woanders wieder auf.

Die Uru (Singular) Frauen auf ihrer Schilfinsel
  • Die Uru (Singular) Frauen auf ihrer Schilfinsel
  • hochgeladen von Katrin Fischbach
Der Wachturm diente der Verteidigung

Ecuador und Peru bieten beeindruckende Landschaften, Sehenswürdigkeiten wie Machu Picchu und den Titicacasee. Wenn man dort ist unbedingt Pisco Sour, das Nationalgetränk aus Traubenbrand, Limette, Eiweiß, etwas Angostura Bitter und Zuckersirup probieren. A tu Salud y Adiós:-)

Hier gibt es noch Briefschreiber.
Taxo Frucht, sieht aus wie eine Banane schmeckt wie Passionsfrucht.
  • Taxo Frucht, sieht aus wie eine Banane schmeckt wie Passionsfrucht.
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Das nenn ich mal Emanzipation;-))
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