Ecuador und Peru
In Quechua bedeutet Machu Picchu „Alter Gipfel"
- hochgeladen von Katrin Fischbach
Quito die Hauptstadt Ecuadors ist 2850m hoch und liegt am Fuße des Vulkans Pichincha. Sein letzter Ausbruch war im Jahr 1999. Die Stadt gilt als Kloster von Ecuador, da sie soviel Kirchen hat unter anderem die neo-gotische Basilika del Voto Nacional welche die größte Kathedrale von ganz Südamerika ist.
Otavaleños haben meist lange Haare, weiße Hose, schwarzen Hut und einen Poncho. Sie sind durch ihre Webwaren bekannt, sprechen Kichwa und gehören mittlerweile zu einer wohlhabenden Ureinwohner-Ethnie in Lateinamerika.
Ecuador steht an erster Stelle im Rosenexport. Dank der großen Höhe, dem fruchtbaren Vulkanboden und den vielen Sonnenstunden wachsen die Rosen relativ langsam was zu intensiven Farben, großen Blüten und dicken Stielen führt.
Es gibt immer mehr Rosenzüchter die unter Fairetrade ihre Rosen anbieten. Das bedeutet das die Angestellten besser bezahlt werden und der Versicherungsschutz erhöht ist.
Lima eine Metropole von mehr als 11Mill. Einwohnern ist die Hauptstadt Perus.
In Lima herrscht eine durch den Pazifik gespeiste hohe Luftfeuchtigkeit und trotzdem regnet es kaum.
Ich würde mal sagen Prima Klima in Lima.
Am Plaza de Armas wird die spanische Kolonialarchitektur an den prachtvollen Holzbalkonen deutlich.
Arequipa eine Fluss-Oase liegt auf 2330m ist von Vulkanen umgeben und hat ein sehr trockenes Klima.
Außerdem ist Arequipa bekannt für Cuy Chactado eine peruanische Spezialität, wobei das Tier/ Meerschweinchen während des Bratens mit flachen Steinen beschwert und mit Gewürzen wie Cayennepfeffer verfeinert wird.
Cusco liegt auf einer Höhe von 3400m ist von Eukalyptusbäumen umgeben um die Eruption aufzuhalten.
Hauptsächlich wird Mais angebaut, dieser ist nahrhaft und gegenüber den ätherischen Ölen der Eukalyptusbäume unempfindlich.
Die Inkas wurden von den Spaniern aus Cusco im Jahre 1535 vertrieben.
Machu Picchu liegt versteckt und bietet eine einzigartige Lage. Die Inkas legten Terassenfelder für Kartoffeln an, die wurde getrocknet und damit haltbar gemacht. Die Anlage hat grundsätzlich schiefe Mauern, trapezförmige Fenster um eine Verzahnung zu erreichen und die Bauwerke stabil zu bekommen. Die Steine wurden mit Hilfe eines Keils gesprengt und besitzen teilweise 8-12 Ecken.
Auf dem Chincero Markt ca. 15km von Cusco entfernt werden Hühner zwar gerupft ansonsten komplett mit Kopf und Füßen angeboten. Die Quechua Frauen tragen traditionell ihre langen Zöpfe, große Hüte und bunte Kleidung. Dafür braucht man natürliche Farbstoffe, die ein wichtiger Bestandteil der Textilherstellung sind.
Auf dem Weg nach Puno besuchen wir eine Bauernfamilie im Altiplano. Die Landwirtschaft steht an erster Stelle. Man baut Kartoffeln, Mais und Quinoa an. Die Kartoffeln werden mit selbstgemachte Kuhkäse und eine Paste aus Heilerde gegessen.
Am Titicacsee 5km östlich vom Hafen Puno sehen wir schwimmende Inseln, wie kleine Dörfchen aus Schilf. Die Uros bauen ihre Häuser wenn die Schilfwurzel eine Tiefe von einem Meter hat. Sie leben vom Fischfang vorwiegend Welse und Lachsforelle. Die Inseln dienten zur Verteidigung. Es gibt sogar noch einen Wachturm, wenn Gefahr droht baute man schnell die Schilfhäuser ab und woanders wieder auf.
Ecuador und Peru bieten beeindruckende Landschaften, Sehenswürdigkeiten wie Machu Picchu und den Titicacasee. Wenn man dort ist unbedingt Pisco Sour, das Nationalgetränk aus Traubenbrand, Limette, Eiweiß, etwas Angostura Bitter und Zuckersirup probieren. A tu Salud y Adiós:-)
Community:Katrin Fischbach aus Essen |

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