"Volksbänke" für mehr Aufenthaltsqualität

Gerhard Rohde und Andreas Lensch von der Stadt Hattingen, zuständig für Stadtentwicklung, Bauordnung und Stadtverkehr, machten sich vor Ort ein Bild, wie und wo die von der Volksbank gesponserten drei Bänke stehen sollen. Volksbank-Marketing-Chef Thomas Alexander (rechts) sollte in die Entscheidung eingebunden werden. Foto: Pielorz
  • Gerhard Rohde und Andreas Lensch von der Stadt Hattingen, zuständig für Stadtentwicklung, Bauordnung und Stadtverkehr, machten sich vor Ort ein Bild, wie und wo die von der Volksbank gesponserten drei Bänke stehen sollen. Volksbank-Marketing-Chef Thomas Alexander (rechts) sollte in die Entscheidung eingebunden werden. Foto: Pielorz
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5.000 Euro hat die Volksbank in die Hand genommen mit dem Ziel, mehr Aufenthaltsqualität auf der Heggerstraße zu schaffen. Dafür wurden drei Bänke gekauft, die ihren Platz vor der Confiserie Hussel bekommen.
Zusammen mit Gerhard Rohde und Andreas Lensch von der Stadt Hattingen wurden die Bänken gerückt und umgesetzt, bis der richtige Standort gefunden war. Im Pflaster sollen die Bänke fest verankert werden. Zunächst wurden sie allerdings wieder abtransport, sollen aber in diesen Tagen den endgültigen Standort erreichen.
Die Stadt freut sich über das Engagement der Volksbank und die freut sich, den Bürgern etwas Gutes tun zu können. Das sehen aber wohl nicht alle so. Zufällig öffnete sich die Tür des nebenstehenden Hauses und eine Anwohnerin beobachtet das Treiben um die Bänke. Ihre Frage, was das solle, wird prompt beantwortet. „Oh, dann haben wir ja bald wieder alkoholisierte Jugendliche hier sitzen“, meint sie. Und ist alles andere als erfreut.
Auch die Erwiderung der Stadt, sie seien doch per Flugblatt informiert und um Anregungen und Bedenken gebeten worden – da habe sich aber nichts getan –, kann die Dame nicht wirklich beruhigen. Sie bleibt dabei: keine gute Idee!
Thomas Alexander, Marketing-Chef der Volksbank, sieht das anders: „Wir finden es wichtig, die Aufenthaltsqualitäten in der Innenstadt zu erhöhen. Wir können nicht immer klagen, dass auf der grünen Wiese Center entstehen und die Innenstädte immer leerer werden. Wir müssen Innenstädte attraktiver machen und dazu gehören Sitzgelegenheiten.“

Autor:

Dr. Anja Pielorz aus Hattingen

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