Ausgrabung

Beiträge zum Thema Ausgrabung

Kultur
Die Archäologin Cordula Brand sichtet die unter der Grabenstraße in Ratingen gefundenen Mauerreste.

Stadtwerke stoßen bei Bauarbeiten in der Grabenstraße auf Reste der Ratinger Stadtmauer
Puzzlestück zur mittelalterlichen Geschichte Ratingens entdeckt

Steinerne Zeugen der Vergangenheit wurden im Februar bei Bauarbeiten in der Grabenstraße entdeckt: die Reste einer Mauer, die vermutlich das Ratinger Vordorf Vowinkel bis zum Dreißigjährigen Krieg umschlossen hat. „Durch diesen Fund können wir die spätmittelalterliche Geschichte Ratingens um ein spannendes Puzzlestück ergänzen“, sagt Stadtkonservator Dr. Jan Richarz. Die Mauerreste unter der Straße wurden archäologisch gesichtet und dokumentiert, bevor die Stadtwerke die Arbeiten zur Verlegung...

  • Ratingen
  • 24.02.21
Politik
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Untersuchungen des Denkmalamtes an der Baugrube Stiftkirche abgeschlossen
Alle warten auf den Kampfmittelräumdienst

Das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege sieht keine historisch bedeutsamen Funde im Ausgrabungsbereich südlich der ehemaligen Stiftskirche in Kleve, teilt die Pressestelle des Amtes aus Bonn mit. Alle warten nun auf den Kampfmittelräumdienst. Bekanntlich möchte die Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt zwischen Kapitelstraße und Nassauer Mauer ein Pfarrzentrum und eine neue Familienbildungsstätte errichten. Das Jugendzentrum „Kalle“ und einige Wohngebäude sind bereits abgerissen worden. Aus dem Erdreich...

  • Kleve
  • 12.04.20
Kultur
Linus und Lukas waren Teil der Projektgruppe und halfen bei den Ausgrabungen.
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Ausgrabungen an Synagoge
Schüler finden Hinweise auf Tauchbad

Steine entdeckten sie im Boden, die Reste einer Mauer. Schüler legten sie neben der alten Synagoge in Bork frei und Experten sagen, der Fund könnte ein Hinweis sein - war hier ein rituelles Tauchbad der Juden? Ausgrabungen stehen sonst nicht im Stundenplan am Gymnasium in Selm, doch in dieser Woche tauschten die Schüler unter dem Titel "Gemeinsam etwas schaffen" das Klassenzimmer gegen die Baugrube. Mitarbeiter der Stadtwerke Selm hatten die auf der Rückseite der Synagoge vorbereitet, am...

  • Lünen
  • 13.09.19
Kultur
Bei den Ausgrabungen in Dorsten-Hardt stießen die LWL-Archäologen 2017 unter anderem auf diesen hölzernen Brunnen aus dem Mittelalter.
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Ein hochmittelalterlicher Bauernhof vor den Toren von Dorsten

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) stießen im Jahr 2017 bei Ausgrabungen in Dorsten Hardt (Kreis Recklinghausen) auf die Reste eines Bauernhofs aus dem 12. Jahrhundert. Die archäologischen Spuren ergänzen einen wichtigen Abschnitt der Stadtwerdung Dorstens mit neuen Fakten. Der Leiter der Ausgrabungen Dr. Ingo Pfeffer berichtet am 15. März im Forum der VHS Dorsten über die Hintergründe und Ergebnisse der Forschungen, die nun auch in einem Buch erschienen sind. Der...

  • Marl
  • 07.03.19
Kultur
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Kastell Saalburg

Nordwestlich von Bad Homburg vor der Höhe liegt das Kastell Saalburg. Es entstand ca. 90 nach Christus und war ein Teil des Limes. Hier kann man sich wunderbar darüber informieren wie es zur damaligen Zeit war. Viele Ausgrabungsschätze kann man hier sehen und auch Gebäude wurden nachempfunden. Man fühlt sich teilweise um Jahrhunderte in die Vergangenheit versetzt.

  • Kamp-Lintfort
  • 28.09.18
  • 4
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Überregionales
Seine schweißtreibende Arbeit demonstriert der Schmied im Archäologischen Park.

Der Schmied lässt im APX die Funken fliegen

Am kommenden Wochenende, 16. und 17. Juni, fliegen im LVR-Archäologischen Park Xanten die Funken, wenn der Schmied mit Amboss, Hammer und geübter Hand Eisen in Form bringt. Mit etwas weniger Muskelkraft, aber ebenso viel Geschick arbeiten die Wollfärberinnen gleich nebenan. Sie verraten, mit welchen Tricks die Römer der Natur verschiedenen Farbstoffe abgewannen. An den Werkbänken der Knochenschnitzer und Schuhmacher werden fleißige Hände gesucht. Hier lassen sich kleine Souvenirs anfertigen,...

  • Xanten
  • 14.06.18
Überregionales
Römisches Fläschchen für Öle und Duftessenzen in Form eines Hasen.

Archäologie: Von der Ausgrabung in die Vitrine

Die Sonntagsführung im Archäologischen Park Xanten am 6. Mai hat das Thema: "Von der Ausgrabung in die Vitrine. Wie ein archäologischer Fund zum Exponat wird". Bei den Ausgrabungen in der römischen Stadt werden das ganze Jahr über archäologische Funde geborgen. Bis diese Fundstücke in den Magazinen oder im Museum landen, gibt es für die Fachleute allerhand zu tun. Bei der Sonntagsführung im LVR-RömerMuseum am 6. Mai erklärt die Archäologin Dr. Carla Backhaus anhand anschaulicher Beispiele,...

  • Xanten
  • 01.05.18
Überregionales
Das Foto zeigt eine fränkische Reiterfibel als Zeuge der nachrömischen Besiedlung im Xantener Raum. Gefunden wurde sie bei Ausgrabungen am Dom St. Viktor in Xanten.

Neue Erkenntnisse zu den Merowingern

Xanten. Am Montag, 20. November, berichtet der Archäologe Frank Siegmund im LVR-RömerMuseum über die neusten Erkenntnisse in der Merowinger-Forschung. Als Erben der römischen Herrschaft prägten sie maßgeblich den Niederrhein im Frühmittelalter. Archäologische Funde, die am Dom St. Viktor in Xanten ausgegraben wurden, sind Zeugen ihrer Lebensweise. Seit deren Auffindung hat sich in der Wissenschaft viel getan. Siegmund beleuchtet den geschichtlichen Zeitabschnitt sowie die Deutung der...

  • Xanten
  • 15.11.17
Kultur
Bei Voruntersuchungen legten die LWL-Archäologen bereits im Jahr 2014 archäologische Suchschnitte im Neubaugebiet in Dorsten-Hardt an.
Foto: LWL/Schneider

Dorsten: Archäologen graben auf der Hardt

In Vorbereitung auf eine geplante Bebauung haben am Dienstag (18.4) Ausgrabungen in Dorsten-Hardt unter der Fachaufsicht der Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) begonnen. Auf dem Gelände des Neubaugebiets sind Siedlungsspuren quer durch alle Epochen bekannt, die weitere Untersuchungen notwendig machen. In dem Baugebiet haben die LWL-Archäologen bereits im Jahr 2014 Voruntersuchungen durchgeführt, da hier eine steinzeitliche Fundstelle bekannt war. Mit dem Bagger haben sie...

  • Dorsten
  • 18.04.17
Kultur
Rekonstruktion des vom 1. bis 4. Jahrhundert besiedelten Gebietes im heutigen Ickern.

Die Germanen von Ickern

Entlang der Emscher, im Norden Castrop-Rauxels, liegt Ickern. Der heute bevölkerungsreichste Ortsteil der Stadt wurde das erste Mal im Jahr 1220 urkundlich erwähnt. Seine Besiedlung beginnt allerdings viel früher. Wer sich für die Geschichte des Altertums interessiert, beschäftigt sich oft mit bedeutenden Staatsmännern und Kriegsherren, zum Beispiel mit Pharao Ramses II., mit Alexander dem Großen oder mit Julius Cäsar. Der – zumindest dem Namen nach – bekannteste Germane ist wohl Arminius, der...

  • Castrop-Rauxel
  • 02.01.15
  • 2
Kultur
Die Viertklässler der Grundschule an der Bochumer Straße besichtigten die Ausgrabungsstelle. Im Hintergrund: Dr. Werner Koppe vom Kommunalen Bildungsbüro (v.l.) und Archäologe Wolfram Essling-Wintzer. Foto: Stadt Recklinghausen

Archäologie: Schüler können Ausgrabungen besuchen

Das städtische Kommunale Bildungsbüro bietet mit Beginn des neuen Schuljahres den Recklinghäuser Schulklassen eine fachkundige und kindgerechte Führung über die Ausgrabungsstätte am Platz an der Johannes-Janssen-Straße an. Startschuss war in der letztenWoche. Bürgermeister Wolfgang Pantförder und die Archäologen Mark Schrader und Wolfram Essling-Wintzer haben die ersten Schulklassen bei ihrer Besichtigung der Ausgrabungsstelle begleitet.„Damit bringen wir den Kindern und Jugendlichen die...

  • Recklinghausen
  • 18.09.13
Kultur
Freigelegte Grundmauern römischer Streifenhäuser in Nettersheim.

Dr. Salvatore Ortisi stellt neue Ausgrabungen vor

Dr. Salvatore Ortisi aus Köln geht in einem Vortrag im Xantener RömerMuseum am Montag, 22. April auf neue Ausgrabungen im römischen Vicus von Nettersheim ein. Nachdem man seit früheren Ausgrabungen zu Anfang des 20. Jahrhunderts von einer kleinen Ansiedlung rund um ein Heiligtum für die einheimischen Matronen ausgegangen war, haben die seit Sommer 2009 stattfindenden Untersuchungen der Kölner Archäologen das Bild des römischen Ortes stark verändert. Statt eines kleinen ländlichen Pilgerzentrums...

  • Xanten
  • 17.04.13
Kultur
Sonntag von 14 bis 16 Uhr bietet der Adlerturm erstmals Einblicke ins neue Kindermuseum.

Kindermuseum eröffnet im Adlerturm

Die Wiedereröffnung des Museums Adlerturm am Sonntag, 4. November, ist für die Stadt in dreifacher Hinsicht Anlass zur Freude: Zum Einen zeigt die überarbeitete Dauerausstellung des Museums Funde aus den letzten großen Ausgrabungen, die unterLeitung der Denkmalbehörde durchgeführt worden waren. Zum Anderen richtet sich das Museum mit seinen Themen mittelalterliche Stadtgeschichte und Archäologie fortan gezielt an Kinder und Jugendliche. Und nicht zuletzt wird ein bedeutendes Bodendenkmal in den...

  • Dortmund-City
  • 29.10.12
Ratgeber
Wie spannend Archäologie ist erlebten Kinder beim Chefarzt Dr. Bernd Dietrich Katthagen im Klinikum.

Das Rätsel der dritten Hand im Adlerturm

Geheimnisvolle Geschichten gibt es nicht nur bei den fünf Freunden. Auch gleich um die Ecke gibt es spannende Forschungsaufgaben. Bei der Ausgrabung des Adlerturms war ein Skelett eines Mannes gefunden worden. Warum wurde der Mann im Turm vergraben, was bedeutete die dritte Hand, die man bei ihm fand? Diesen Fragen gingen Kinder des Kinder- und Jugendbeirats Adlerturm nacht. Mit Hilfe von Ärzten und Archäologen fanden sie weitere Einzelheiten zum Alter und Gesundheitszustand des Mannes heraus....

  • Dortmund-City
  • 24.08.12
Kultur
Dringend waren die archäologischen Untersuchungen in Haltern: Während die Grabungshelfer noch die archäologischen Funde wie diese Grube aus römischer Zeit sichern, entstehen ringsherum schon neue Mauern.
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Grüße aus Rhodos unter dem eigenen Haus in Haltern

Sie war selbst schon einmal auf Rhodos. Dass allerdings das neue Zuhause von Fenja Maron direkt über einer 2.000 Jahre alten Amphore von jener Insel entsteht, auf der sie schon Urlaub gemacht hat, hätte die Elfjährige nie zu träumen gewagt. Zumal das Haus mitten in Haltern steht und der Anbau gerade einmal 5,5 mal 7 Meter groß ist. Trotzdem haben die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) dort zahlreiche Zeugnisse der römischen Vergangenheit entdeckt - auf engstem Raum. Die...

  • Haltern
  • 17.07.12
Kultur
Düsseldorf ist eine wahre Fundgrube

Tunnelbauten: Fundgruben für Archäologen

Mit dem Bau der Wehrhahn-Linie und den Tunnelbauten für den Kö-Bogen setzt die Stadt Zeichen für ihre städtebauliche Zukunft, und die Bauarbeiten finden auch auf geschichtsträchtigem Grund statt. Immer wieder fördern die Bauarbeiten archäologische Fundstücke als Zeugnisse der Vergangenheit ans Tageslicht. Die Bauarbeiten im Herzen der Innenstadt stoßen insbesondere auf die denkmalgeschützte, ehemalige renaissancezeitliche Stadtbefestigung. Gefunden wurden bereits Mauern der Flinger Bastion,...

  • Düsseldorf
  • 15.02.12
  • 6
Kultur

Römerlager in Olfen sorgt für Medieninteresse

Es kommt nicht oft vor, dass Olfen im Mittelpunkt des bundesweiten Medieninteresses steht. In der letzten Woche bescherte ein „Jahrhundertfund“ der kleinen Stadt große Aufmerksamkeit. Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben bei Olfen ein über fünf Hektar großes, 2.000 Jahre altes römisches Militärlager entdeckt. Von diesem Standpunkt aus kontrollierten die Römer in der Zeit von 11 bis 7 vor Christus den Fluss-Übergang über die Lippe - und damit eine der wichtigsten...

  • Recklinghausen
  • 31.10.11
  • 1
Kultur
Anfang des Bauabschnitts in Heldrungen
20 Bilder

Baustellenbegehung eines Teilabschnittes der A 71 und Besichtigung einer Ausgrabungsstelle in Thüringen

Als ich das Angebot bekam, im August an einer Baustellenbesichtigung eines Teilabschnittes der A 71 im Freistaat Thüringen teilzunehmen, habe ich sofort zugesagt. Geplant und gebaut wird die A 71 zwischen Autobahndreieck Südharz (A 38) und der Anschlussstelle Sömmerda Ost von der DEGES. Die Besichtigung fand auf dem Teilstück zwischen Artern und Heldrungen statt. Die DEGES GmbH wurde 1991 vom Bund und den fünf neuen Bundesländern ursprünglich gegründet, um Teile der „Verkehrsprojekte Deutschen...

  • Hünxe
  • 14.09.11
Kultur
Alle Fotos: Detlef Erler
16 Bilder

Auf Schatzsuche im Archäologiemuseum

Man spaziert mit anderen Augen durch die Landschaft, wenn man sich vorstellt, was alles unter unseren Füßen verborgen liegt. Was die Vergangenheit für Schätze versteckt hält, zeigt das Archäologische Landesmuseum bis Ende November in der Ausstellung „Fundstücke“. Gestern wurde sie eröffnet. Erst liegen die teilweise spektakulären Zeugen unserer Vergangenheit im Boden verborgen, dann werden sie mühsam ans Tageslicht geholt, anschließend verschwinden die meisten in den Magazinen von Museen und...

  • Herne
  • 16.04.11
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