Drittes Reich

Beiträge zum Thema Drittes Reich

LK-Gemeinschaft

Übrigens:
Ein Tag zum Innehalten

Es gibt Tage, die vergisst man nicht. Und es gibt Tage, die sollte, nein, die darf man nicht vergessen. Der 9. November ist so ein Tag. Historiker bezeichnen ihn als Schicksalstag der Deutschen. Ein freudiges Datum war der 9. November 1989. An diesem Tag fiel die Berliner Mauer, ein Jahr später war Deutschland wiedervereinigt. Fast drei Jahrzehnte danach gibt es leider immer noch eine Mauer in den Köpfen mancher Menschen. Der 9. November 1938 gehört zu den dunkelsten Kapiteln der deutschen...

  • Duisburg
  • 09.11.18
Politik
Gebeine in Verbrennungsöfen
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Nazi - Verbrechen dürfen nicht in Vergessenheit geraten !!

Mit diesen Zeilen wende ich mich nicht an ewig Gestrige, an Neonazis, an Sympathisanten der braunen Hinterlassenschaften und noch vorhandenen Seilschaften,nein. Ich richte mich an alle Menschen, die einerseits noch aus persönlichen Erinnerungen heraus oder aus der Geschichtsbetrachtung in Schule oder anderen Bildungseinrichtungen mit dieser unseligen Episode unserer Vergangenheit in Berührung gekommen sind, andererseits aus Unwissenheit, Bequemlichkeit oder einfach dem unkritischen...

  • Goch
  • 05.09.18
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Überregionales
Die 23 Jugendlichen aus Gladbeck waren sich nach der Gedänkstättenfahrt einig, dass die Tage in Berlin für sie eine sehr beeindruckende Zeit waren. Foto: privat
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Gedenkstättenfahrt: Gladbecker Jugendliche besuchen Berlin

Die jährliche Fahrt zu Gedenkstätten an Verbrechen des Nationalsozialismus hat in Gladbeck Tradition. Bei der jüngsten Fahrt im Mai nahmen 23 Jugendliche aus Gladbeck teil. Sie besuchten nicht nur Mahnmale und Museen, sondern sprachen auch mit Überlebenden des Holocaust. Unter der ehrenamtlichen Leitung von Georg Liebich-Eisele hatten sich die Jugendlichen bereits einige Tage zuvor auf die fünftägige Gedenkstättenfahrt vorbereitet. Dabei wurden ihnen die Biographien der beiden Zeitzeugen...

  • Gladbeck
  • 30.05.18
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Politik

Geschichts-Korrekturstifte

Von einer überraschenden Erkenntnis wird man manchmal derart nachdenklich gestimmt, dass sich Recherchen, ganz von selbst, zum Manifest steigern. Das M in Manifest steht ja für Meinung. Darum gilt: lesen auf eigene Gefahr. (Eigentlich wie immer im Leben.) Meine Mutter erzählte mir vor einiger Zeit, dass sie als Kind von ihrer reformhäuslich orientierten Mutter »Molat« bekam. Was hier klingt, wie ein seltenes Mineral ("John! Wir sind auf eine Molat-Ader gestoßen! Johnny, wir werden reich, wir...

  • Wesel
  • 27.03.18
  •  10
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Ratgeber
Thomas Tillmann und Beatrix Brägelmann nehmen Sally Perel in ihre Mitte.

Hitlerjunge Salomon zu Gast in Witten

Sally Perel war der „Hitlerjunge Salomon“. Am Freitag, 2. März, um 19.30 Uhr, ist er zu Besuch in Witten – als Ehrengast eines musikalisch-literarischen Abends über sein Leben. Unter dem Titel „Shalom, Shlomo“ reflektieren und kommentieren Thomas Tillmann und Beatrix Brägelmann (Klavier) mit Texten und Liedern von Schriftstellern und Sängern wie Bertolt Brecht und Jacques Brel wichtige Stationen des Lebensweges von Sally Perel. Im Anschluss wird der heute 92-Jährige selbst das Wort...

  • Witten
  • 23.02.18
Kultur
Kühle Architektur (BITTE VOLLBILD)
19 Bilder

Vergangenheit trifft Zukunft - Impressionen vom Campus der Hochschule Düsseldorf

Fit für die Zukunft - ohne die Vergangenheit zu vergessen 2016 hatte das Warten ein Ende: Endlich konnten die meisten Fachbereiche der Hochschule Düsseldorf (HSD) ihren neuen Standort in Derendorf beziehen. Auf dem Gelände des ehemaligen städtischen Schlachthofs und der Brauerei Schlösser sind um den zentralen Campusplatz Neubauten für Verwaltung, Bibliothek, Hörsaal, Fakultätsbauten und Mensa  gruppiert (Architekten: Nickls und Partner). Die elegant-kühle Architektur würde auch zu einem...

  • Düsseldorf
  • 11.09.17
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Kultur
Auch bei Poetz & Sand in der Stadtmitte gab es viele Zwangsarbeitskräfte.

Ausstellung zur Zwangsarbeit

In den drei Gemeinden Monheim, Baumberg und Hitdorf (heute die Stadt Monheim am Rhein und der Ortsteil Hitdorf der Stadt Leverkusen) haben während des Zweiten Weltkriegs mindestens 1409 Zwangsarbeitskräfte aus acht verschiedenen Herkunftsländern gelebt und gearbeitet. Das waren rund 20 Prozent der damaligen Einwohnerzahl. Am Donnerstag, 7. September, wird die Volkshochschule zu dem Thema eine Ausstellung eröffnen. Beginn im Foyer des Kulturzentrums an der Tempelhofer Straße 15 ist um 18.30 Uhr....

  • Monheim am Rhein
  • 01.09.17
Kultur

Vortrag: Der Alltag im Dritten Reich

Die zu Beginn der Dreißigerjahre relativ populäre Schriftstellerin Irmgard Keun hat es noch bis 1936 im Hitler-Deutschland ausgehalten, ehe sie nach Holland ins Exil ging. Ihr in Deutschland begonnener, aber in Holland beendeter Roman "Nach Mitternacht" zeigt, warum es für viele Menschen schwierig wurde, weiter in Deutschland zu leben. Dr. Thorsten Reters präsentiert Keuns Satire am Mittwoch, 14. Dezember, um 19 Uhr in seinem Vortrag. Es geht um den Alltag im „Dritten Reich“, in dem sich...

  • Herne
  • 01.12.16
Kultur

Abschied von Götz George

Erstaunlich, wie leise und unbemerkt sich Götz George, einer der großen deutschen Schauspieler am 19. Juni von der Welt und seinem Publikum verabschiedete. Dabei haben wir ihn doch laut und polternd zumindest in seiner Paraderolle als Schimanski, kurz Schimmi, im Tatort Duisburg fast 30 Jahre lang erlebt und bis heute in Erinnerung. So liebten wir Frauen den Macho-Polizisten, der Duisburg und dem ganzen Ruhrgebiet bewies, was ein Bulle draufhaben muss, um die Knackis und Scheißkerle zur...

  • Gladbeck
  • 29.06.16
  •  4
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Politik
Deutscher Kindersoldat 8.Mai 1945
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War das Kriegsende am 8. Mai vor 70 Jahren für Alle eine Befreiung ?

Quelle: Alternatives Ennepetal Diese Woche am 8 Mai vor 70 Jahren ging der schrecklichste Krieg der Weltgeschichte zu Ende. Deutschland wurde von der zwölfjährigen Terror-Herrschaft befreit, die Unterdrückung, Vertreibung und Ermordung von Juden, Roma, Sinti sowie religiöser und politisch Andersdenkender hatte ein Ende. Doch war es für alle eine Befreiung? War es auch für diejenigen eine Befreiung, die sich mit den braunen Machthabern arrangiert hatten, die sie unterstützten? War es auch...

  • Ennepetal
  • 06.05.15
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Überregionales
Gunter Demnig bei der Verlegung des Stoplersteins am Standort Hinterm Engel in Goch im Dezember 2014 Foto: Steve

Wurde Stolperstein für NS-Opfer an falscher Stelle verlegt?

Das Gocher Wochenblatt hatte in seiner Ausgabe vom 10. Dezember 2014 über die Verlegung des Stolpersteins am Standort hinterm Engel (vor der Hausnummer 20) für den von den Nazionalsozialisten ermordeten Anton Kleintjes berichtet. Kürzlich meldete sich ein Leser, der in dem Mehrfamilienhaus, das an dortiger Stelle im Jahre 1945 zerstört wurde, im Jahre 1936 geboren worden war und bis 1945 mit seiner Familie gelebt hatte. Werner Terpoorten: „Der Eingang des Hauses, in dem Herr Anton...

  • Goch
  • 29.01.15
  •  3
Kultur
Mit dem Lüner Anzeiger vorm Brandenburger Tor
28 Bilder

So habt Ihr Berlin noch nicht gesehen!

Eine Kunstvolle Reise durch unsere Bundeshauptstadt Berlin Am vergangenen Wochenende war ich Dienstlich in Berlin unterwegs und hatte auch die gelegenheit bei einer Tour Berlin kennenzulernen. Das letzte mal war ich 2007 in Berlin und hatte mich dieses mal gefreut mal wieder Berlin sehen zu dürfen. Und vor allen ein wenig mehr Zeit zu haben und die Bundeshauptstadt erkunden zu dürfen. Mit dabei meine Sony 20.1 Megapixel Digitalkamera und der Lüner Anzeiger. Denn auch ein Exemplar des Lüner...

  • Lünen
  • 04.12.14
Überregionales
Offensiv mit dem Thema umgehen und der Opfer an prominenter Stelle gedenken: Nina Frense, Beigeordnete der Stadt Gladbeck.

Gedenkstätte für Euthanasie-Opfer entsteht am Neuen Rathaus

„Dieser Ort ist ein Bekenntnis. Die Gedenkstätte soll an dem Ort entstehen, an dem historisches Unrecht begangen wurde.“ Mit diesen Worten macht Kulturdezernentin Nina Frense nochmals deutlich, wo die Gedenkstätte für die Gladbecker-Euthanasie-Opfer entstehen soll. „Als Ort wurden die Arkaden des Neuen Rathauses an der Bottroper Straße gewählt.“ Hier befand sich das damalige Gesundheitsamt, in dem der ehemalige ärztliche Leiter in der NS-Zeit eine erbbiologische Kartei führte, in der die...

  • Gladbeck
  • 13.11.14
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Politik
2 Bilder

Dr. Fritz Textor Gutachten von Prof. Pfeil ist nahezu fertiggestellt

Das von Bündnis 90 / Die Grünen beauftragte Gutachten zu Straßenbenennung nach „Dr. Fritz Textor Ring“ von Prof. Pfeil ist nahezu fertiggestellt. Zum Abschluss ist noch die Einsichtnahme in Dokumente des Landesarchivs notwendig, da hier die Entnazifizierungsakten lagern. Da das Archiv erst in sechs bis acht Wochen öffnet, ist mit der endgültigen Fassung des Gutachtens erst Ende September 2014 zu rechnen. Die Grünen werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit sowohl in schriftlicher Form als...

  • Ennepetal
  • 11.07.14
Politik
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Fritz Textor – eine umstrittene Persönlichkeit mit vielen Facetten

von Prof. Dr. Ulrich Pfeil „Ich bin es nämlich auch schon wieder leid. Vor allem jetzt, wo man sich vor Einladungen zu Weihnachtsfeiern nicht retten kann. Ab und zu muß ich da auch noch passende Worte erfinden. Aber es gibt eine Verantwortung, der man sich nicht entziehen kann, und das ist mein einziger Rechtfertigungsgrund“. Am 19. Dezember 1948, also nur wenige Wochen nach seiner Wahl, gab der ehemalige Bürgermeister von Ennepetal, Fritz Textor, seinem Freund, Mentor und Historikerkollegen...

  • Ennepetal
  • 17.03.14
Politik
2 Bilder

Millionen für einen Elektrofachmarkt, aber keine 500 € für Textor-Aufklärung?

Wir Grünen in Ennepetal fragen uns, ob man so mit der Ennepetaler Geschichte umgehen sollten. Vorwürfe gegen den ersten Bürgermeister der Stadt, Dr. Fritz Textor, werden aktuell kontrovers diskutiert. Zur Erhellung - und im Idealfall zur völligen Aufklärung - hätte Prof. Dr. Ulrich Pfeil, ein Experte für Deutschlandstudien, für 500 € beauftragt werden können. In kleiner Runde, am Stadtrat vorbei, wurde bei einem interfraktionellen Treffen entschieden, auf Aufklärung zu „verzichten“. Nach dem...

  • Ennepetal
  • 20.02.14
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Kultur
„Aus der Heimat“ ist der Titel der sehenswerten neuen Ausstellung in der Städtischen Galerie. 
Künstler Jan Peter Thorbecke, Museumsleiter Dr. Oliver Doetzer-Berweger und Kuratorin Linda Oberste-Beulmann (v. li.) präsentieren eines der Werke, die durch ein wichtiges Kapitel der Geschichte inspiriert sind. Foto: Detlef Erler
2 Bilder

Geschichtsträchtige Kunst in der Herner Galerie

„Ich war ein 68er“, verrät Jan Peter Thorbecke und lehnt sich mit einem leichten Lächeln zurück. „Irgendwann habe ich mir die Frage gestellt: was haben die Väter damals gemacht?“, berichtet der Künstler mit Blick auf die Zeit der NS-Dikatur. Die Beschäftigung mit diesem dunklen Kapitel der Geschichte zieht sich durch Thorbeckes Leben und ist auch in seinen Werken präsent. Unter dem Titel „Aus der Heimat“ sind nun aktuelle Graphiken des 1942 geborenen Künstlers in der Städtischen Galerie zu...

  • Herne
  • 24.01.14
Politik
Als erste Gemeinde verlieh Neukirchen-Vluyn diese Urkunde.

Ermahnung - Vor achtzig Jahren!

Es war in der Zeit des wirtschaftlichen Umbruchs, gut zehn Jahre war es her, wo man für Kleinigkeiten des täglichen Lebens, Millionensummen bezahlen musste. So verwunderte es nicht, dass einer aufstrebenden Partei besonderes Augenmerk auferlegt wurde. In Neukirchen-Vluyn kam es zur Wahl des ersten Nationalsozialistischen Bürgermeisters Preußens und am 30. Juni 1933 wurde laut abgebildetem Dokument A.H. zum Ehrenbürger von Neukirchen-Vluyn ernannt. Gegen Kriegsende, in der Zeit der...

  • Neukirchen-Vluyn
  • 25.06.13
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Politik
Karl Wagenfeld ist wegen seiner nachgewiesenen Nähe zum Nationalsozialismus als Namensgeber nicht länger tragbar

Nazi ist Namensgeber für Straße in Gelsenkirchen

NS-belastete Namensgeber für Straßen, Plätze und Wege werden mehr und mehr öffentliches Thema. So rückte auch der Dichter, Schriftsteller und Organisator des Westfälischen Heimatbundes Karl Wagenfeld (1869 - 1939) wegen seiner unrühmlichen Rolle während der NS-Diktatur in den Fokus der Öffentlichkeit. Nach Karl Wagenfeld ist eine Straße in Gelsenkirchen-Buer benannt. Neuere Forschungsergebnisse einer Historikerkommission belegen, dass Karl Wagenfeld wegen seiner antisemitischen und...

  • Gelsenkirchen
  • 07.06.13
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Ratgeber
Das Fundstück aus vergangener Zeit. Foto: Markus Nigmann / Straßen.NRW.

Leitplanke aus drittem Reich gefunden

Vor einigen Tagen haben Mitarbeiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Recklinghausen ein Relikt aus dem Jahr 1937 im Bereich der A2-Anschlussstelle Recklinghausen-Süd gefunden. Hierbei handelt es sich um einen Vorläufer der heutigen Schutzplanken. Dieses Betonteil ist vier Meter lang und 30 Zentimeter hoch. Der Streckenabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Oberhausen und der Anschlussstelle Recklinghausen-Süd wurde 1937 unter Verkehr genommen. Diese Schutzeinrichtung war die seitliche...

  • Recklinghausen
  • 04.06.13
Kultur
Nur noch konzertant zu erleben: Richard Wagners "Tannhäuser" mit Elena Zhidkova als Venus und Daniel Frank Tannhäuser in der Titelpartie.

Rheinoper knickt ein

Der Theaterskandal um die "Tannhäuser"-Inszenierung Burkhard Kosminskis an der Deutschen Oper am Rhein findet seine Fortsetzung. Wie das Haus in einer Presseerklärung bekanntgegeben hat, wird die Wagner-Oper nur noch konzertant gezeigt. Dass die umstrittene Inszenierung damit abgesetzt wird, ist aber der eigentliche Skandal - ein Kommentar. Mit dem Ansatz, die Handlung der Oper ins Dritte Reich und in die junge Bundesrepublik zu verlegen, hat die Regie die Messlatte sehr hoch gelegt. Ohne...

  • Düsseldorf
  • 09.05.13
  •  1
Kultur
Der Theateraufreger des Jahres: Elena Zhidkova als Venus und Daniel Frank als Tannhäuser vergnügen sich im KZ Venusberg.
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Obersturmbannführer Tannhäuser - Burkhard Kosminski löst einen Theaterskandal aus

Wehrmachtsuniformen, Hakenkreuzbinden und exekutierte Nacktstatisten – mehr braucht es nicht, um in Düsseldorf einen Theaterskandal zu provozieren. Burkhard Kosminskis „Tannhäuser“-Inszenierung an der Deutschen Oper am Rhein spaltet das Premierenpublikum. Die Regie verlegt die Handlung in die Nazi-Zeit und in die der frühen Bundesrepublik. Tannhäusers Leidenschaft für Venus wird zum gefährlichen Flirt mit dem NS-Regime, der Venusberg – dargestellt durch Nacktstatisten, die mutmaßlich vergast...

  • Düsseldorf
  • 06.05.13
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Politik
Oberbürgermeister Frank Baranowski eröffnete im Bildungszentrum die Veranstaltungsreihe „Gelsenkirchen erinnert sich“.Foto: Gerd Kaemper
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„Gelsenkirchen erinnert sich“

„Gelsenkirchen erinnert sich: Vor 80 Jahren – was war 1933 und was bedeutet das für heute?“ lautet der Titel der gemeinsamen Veranstaltungsreihe von städtischen Einrichtungen, Initiativen und Verbänden. Die Auftaktveranstaltung fand am Mittwoch, dem Jahrestag der Machtübergabe an die Regierung Hitlers, im Gelsenkirchener Bildungszentrum statt. Hintergrund der Veranstaltungsreihe sind die Ereignisse des Jahres 1933 Die Machtübergabe und die damit verbundene schrittweise Zerstörung der...

  • Gelsenkirchen
  • 04.02.13
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