BürgerReporterin des Monats September: Elisabeth Jagusch

Elisabeth Jagusch aus Schermbeck ist unsere BürgerReporterin des Monats September.
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  • Elisabeth Jagusch aus Schermbeck ist unsere BürgerReporterin des Monats September.
  • Foto: Jagusch
  • hochgeladen von Jens Steinmann

"Oft suchen wir Stille und können sie nicht finden, bis sie uns plötzlich ungebeten besucht." – Zum Beispiel beim Betrachten der Schnappschüsse von BürgerReporterin Elisabeth Jagusch. Ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß – Elisabeth Jaguschs zweites Zuhause ist die Natur.

Mit ihrer Kamera ausgerüstet, durchstreift die fotobegeisterte Schermbeckerin seit Jahr und Tag ihre Heimatstadt und Umgebung, ihre Reisen führten sie aber auch in entlegenere Regionen Deutschlands. In den drei Jahren ihrer Mitgliedschaft im Lokalkompass versorgte Elisabeth Jagusch die Community mit zahlreichen Reiseberichten und Bildern, aber auch mit exklusiven Geschichten und interessanten Gedankengängen. Höchste Zeit, dass ihr Beitrag zur Gemeinschaft gewürdigt wird: Sie ist unsere BürgerReporterin des Monats September.

Wenn Deine Familie und Freunde Dich beschreiben sollten: Was würden sie wahrscheinlich sagen?
Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit ist eine von uns geschätzte Eigenschaft von Elisabeth. Auch, dass sie stets ein offenes Ohr für viele Probleme hat und mit Herzensbildung geprägt ist. Darüber hinaus finden wir es großartig, wie oft sie mit dem Fahrrad in der Natur unterwegs ist, egal bei welchem Wetter. Und für kleine Kurzreisen hält sie sich immer etwas Zeit offen.

Welche drei Wörter beschreiben Dich am besten?
Tolerant, gerecht, verantwortungsbewusst.

Was kannst du besonders gut, was nicht so?
Da Schreiben schon von Kind an eines meiner Hobbys ist, fand ich im Lokalkompass eine schöne Erweiterung meines Lebensraumes in Form von Informationen und Illustrationen meiner Erlebnisse, Ausflüge und Gedanken.
Vor 16 Jahren erhielt ich den ersten Preis in einem Gedichtwettbewerb einer Zeitschrift und gewann 1.000 DM. Ich koche sehr gerne, seit einigen Jahren ist das Fotografieren als Hobby hinzugekommen. Ich bin oft in meinem Garten beschäftigt, aber wenn ich das Gefühl habe, an meine Grenzen zu stoßen, beende ich das.

Was schätzt du an der Lokalkompass-Community besonders?
Hier habe ich die Möglichkeit, mich bürgernah mitzuteilen und meine Beitrage einem größerem Publikum zu vermitteln. Wichtig ist mir, interessante Fotos aus der Natur, aber auch mal aus der Großstadt ins Blickfeld zu rücken oder Beiträge einzustellen, um die Meinungen anderer Mitglieder zu lesen und zu kommentieren.

Von welchem Ort aus würdest du am liebsten im Lokalkompass berichten?
Da gibt es noch so viele Orte, wo ich noch nicht war. Da ich fast überall gerne bin, kann ich zurzeit keinen bestimmten Ort benennen.

Was ist auf dem besten Foto zu sehen, dass du je gemacht hast?
Da fällt mir intuitiv die Städtereise nach Dresden 2013 ein. Ich habe da ein Konzert in der Semperoper besucht, die ich vor Opernbeginn fotografierte. Ich hatte mich schon so lange darauf gefreut, mal "La Bohème" live zu hören und zu sehen. Es war sehr berührend, dieser klassischen Musik zu lauschen. Die gesanglichen Leistungen waren hervorragend. Überdies gab es viele kraftvolle und starke Szenen, die immer im Kontext zu dramatischen Höhepunkten aufgebaut wurden. Es war ein bemerkenswerter Opernabend in einem traditionsreichen Haus mit repräsentativer Innenarchitektur, die mir sehr gut gefiel.

Was macht Schermbeck besonders lebenswert?
Schermbeck ist eine beschauliche und kleine dörfliche Idylle mit schöner Naturlandschaft, der Lippe, dem Kanal und Wald ringsherum, was ich sehr schätze. Und in ein paar Minuten bin ich auf der A31 oder in knapp 20 Minuten am Rhein. Im Ort ist es sehr ruhig und es bieten sich viele Einkaufsmöglichkeiten.

Was sind die besten Ausflugsziele für Fotografinnen und Fotografen?
Meer, Flüsse, Seen, Berge, Brücken, Schlösser, Burgen, Tierparks, Wälder, Städte und so weiter. Bei diesen Gelegenheiten gibt es so viele interessante und spannende Motive und Perspektiven, die fantastische Fotos hervorbringen.

Was war dein größtes Abenteuer?
Als ich mit neun Jahren zum ersten Mal an den Bundesjugendspielen teilnahm und als einzige Schülerin eine Ehrenurkunde erhielt. Hier wurde ich von meinen Mitschülern über den ganzen Schulhof getragen. Das ist für mich ein unvergessliches Erlebnis.

Was wünschst du dir vom Lokalkompass?
Es ist alles so in Ordnung wie es ist. Darum fällt mir spontan kein Wunsch ein. Ich wünsche mir aber, dass es hier weiter so fair und verständnisvoll zugeht wie bisher.
Über die Auszeichnung als BürgerReporterin des Monats habe ich mich sehr gefreut und bedanke mich bei allen Lesern und Leserinnen ganz herzlich.

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Interessiert an Elisabeths Beiträgen? Hier eine Auswahl:

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