Urlaubsplanung in Zeiten der Corona-Pandemie
Buchen oder nicht buchen?

Einfach mal raus, durchatmen, dem (Corona-)Stress entfliehen. Diesen Wunsch haben zurzeit viele. Aber: Wie sinnvoll ist es, jetzt seinen nächsten Urlaub zu buchen?
  • Einfach mal raus, durchatmen, dem (Corona-)Stress entfliehen. Diesen Wunsch haben zurzeit viele. Aber: Wie sinnvoll ist es, jetzt seinen nächsten Urlaub zu buchen?
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Spätestens im Januar machen sich viele Gedanken darüber, wo und wie sie ihre Ferien verbringen möchten. Normalerweise. In Zeiten einer Pandemie ist jedoch alles anders. Das gilt auch für die Urlaubsplanung.

Buchen oder nicht buchen, das ist hier die Frage. Wer sich dafür entscheidet, sollte, so Ulrike Grabowski, Leiterin der Geschäftsstelle der Verbraucherzentrale in Dinslaken, vor allem eins: sich ganz genau die Allgemeinen Geschäftsbedingungen durchlesen. Und sichergehen, dass man im Falle einer Stornierung - zum Beispiel wegen eines Ein-/Ausreise- oder eines Beherbergungsverbots - auch ohne hohe Kosten von dem Vertrag zurücktreten kann. "Der erste Lockdown im März vergangenen Jahres kam für viele überraschend, sodass mit Verweis auf zum Beispiel ein Einreiseverbot kostenlos storniert werden konnte."

Viele Anbieter haben sich besser abgesichert

Mittlerweile hätten sich viele Anbieter besser abgesichert und ihre AGB der aktuellen Lage angepasst. "Wer jetzt bucht", sagt Grabowski, "entscheidet sich freiwillig dafür, ein erhöhtes Risiko, den Urlaub nicht antreten zu dürfen, in Kauf zu nehmen und dann auch dafür gerade zu stehen." Während im Falle eines Rechtsstreits im vergangenen Jahr meist zugunsten des Verbrauchers entschieden wurde, könnte sich die Rechtssprechung ändern - zu ungunsten des Verbrauchers. Verbindliche Aussagen kann und möchte die Geschäftsstellenleiterin jedoch nicht machen.

Wer dennoch bucht - oder vielleicht sogar schon gebucht hat - und sich mit seinem Anbieter nicht einig werden kann, kann sich gern an die Verbraucherzentrale wenden. Zurzeit allerdings nur per E-Mail oder telefonisch. "Erst einmal bieten wir Hilfe zur Selbsthilfe", sagt Ulrike Grabowski. Reicht das nicht aus, hilft das Team der VZ auch darüber hinaus.

  • Die Verbraucherzentrale an der Duisburger Straße 21 in Dinslaken ist per E-Mail an dinslaken@verbraucherzentrale.nrw oder unter Tel. 02064/45647-01 erreichbar.
  • Ein persönlicher Kontakt ist derzeit nicht möglich.
  • Die VZ hat eigens eine Corona-Hotline eingerichtet, erreichbar ist diese unter Tel. 0211/33995845.
Autor:

Lisa Peltzer aus Dinslaken

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