Mondo mio! hat wieder geöffnet

Mit UNICEF zeigt das Kindermuseum eine Ausstellung zum Recht der Kinder auf Bildung weltweit im Westfalenpark.
  • Mit UNICEF zeigt das Kindermuseum eine Ausstellung zum Recht der Kinder auf Bildung weltweit im Westfalenpark.
  • Foto: mondomio!
  • hochgeladen von Antje Geiß

"UNICEF macht Schule" heißt die neue Ausstellung, die ab sofort nach der Winterpause im Kindermuseum mondo mio! im Dortmunder Westfalenpark zu sehen ist.
Gezeigt wird, dass zwar jedes Kind hat ein Recht auf Bildung hat, jedoch Millionen Kinder weltweit nicht zur Schule gehen können. Die Ausstellung benennt bis zum 7. April die Gründe und zeigt mit welchen Maßnahmen UNICEF hilft, so vielen Kindern wie möglich eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Es werden Programme vorgestellt, wie die am stärksten benachteiligten Kinder in Kriegssituationen, Flüchtlingskinder und Mädchen erreicht werden.

Unkonventionelle Hilfe

Wie unkonventionell UNICEF auch arbeitenden Kindern hilft, Schule in ihrem schweren Alltag zu erleben, wird anhand der Geschichte von Foysal aus Bangladesch erzählt.
Wasser ist die Quelle des Lebens.Doch in armen und trockenen Ländern wie Äthiopien ist sauberes Wasser für die meisten Menschen schwer zugänglich.

Mit seiner Stiftung und vielen Unterstützern versucht der Fußballer Neven Subotic das zu ändern. Bei mondi mio! gibt es dazu harte Fakten, den Praxistest im Wasserkanister tragen, die Kinder Goitotom und Kedir, die aus ihrem Leben erzählen, und vieles mehr. Der Ausstellungsbereich zur Neven Subotic Stiftung wurde um viele Bilder und Videos zu aktuellen Projekten und Aktionen der Stiftung des Profifußballers ergänzt.
Geöffnet ist das Kindermuseum am Wochenende von 11 bis 18 Uhr, Mo. bis Fr. von 13.30 bis 18 Uhr.

Zum Hintergrund: 

Für das Jahr 2018 zieht Museumsleiterin Monika Lahme-Schlenger ein zufriedenes Resümee. Mit rund 41.000 Besuchern liegt das Museum nur knapp unter dem Besucherrekord 2017. Nach dem heißen Sommer, sei dies besonders erfreulich. Zu dem positiven Ergebnis trugen neben der Sonderausstellung "Tintenkochen und Schönschreiben" auch die gut besuchten Familien-Workshops und Lesungen an den Wochenenden bei. Diese werden auch 2019 fortgeführt.

Was ist alles im Handy?

Neues gibt es auch in der Dauerausstellung Nijambo. Mit einer Förderung der Sparkasse Dortmund von 10.000 Euro konnte das Museum auch eine Station rund um das Thema Handy realisieren. Für viele Kinder gehören Mobiltelefone fest zum Alltag. mondo mio! zeigt, was alles gebraucht wird um ein Handy herzustellen, welche Rolle Kinderarbeit dabei spielt und was eigentlich mit alten ausgedienten Handys passiert.

Gerettete Erinnerungen

Für Mai kündigt das Museum eine Kooperation mit dem verein "Neues Universum" an: Gerettete Erinnerungen ist ein Spielraum für Kinder und Jugendliche, in dem an fünf Stationen die Geschichten von Flüchtlingen aus drei Jahrhunderten vor Gleichgültigkeit, Verfälschung und Vergessen geschützt werden müssen. 

Der Konsum-Check

Mit Bildungspartnerschaften unterstützt DEW21 die Arbeit des Museums. In 90-minütigen Workshops können sich Schulklassen intensiv mit Themen der Dauerausstellung auseinandersetzen. Das Kindermuseum bietet gleich zwei neue Workshop-Themen zur Auswahl an: Beim Konsum-Check geht es um die Frage was man wirklich zum Leben braucht und was Produkte aus unserem Alltag mit dem Leben von Kindern in Indien, Ghana oder Brasilien zu tun haben. Bei einem weiteren Workshop können sich Schüler intensiv mit den Inhalten der neuen Station zum Thema Handy beschäftigen.

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