Schließungen von Schulen in Dortmund haben keinen Zusammenhang mit Tönnies
Maßnahmen im Wohnstift Kronenburg verlängert

Vorsorglich wurde die Libellen-Grundschule vergangene Woche zum Schutz vor dem Corona-Virus wieder geschlossen.
  • Vorsorglich wurde die Libellen-Grundschule vergangene Woche zum Schutz vor dem Corona-Virus wieder geschlossen.
  • Foto: Archiv
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"Es gibt Sorgen, wie sich die Tönnies Krise in der Corona Krise auf Dortmund auswirkt und es gibt da auch Sorgen im Zusammenhang mit den Schulen, aber das ist nicht angebracht", sagt Oberbrürgermeister Ullrich Sierau zu den in Dortmund geschlossenen Schulen.
"Wir blicken in Infektionschutzsicht auf ereignisreiche Tage zurück, das war nicht vorherzusehen", so Corona-Krisenstabsleiterin Birgit Zoerner und erklärt: "Erst wurde die Libellen Grundschule geschlossen. Hintergrund war ein dritter Fall, bei zweien konnten wir Infektionen in der Schule ausschließen, beim dritten waren Infektionen möglich, die drei Fälle in der Schule sind einzelne, die nichts miteinander zu tun haben."

Schließungen hängen nicht zusammen

Die Schließungen der Berufskolleg, einer Haupt- und einer weiteren Grundschule hingen auch nicht mit der Libellen Grundschule in der Nordstadt zusammen.
"Wir haben uns nach allen möglichen Ermittlungen, dass Übertragungen stattgefunden haben oder stattfinden werden, entschlossen, die anderen Schulen zu schließen, all das steht in keinem Zusammenhang zu Gütersloh", versichert sie.
Und berichtet am Freitagabend von Informationen aus Gütersloh, dass Erkenntnisse vorliegen die einen Bezug zu Dortmund haben, in Bezug auf die interne Belegschaft aber auch Subunternehmen. "Es war ein erheblicher Aufwand für uns, heraus zu finden, wo die Menschen leben und wie wir mit ihnen in Kontakt treten können, bei 14 Personen ist alles abschließend geklärt, aber bei Subunternehmen war das schwieriger", erklärt sie und stellt klar:

Im Bezug zu Gütersloh kein "Positiver"

Unter den 14 Fällen mit Bezug zu Dortmund sei klein Positiv-Getesteter gewesen. "Sieben werden nachgetestet, zwei sind im Mutterschutz (waren also nicht in Gütersloh arbeiten) und drei waren für Dortmund gemeldet, aber leben hier gar nicht", so die Dezernentin, "es sind 11 Mitarbeiter, wo wir jetzt die Lage einschätzen können, nur drei davon wohnen in Dortmund." Mitarbeiter des Gesundheitsamtes seien rausgefahren und mittlerweile hätten alle drei Kontakt zum Gesundheitsamt.

Maßnahmen im Wohnstift verlängert

Als "zusammenhängendes Infektionsgeschehen" stuft der Krisenstab die Corona-Fälle im Wohnstift auf der Kronenburg an der Märkischen Straße ein. "Hier sind Proben verloren gegangen auf dem Weg ins Labor, wir testen jetzt alles nach", berichtet Birgit Zoerner und betont dazu: "Aber das hat keine Auswirkungen, alle Maßnahmen wurden verlängert."
In Dortmund sind 913 Corona-Fälle bestätigt, sieben Personen sind verstorben. 793 Personen gelten als genesen.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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