Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg hat die Zukunft im Blick
Mit Leidenschaft ans Werk

Bereits im Dezember hat Superintendent Dr. Christoph Urban (l.) seinen Dienst angetreten. Er ist im besten Sinn des Wortes angekommen, und seine Leidenschaft für Duisburg wächst jeden Tag. Auf der Online-Synode des Kirchenkreises wurde er jetzt von „Landes-Präses“ Dr. Thorsten Latzel offiziell in sein Amt eingeführt.
Fotos: Rolf Schotsch
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  • Bereits im Dezember hat Superintendent Dr. Christoph Urban (l.) seinen Dienst angetreten. Er ist im besten Sinn des Wortes angekommen, und seine Leidenschaft für Duisburg wächst jeden Tag. Auf der Online-Synode des Kirchenkreises wurde er jetzt von „Landes-Präses“ Dr. Thorsten Latzel offiziell in sein Amt eingeführt.
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Es war anstrengend, zugleich aber wegweisend und bewegend. Die Kreissynode, das „Parlament“ der Evangelischen Kirche in Duisburg, tagte jetzt mehrere Stunden als Videokonferenz. Dabei ist der neue Superintendent des Kirchenkreises, Dr. Christoph Urban, der seinen Dienst bereits im letzten Dezember angetreten hat, vom Präses der Rheinischen Landeskirche, Dr. Thorsten Latzel, offiziell in sein Amt eingeführt worden.

Bei Christoph Urban ist längst die Leidenschaft für seine neue Heimat Duisburg entfacht. Er will und wird den im Leitbild des Kirchenkreises formulierten Auftrag, für das Wohl von Kirche und Stadt gleichermaßen einzutreten, mit Leben füllen. Die festliche Amtseinführung wurde gemeinsam mit dem Gottesdienst, in dem Pfarrerin Sara Randow predigte und Kirchenmusiker Daniel Drückes musizierte, trotz der Internetübertragung im Rahmen einer Videokonferenz zu einem besinnlichen Auftakt der Tagung des evangelischen Kirchenparlamentes.

Rahmenrichtlinien
zum Sitzungswesen

Auf der Tagesordnung standen auch zahlreiche notwendige Wahlen. Die Mitglieder der Synode, derzeit sind es 39 Theologinnen und Theologen sowie 60 Nicht-Theologen, wählten jeweils mit eindrucksvollen Mehrheiten Pfarrerin Esther Immer in die Position als 1. Stellvertretende Skriba. Für die Position der 2. Stellvertretenden Skriba wurde Pfarrerin Dörthe Lahann gewählt, für das Amt der 6. Synodalältesten Edelgard Tum sowie Anette Gebauer-Berlinghof als deren Stellvertretung.

Zudem beschlossen die Synodalen Rahmenrichtlinien zum Sitzungswesen, das von großer Bedeutung für die Leitung auf kreiskirchlicher Ebene ist. Die Richtlinien sollen Teil einer noch zu erarbeitenden übergeordneten Digitalstrategie des Kirchenkreises werden, doch die Richtung steht fest. Gremiensitzungen innerhalb des Kirchenkreises sollen in der Regel als Videokonferenzen stattfinden, Unterlagen möglichst auf elektronischem Wege verschickt und nicht gedruckt werden. „Die Kreissynode lassen wir unberührt, da treffen wir uns alle vor Ort“ betonte Superintendent Dr. Urban und fügte hinzu: „Ich persönlich freue mich schon sehr auf meine erste Präsenzsynode.“ Auch in den Gemeinden vor Ort werde es weiterhin etliche Präsenzsitzungen geben, denn durch die Pandemie habe man sich schon viel zu sehr von einander distanziert.

Schutzkonzept gegen
sexualisierte Gewalt

Auf der Synodentagung gab Pfarrerin Ute Sawatzki, Skriba des Kirchenkreises, einen Zwischenstand zur Erstellung eines Schutzkonzepts zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt für den Kirchenkreis. Alle Gemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises sind gehalten, ebenfalls ein Schutzkonzept zu erstellen, spätestens bis zum 30. Juni 2022. Das Konzept des Kirchenkreises ist dabei ein entscheidendes Element und eine der Arbeitsgrundlagen. So sieht es das Kirchengesetz der Evangelischen Kirche im Rheinland zum Schutz vor sexualisierter Gewalt vor, dass alle Kirchenkreise und Gemeinden der Landeskirche umsetzen.

Besonders wichtig an dem Gesetz ist, dass es sich nicht nur auf Kinder und Jugendliche bezieht, sondern auch auf andere „Schutzbefohlene“ also auch auf Erwachsene, die in irgendeiner Weise in Abhängigkeit leben, etwa Menschen in Pflegeinrichtungen, behinderte Menschen, aber auch alle, die seelsorglich betreut werden und letztlich auf alle Mitarbeitenden. Ute Sawatzki unterstrich: „Sexualisierte Gewalt darf in unserer Kirche keinen Platz haben und alles, was man tun kann, um sexualisierte Gewalt präventiv zu verhindern und im Verdachtsfall angemessen aufzuarbeiten und so uns anvertraute Menschen zu schützen, ist jeder Mühe wert.“

Grünes Licht für
Kirchenmusik-Stelle

Grünes Licht gaben die Stimmberechtigten mit ihrem Votum auch für die Einrichtung einer Stelle für Kirchenmusik auf Kirchenkreis-Ebene. Das besondere an ihr ist, dass die Verantwortung für die Stelle zwar beim Kirchenkreis angesiedelt ist, die Finanzierung der Stelle übernehmen die drei evangelischen Südgemeinden Wanheim, Wanheimerort und Trinitatis und der Kirchenkreis anteilig und gemeinsam. Besetzt wird die Stelle durch Daniel Drückes.

Die Tagung endete mit der Hoffnung, dass die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg bei den nächsten turnusmäßigen Beratungen im November dieses Jahres in einer Kirche vor Ort und nicht im Internet zusammenkommt. Weitere Informationen zur Tagung sowie zum Evangelischen Kirchenkreis Duisburg und den Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.

Bereits im Dezember hat Superintendent Dr. Christoph Urban (l.) seinen Dienst angetreten. Er ist im besten Sinn des Wortes angekommen, und seine Leidenschaft für Duisburg wächst jeden Tag. Auf der Online-Synode des Kirchenkreises wurde er jetzt von „Landes-Präses“ Dr. Thorsten Latzel offiziell in sein Amt eingeführt.
Fotos: Rolf Schotsch
Ein engagiertes Team bereitete den Gottesdienst zum Auftakt der Kreissynode vor. Auf dem Foto vor dem Haus der Kirche v.l. Superintendent Dr. Christoph Urban, Kirchenmusiker Daniel Drückes, Pfarrerin Sara Randow, Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, sowie Synodalassessor Pfarrer Stephan Blank.
Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

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