Neues Seniorenzentrum am Landschaftspark offiziell eingeweiht – Weiterbau in Sichtweite
„Hier entsteht ein echtes Zuhause-Gefühl“

Die moderne Architektur des neuen Seniorenzentrums hat bei Bewohnern, Mitarbeitern und Gästen gleichermaßen großen Anklang gefunden.
Fotos: Reiner Terhorst
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  • Die moderne Architektur des neuen Seniorenzentrums hat bei Bewohnern, Mitarbeitern und Gästen gleichermaßen großen Anklang gefunden.
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Es war bitterkalt, als das Evangelische Christophoruswerk die Bewohner und Gäste zur offiziellen Eröffnung des Seniorenzentrums am Landschaftspark in der Meidericher Bronkhorststraße bat, doch die „menschelnde Wärme“, die offensichtlich mit in den Neubau eingezogen ist, war sofort zu spüren.

Ulrich Christofczik, Vorstand des Christphoruswerkes, brachte es auf den Punkt, indem er das „neue Zuhause mit besonderem Wohnkonzept“ als „lebens- und liebenswert“ bezeichnete. „Noch schöner und viel besser als vorher“ nannte es eine Bewohnerin, die vorher lange Jahre im ehemaligen Altenzentrum Ruhrort des Christophoruswerkes gelebt hatte. Sie und ihre dortigen Mitbewohner bilden den „Kern“ der 80 Bewohnerinnen und Bewohner an der Bronkhorststraße.

Nach fast eineinhalb Jahren Bauzeit ist bei einer Investitionssumme von rund 12 Millionen Euro ein „Wohlfühlquartier“ für ältere Menschen entstanden, das einerseits individuelle Rückzugsmöglichkeiten bietet und gleichzeitig die Gemeinschaft pflegt. Ulrich Christofczik und sein Vorstandskollege Tim Liedmann haben es so formuliert: „Wir wollten unseren Bewohnern ein geschlossenes, überschaubares und sicheres Umfeld bieten, das sich an ihren Bedürfnissen orientiert.“

Viel Raum für
Aktivitäten

In den sieben Hausgemeinschaften gruppieren sich in der Regel zwölf Einzelzimmer mit Bad um den Gemeinschaftsbereich aus großer Wohnküche und gemütlichem Wohnzimmer, die viel Raum für gemeinschaftliche Aktivitäten bieten. Von hier aus gibt es auch einen direkten Zugang zu einer Terrasse oder einem Balkon. Funktions-, Hilfs- und Behandlungsräume ergänzen das Raumangebot.

Die Mitarbeitenden des Sozialen Dienstes und Fachkräfte organisieren den Alltag und beteiligen die Bewohner je nach Möglichkeit auch an verschiedenen Angeboten und Tätigkeiten. „So entsteht ein echtes Zuhause-Gefühl“ sagt Einrichtungsleiter Marcel Falkenhof zum Wochen-Anzeiger und freut sich über die neuen Möglichkeiten des Hauses. Die Meidericher CDU-Ratsfrau Gertrud Bettges freut sich über das architektonisch in die Landschaft passende Gebäudeensemble, aber ganz besonders über die menschliche Zuwendung, die die Bewohner hier finden.

Zusätzliche
Arbeitsplätze

Zudem wurden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. „Bei kompletter Belegung des Hauses haben hier etwa 70 Mitarbeitende ihren Arbeitsplatz, von der Leitung bis zur Pflegefachkraft und dem Sozialen Dienst, von der Alltagsbegleitung über die Haustechnik bis hin zur Reinigungskraft.“, erläutert Christofczik und ergänzt: „Dazu kommen noch viele Ehrenamtliche, die im Miteinander und Füreinander den Bewohnern ein schönes, angenehmes Zuhause schaffen.“

Thomas Krützberg, als Duisburger Dezernent unter anderem für Wohnen und Soziales zuständig, hob hervor, dass das Christophoruswerk seit über 70 Jahren wichtiger Teil der Duisburger Stadtgesellschaft ist und in den Jahrzehnten konzeptionell oft vorgedacht hat und damit immer am Puls der Zeit war und ist: „Mit dem neuen Seniorenzentrum haben Sie an alles gedacht, was Menschen im Alter brauchen. Neue Pflegekonzepte, neue Wohnformen und die liebevolle Betreuung bilden hier eine vorbildliche Einheit.“

Die Verwaltungsratsvorsitzende Ulrike Badura erinnerte daran, dass die ersten Bewohner des Seniorenzentrums am Landschaftspark die des Altenzentrum Ruhrort sind, das nach über 60jähriger Geschichte im Ev. Christophoruswerk seine Pforten geschlossen hat.

Unabhängigkeit
und Sicherheit

Sie richtete damit ihre Wünsche insbesondere an Bewohner und Mitarbeiter, damit die einen sich gut einleben und schnell zuhause fühlen und die anderen im neuen Pflegekonzept Hausgemeinschaft schnell heimisch sind. Auch Duisburgs ältestes Demenzcafé, das Café Mikado, hat inzwischen seine Arbeit in den neuen Räumlichkeiten aufgenommen.

Und schon ist die Weiterentwicklung des Projekts Bronkhorststraße in Sicht. Zwei separate Gebäude mit insgesamt 35 weiteren Wohnungen befinden sich in direkter Nachbarschaft im Bau und werden im Frühjahr 2021 bezugsfertig sein. Ulrich Christofczik: „Nachbarschaftswohnen mit Service bedeutet Unabhängigkeit und doch Sicherheit für die Unwägbarkeiten des Lebens durch einen vielfältigen Grund- und Wahlservice sowie verlässliche Ansprechpartner und gute fachliche Beratung.“

INFO

Nähere Informationen zur Einrichtung und den Wohnangeboten gibt es bei der Zentralen Beratung des Ev. Christophoruswerkes unter Tel. 0203 / 4101009 und per Mail an info@cwdu.de.

Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

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