Stabwechsel bei AWO und VKJ: Ambauer geht - Kern macht's!

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Gemeinsam für die Benachteiligten und Schwachen der Gesellschaft: Neuer Wind kommt ab 2016 in die Essener Soziallandschaft. Oliver Kern, Geschäftsführer des VKJ, Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V., wechselt zum 1. April 2016 zur Arbeiterwohlfahrt (AWO).


„Nicht reden, sondern machen“, das ist das Motto von Oliver Kern. Der 49-Jährige hat in seiner Funktion als Geschäftsführer des VKJ seit 2006 viele Akzente für Kinder und Jugendliche in der Stadt gesetzt. Geht nicht, gilt bei ihm erst, wenn er wirklich alles versucht hat und in den meisten Fällen geht’s irgendwie. Das zeigen die vielfältigen Projekte, die er im Kinder- und Jugendbereich in den vergangenen Jahrzehnten auf den Weg gebracht hat, denn bereits seit 1992 arbeitet Kern beim VKJ. Deshalb geht er auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „24 Jahre, die gehen nicht spurlos an einem vorüber. Ich habe aber immer gesagt, dass ich nicht auf meinem Stuhl klebe und auch für den VKJ ist die Zeit für neue Impulse gekommen“, so Kern.
Das sieht auch der erste Vorsitzende des Vereins, SPD-Ratsherr Frank Müller, so. „Wir verlieren mit Oliver Kern einen über die Maße engagierten Geschäftsführer, mit dem wir seit fast einem Jahrzehnt nun vertrauensvoll und eng zusammengearbeitet haben. Wir gewinnen aber auch gleichzeitig einen starken Partner, denn wir haben nun die Chance, weil wir uns gut kennen, noch intensiver mit der AWO zusammenzuarbeiten.“

Kern übernimmt zukunftsstarken Verband

Oliver Kern tritt die Nachfolge von Wolf Ambauer an, der nach über 16 Jahren als Geschäftsführer am 30. April 2016 in den Ruhestand geht. „Wolf Ambauer hat die AWO Essen in dieser Zeit weit nach vorne gebracht und einen zukunftsstarken Verband geformt. Wir haben mit Oliver Kern einen würdigen Nachfolger gefunden und sind sicher, dass er den AWO Kreisverband Essen e.V. in diesem Sinne weiterführen und weiterentwickeln kann“, so Michael Franz, Vorsitzender der Essener AWO.

Gemeinschaftsprojekt in Rüttenscheid

Einen kleinen Vorgeschmack, wie dieses Gesicht aussehen kann, gibt bereits das erste Gemeinschaftsprojekt: In Rüttenscheid werden VKJ und AWO künftig ein MehrGenerationen-Projekt betreiben. Der VKJ übernimmt als Träger die geplante Kindertagesstätte, die AWO wird hier ganz besondere Seniorenwohnungen anbieten.
Die Nachfolge bei der AWO Essen ist geregelt. Doch wie sieht es beim VKJ aus? Frank Müller: „Wir führen derzeit Gespräche und sind zuversichtlich ebenfalls in Kürze eine geeignete Nachfolgerin, bzw. einen geeigneten Nachfolger, präsentieren zu können.“

Autor:

Mareike Schulz aus Essen-Steele

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