Ticker: Sozialdemokraten großen Wahl-Sieger

Im Hansesaal lief mit guter Laune die Auswertung der Briefwahlbezirke.
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Sonntag geht's um Ihre Stimme! Europawahl, Landratswahl, Kreistagswahl, Stadtratswahl und Integrationsratswahl stehen auf dem Programm. Der Lüner Anzeiger berichtet im Ticker im Lokalkompass rund um die Wahlen in Lünen und Selm.

Der Wahltag mit fünf Wahlen ist eine logistische Herausforderung. In Lünen sind in den Wahllokalen achthundert Helfer im Einsatz, achtzig Mitarbeiter sind es im Rathaus. Wahlleiter in Lünen ist der Erste Beigeordnete Günter Klencz, in Selm ist es Bürgermeister Mario Löhr. Die Bürgermeister-Wahl ist erst im September des nächsten Jahres. Die Stadt Lünen kosten die fünf Wahlen rund 200.000 Euro, eine schöne Stange Geld. Immerhin: Sollte der Landrat in einer Stichwahl am 15. Juni gewählt werden müssen, enthält diese Summe schon die Kosten für das "Nachspiel". Im Rathaus Lünen steigt am Abend eine Wahlparty im Foyer, offen für alle Interessierten. Beginn ist um 18 Uhr, der Förderverein und das Elterncafé der Wittekindschule kümmern sich um das Catering und Christoph John macht im Rahmenprogramm Musik. In Selm steigt ab 18 Uhr ebenfalls eine Wahlparty, dort im Bürgerhaus am Willy-Brandt-Platz. Ergebnisse gibt es dort auf einer großen Leinwand.

Ticker zum Wahl-Marathon:

23.40 Uhr: Der Lüner Anzeiger beendet an dieser Stelle seinen großen Ticker zum Wahl-Sonntag. Das Team wünscht allen Lesern noch einen angenehmen Abend und eine gute Nacht. Vielen Dank für Ihr Interesse!

23.29 Uhr: Noch ein paar Zahlen zum Schluss: 67.577 Wahlberechtigte waren am Sonntag in Lünen zur Wahl aufgerufen, die Beteiligung lag mit 44,5 Prozent im Mittelfeld. Gültige Stimmen gab es 29.628, ungültig waren 459 Stimmen. Der neue Lüner Rat hat 54 Sitze in folgender Aufteilung: SPD 22 Sitze; CDU 13 Sitze; GFL 9 Sitze; Grüne 4 Sitze; FDP 2 Sitze; Linke 2 Sitze; UWG Lünen 1 Sitz und Piraten 1 Sitz. Die USB geht leer aus. In Selm ergibt sich dieses Bild: SPD 11 Sitze; CDU 10 Sitze; UWG 6 Sitze; Grüne 2 Sitze; Linke 2 Sitze und FDP 1 Sitz.

23.20 Uhr: Bei den Wahlen zum Integrationsrat konnte sich die Liste Prosozial mit 40,8 % vor den anderen angetretenen Listen platzieren. Die Wahlbeteiligung lag bei 16,9 %.

23.16 Uhr: Der Wahlmarathon ist Geschichte, im Rathaus gehen die Lichter aus. "Trotz der besonderen Herausforderung von drei unterschiedlichen Wahlen haben das Wahlteam und alle rund 800 Wahlhelfer hervorragende Arbeit geleistet. Besonders bedanken möchte ich mich bei den Bürgerinnen und Bürgern, die heute ihren Sonntag geopfert haben, um uns bei der Durchführung der Wahlen zu unterstützen", so Wahlleiter und Erster Beigeordneter Günter Klencz. "Ein großer Dank geht auch an das städtische Wahlteam, das - trotz dünner Personaldecke und Krankheitsausfällen - seit über einem halben Jahr für den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlen gearbeitet hat."

22.57 Uhr: Lünen ist eine rote Stadt. In vielen Wahlbezirken setzten sich die Kandidaten der Sozialdemokraten durch. Rolf Möller, Fraktionsvorsitzender der SPD, ist zufrieden mit dem Wahlergebnis. „Ein sehr gutes Ergebnis für uns, wir wollten im Vergleich zur letzten Wahl deutlich zulegen, das haben wir geschafft.“ Doch auch Professor Johannes Hofnagel von der Wählergemeinschaft „Gemeinsam für Lünen“, die dritte Kraft im neuen Rat, zieht am Ende des Tages eine positive Bilanz mit einem kleinen Wermutstropfen: „Unser Hauptziel, die große Koalition zu brechen, haben wir nicht erreicht.“ Hofnagel macht für die nächste Kommunalwahl eine Kampfansage. Dann wolle die Wählergemeinschaft zweitstärkste Kraft werden.

22.36 Uhr: Lünen zieht nach langer Warterei den Schlussstrich in Sachen Ratswahl. Hier ist das vorläufige Endergebnis aus dem Lüner Rathaus: SPD holt 40,9 Prozent, die CDU 24,5 Prozent, der dritte Platz geht mit 15,5 Prozent an die GFL, dann folgen Grüne (7,4), Linke (4,1), FDP (2,8) und Piraten mit 2,3 Prozent. Die UWG Lünen schafft 1,8 Prozent, die USB bringt es auf schlappe 0,6 Prozent.

22.25 Uhr: Das Interesse am letzten Stimmbezirk scheint bei den Gästen der Wahlparty im Rathaus-Foyer in Lünen nicht besonders groß zu sein. Musik aus, Leinwand aus. Die Gäste gehen nach Hause. Die Wahlparty ist beendet. Dennoch fehlt der letzte Bezirk für das vorläufige Endergebnis.

22.22 Uhr: Geschafft...jedenfalls fast. Nur ein Wahlbezirk fehlt nun noch.

22.17 Uhr: Lünen "trödelt" nun ein wenig - zwei Wahlbezirke fehlen für die Gemeinderatswahl bis zum vorläufigen Endergebnis. Weiter warten.

21.49 Uhr: Jubel in Unna und auch im Lüner Rathaus. Michael Makiolla räumt sowohl Lünen als auch Selm ab. Die Wähler entschieden sich mit deutlicher Mehrheit, nämlich 53,4 Prozent in Lünen und 45,3 Prozent in Selm, für den Amtsinhaber. Wilhelm Jasperneite von der CDU landete mit 27,7 Prozent der Stimmen in Lünen und 35,6 Prozent in Selm im Aus. Weil die Ergebnisse für Makiolla in anderen Städten ähnlich gut sind, gibt’s keine Stichwahl. Der Landrat bleibt im Amt.

21.20 Uhr: Die Selmer sind eine fixe Truppe, denn nun liegt auch das vorläufige Endergebnis der Gemeinderatswahlen vor: SPD (32,8 Prozent) und CDU (32,4) lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, gefolgt von einer starken Unabhängigen Wählergemeinschaft mit 19,2 Prozent, den Grünen mit 6,8 Prozent, den Linken mit 6,6 Prozent und der FDP (2,2 Prozent)

20.29 Uhr Vorläufiges Endergebnis der Europawahl in Lünen; alle Angaben in Prozent: SPD 43,8; CDU 26,7; Grüne 7,8; Linke 5,1; FDP 2,6 und Piraten 1,9

20.24 Uhr: Vorläufiges Endergebnis der Europawahl in Selm; alle Angaben in Prozent: SPD 36,4; CDU 34,8; Grüne 8,0; Linke 6,2; AFD 5,4; FDP 2,8 und Piraten 1,4

20.15 Uhr: Selm wählt ausgeglichen, nach elf von siebzehn Stimmbezirken in der Gemeinderatswahl zeichnet sich noch kein klarer Trend ab. Die SPD liegt leicht vorne mit 33,8 Prozent, die CDU hat 30,8 Prozent der Stimmen. An dritter Stelle die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) mit starken 19,4 Prozent.

19.54 Uhr: Zur Gemeinderatswahl gibt es in Lünen ebenfalls erste Zahlen mit einer recht deutlichen Tendenz: Die SPD liegt nach den ersten Bezirken mit 46,4 Prozent weit vor der CDU mit 21,4 Prozent. Drittstärkste Kraft ist im Moment die Wählergemeinschaft Gemeinsam für Lünen mit 13,5 Prozent, das sind 3,2 Prozent plus im Vergleich zur Kommunalwahl 2009.

19.42 Uhr: Lünen liefert erste Zahlen zur Landratswahl: Sozialdemokrat und Amtsinhaber Michael Makiolla liegt demnach mit 55,4 Prozent weit vor seinem Herausforderer Wilhelm Jasperneite von der CDU mit 25,5 Prozent.

19.03 Uhr: Im Hansesaal in Lünen sind knapp zweihundert Helfer bei der Auswertung der Briefwahl. Zunächst geht es um die Europawahl. Drei Bezirke sind bereits ausgezählt, in allen drei Fällen gehen sie laut der Schnellmeldung an die SPD. Ein erstes Ergebnis gibt es auch für die „Alte Gärtnerei“ und den „Kindergarten Diesterwegstraße“ in Brambauer – wieder zwei Bezirke für die Sozialdemokraten. In Selm sind ebenfalls die ersten Bezirke für die Europawahl ausgezählt. CDU und SPD wechseln sich hier bei den Gewinnen ziemlich gleichmäßig ab.

18.51 Uhr: Technische Probleme hatte für einen kurzen Moment der Provider, der für den Wahlserver der Stadt Lünen zuständig ist – Zahlen gab es daher nicht im Internet. In der Zwischenzeit werden die gescannten Schnellmeldungen im Rathaus-Foyer präsentiert, nun läuft der Server aber wieder ohne Schwierigkeiten.

18.00 Uhr: Das war‘s! Die Wahllokale schließen nun ihre Türen. Für die Wahlhelfer gibt es nun eine Menge Fleißarbeit. Stimmen zählen. Gegen 23 Uhr wird in Lünen das vorläufige amtliche Endergebnis erwartet. In Selm gab es kurz vor Toreschluss kein Zwischenergebnis mehr, Bürgermeister und Wahlleiter Mario Löhr geht aber nach wie vor davon aus, dass man am Ende über 50 Prozent Beteiligung liegen werde.

17.20 Uhr: Sind die Wahllokale geschlossen, werden die Stimmen ausgezählt – in einer ganz bestimmten Reihenfolge, vorgegeben vom Landesministerium für Inneres und Kommunales: Europawahl, Landratswahl, Kreistagswahl, Stadtratswahl, Integrationsratswahl. Im Hansesaal geht es um die Stimmen der Briefwahl und der Integrationsratswahl.

16.55 Uhr: In rund einer Stunde schließen die Wahllokale ihre Türen – wer bis jetzt seine Stimme noch nicht abgegeben hat, muss sich beeilen. Die Stadt appelliert an alle Wähler, von ihrem Recht Gebrauch zu machen, denn die Wahlbeteiligung ist ziemlich schlecht: Nur 32 Prozent der Wahlberechtigten machten bis zur letzten Umfrage in ausgewählten Wahllokalen um 16 Uhr ihr Kreuz. Also, runter vom Gartenstuhl und rein ins Wahllokal. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl im letzten Jahr lag die Beteiligung zur gleichen Uhrzeit bei 56 Prozent.

16.47 Uhr: Im Hansesaal treffen sich nun die Wahlvorstände der 23 Briefwahlbezirke, sie bereiten die Auszählung der Briefwahl vor. Der Wahlvorstand des Briefwahlbezirkes der Integrationsratswahl kommt ebenfalls in den Hansesaal. Im größten Saal in Lünen werden zum ersten Mal alle Briefwahlbezirke zentral ausgezählt. Die Auszählung ist - wie auch in allen anderen Wahllokalen - öffentlich, das heißt Bürgerinnen und Bürger können sich die Auszählung dort ab 18 Uhr anschauen.

16.36 Uhr: Wo gehobelt wird, fallen Späne. Oder: Wo Wahlen sind, da gibt's auch Probleme. In Selm ärgerten sich Leser über weiße Briefumschläge mit Unterlagen zur Wahl - den hielten die Wähler nach eigenen Angaben für Werbung und er landete im Müll. Und in Lünen gab's eine Panne bei den Stimmzetteln.

16.04 Uhr: In einem Raum unter dem Dach im Amtshaus Bork „stapeln“ sich schon die Umschläge für die Briefwahl. In Selm nahmen 2.811 Wähler diese Möglichkeit in Anspruch. Später werden die Umschläge geöffnet und die Stimmzettel, die in kleineren Umschlägen stecken, in die jeweilige Urne des Briefwahlbezirks sortiert. So bleibt das Wahlgeheimnis gewahrt.

15.13 Uhr: Die Wahlbeteiligung bei Wahlen in Lünen bleibt weiter auf niedrigem Niveau. Um 14 Uhr hatten 22 Prozent der Wahlberechtigten in der Lippestadt gewählt, das hat die zweite Abfrage des Wahlteams in zehn ausgewählten Wahllokalen ergeben. Im Vergleich zur Bundestagswahl im vergangenen Jahr liegt die Wahlbeteiligung damit um diese Uhrzeit deutlich niedriger, denn dort hatten um 14 Uhr bereits rund 42 Prozent der Lünerinnen und Lüner ihre Stimme abgegeben.

14.51 Uhr: Nette Geschichte am Rande in Selm: Bürgermeister Mario Löhr und Georg Hillmeister, bei der Stadt Selm zuständig für die Wahl, waren auf Tour durch die Wahllokale, als sie in Bork eine Seniorin trafen. Die alte Dame (89) wollte – allen Mühen zum Trotz - ins Wahllokal bei Suer. Soviel Pflichtbewusstsein wurde belohnt: Der Bürgermeister übernahm persönlich den Shuttle-Service für die Seniorin. Zum Wahllokal und zurück nach Bork.

14.09 Uhr: In Selm gibt es einen ersten Zwischenstand zur Wahlbeteiligung: Nach Angaben von Bürgermeister Mario Löhr liegt man ungefähr bei 20 Prozent. Löhr geht davon aus, dass die Wahlbeteiligung am Ende des Sonntages bei rund 50 Prozent liegen wird.

13.30 Uhr: Wahlleiter und Erster Beigeordneter Günter Klencz besuchte ab dem Morgen zwanzig Wahllokale und überzeugte sich vom ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl. „In den Wahllokalen ist alles in Ordnung“ lautete sein Urteil. Passend zum Thema: Leser wunderten sich darüber, dass in den Kabinen vermeintliche Bleistifte liegen. Ist das denn erlaubt? Simone Kötter, Pressesprecherin der Stadt Lünen: „Die Stifte sind dokumentenecht, und keine Bleistifte, die man wegradieren kann.“

12.58 Uhr: Die Wahlbeteiligung in Lünen hält sich im Moment noch in Grenzen. Das Wahlteam der Stadt Lünen um 11 Uhr hat in zehn Wahllokalen nachgefragt, zu diesem Zeitpunkt hatten acht Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. "Normalerweise steigt die Wahlbeteiligung allerdings ab mittags deutlich an, da viele Bürgerinnen und Bürger erst im Laufe des Nachmittags in ihre Wahllokale gehen", so die Stadt.

12.28 Uhr: Drei statistische Wahllokale gibt es in Lünen: Osterfeldschule, die Realschule Brambauer und die Viktoriaschule. Die Daten der Bezirke werden an Information und Technik Nordrhein-Westfalen gemeldet, dafür gibt es besondere Stimmzettel, gekennzeichnet nach männlichen und weiblichen Wählern sowie bestimmten Altersgruppen. Die Forschungsgruppe Wahlen macht eine Umfrage für das Zweite im Sportpark Brambauer, Infratest Dimap für das Erste im Wahllokal Achenbachschule.

12.09 Uhr: Die Statt-Partei steht in Lünen nicht zur Wahl. Der Gemeinde-Wahlausschuss versagte die Zulassung. Weil die Statt-Partei sechs Jahre lang nicht an einer Wahl zum Bundestag oder auf Landesebene teilgenommen habe, verliert sie ihre Rechtsstellung als Partei. Dieter God von der Statt-Partei in Lünen plante zunächst eine Beschwerde gegen diese Entscheidung, verzichtete dann aber doch auf diese Maßnahme.

11.52 Uhr: Wahlen bedeuten in den Rathäusern eine ganze Menge Arbeit. In Lünen waren liefen die Vorbereitungen – zum Beispiel Wählerverzeichnisse drucken oder Stimmzettel verpacken – am Freitag von 7.30 Uhr bis in die Nacht zu Samstag um 2.30 Uhr. Samstag gingen im Rathaus erst um 18 Uhr die Lichter aus. Und heute? „Ende offen“, sagt Simone Kötter.

11.44 Uhr: Ohne Störungen startete auch die Wahl in Lünen, alle Wahllokale öffneten pünktlich. Zwei Wahlhelfer meldeten sich krank, konnten aber nach Auskunft von Simone Kötter, Pressesprecherin der Stadt Lünen, schnell über die Ersatzliste ersetzt werden.

11.31 Uhr: In Selm startete die Wahl am Morgen ohne große Schwierigkeiten. Kleinere Probleme waren etwa nicht vollständige Wahlvorstände oder falsche Zuordnungen der Helfer. Und auch Wähler verliefen sich in dem einen oder anderen Fall und landeten im falschen Wahllokal...

11.03 Uhr: Wahlberechtigt für die Europawahl sind volljährige Deutsche und Bürger der Europäischen Union, ebenso wie bei der Kommunalwahl, dann aber schon ab 16 Jahren. Wahlberechtigt für die Wahl des Integrationsrates ist man ab dem gleichen Alter, hier dürfen Ausländer, Deutsche mit weiterer Staatsangehörigkeit, Eingebürgerte, Staatenlose

10.47 Uhr: Im Kindergarten Abenteuerland am Otto-Klug-Weg liegt die Wahlbeteiligung nach knapp über zwei Stunden bei etwa fünf Prozent. Vor der Tür gibt es für einen Moment sogar Wartezeiten. „Schlange stehen für die Wahl, das habe ich ja noch nie erlebt“, wundert sich ein älterer Mann. In den Kabinen geben sich die Wähler sozusagen fast den Bleistift in die Hand – aber eben nur fast. Denn das Team im Wahlbüro achtet sehr genau auf das Wahlgeheimnis. Für die Ausgabe der Stimmzettel sind die Juliane und Lea Steinhoff verantwortlich. Juliane Steinhoff arbeitet im Rathaus, kennt das Prozedere deshalb schon, für ihre Schwester Lea ist die Wahl eine Premiere.

10.38 Uhr: Der Mai macht dem Sprichwort nach alles neu – offenbar auch die Wahllokale. In Lünen gibt es sechs neue Wahllokale: Bürgerzentrum Gahmen statt Vinckeschule, Kita Hokuspokus statt Treffpunkt Konradplatz, Sparkasse Altlünen statt Paul-Gerhard-Haus, Pflegedienst Janski-Neuhäuser statt Autohaus Jeworutzken, Kita Abenteuerland statt zwei Wahllokale im Autohaus Schmidt und die Matthias-Claudius-Schule statt St. Gottfried.

10.09 Uhr: Zur Kommunalwahl treten in Lünen in diesem Jahr neun Parteien und Wählergemeinschaften an, das ist eine Partei mehr als bei der letzten Wahl. Zur Wahl stehen: SPD, CDU, GFL, Grüne, FDP, Die Linke, UWG Lünen, Piraten und USB. Zur Integrationsratswahl in Lünen stellen sich vier Listen: "Pro Sozial", "Lichtblicke für Frauen", "Die Unabhängigen" und "Die kurdische Liste".

9.58 Uhr: Guten Morgen zum Wahl-Marathon im Lokalkompass für Lünen und Selm! Der Lüner Anzeiger berichtet hier den ganzen Tag im Live-Ticker über die Wahlen. Interaktiv: Sie haben Fragen zur Wahl? Wir kümmern uns um die Antwort. Schreiben Sie uns Ihre Frage per Kommentar unter diesem Beitrag oder auf unserer Facebook-Seite.

Mehr zum Thema:
>Michael Thews schafft Sprung in Bundestag

Autor:

Daniel Magalski aus Lünen

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