Holocaust

Beiträge zum Thema Holocaust

Politik
Foto: Pixabay

Gedanken über Juden
Zumeist ließen sie sich wie Lämmer zur Schlachtbank führen

Was den Antisemitismus betrifft, ist am 7.Oktober 2023 die Büchse der Pandora geöffnet worden, deren Übel nicht auf den Nahen Osten beschränkt bleiben, sondern das Erdenrund einschließlich Deutschland erfassen. Und morgen, am 9.November, wird in Deutschland der Reichspogromnacht gedacht. Alles Anlass für einen kurzen historische Blick auf das jüdische Volk, endend in der heutigen Zeit.  Selbstbewusstsein erlangte das jüdische Volk durch seine Religion, die es als auserwähltes Volk Gottes...

  • Rheinberg
  • 08.11.23
  • 49
  • 4
Kultur
Wie sicher sind Juden in Deutschland? Diesem Thema geht der Historiker Ludger Joseph Heid nach. Foto: VHS

Vortrag bei der VHS Gladbeck
Wie sicher sind Juden in Deutschland?

Nach dem Holocaust hat es bei den in Deutschland lebenden Juden zunächst geheißen, sie säßen auf gepackten Koffern. Dann, als sich die Situation konsolidiert hat, hieß es, die Koffer sind ausgepackt. Dies hat sich aber offensichtlich im wiedervereinigten Deutschland geändert: Spätestens nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 sowie die jüngsten Vorfälle in Hamburg und Leipzig hat sich in der Bundesrepublik erneut ein alt-neuer Antisemitismus ausgebreitet, der bei vielen Juden die Frage...

  • Gladbeck
  • 19.10.21
  • 1
Kultur
Vom 7. bis zum 11. Juni gibt es eine Ausstellung zum Leben und Wirken der NS-Widerstandskämpferin Anne Frank, die von der Klasse 7e begleitet wird. | Foto: Barnowski

Deutschlandweit beteiligen sich Schulen am Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus
Anne-Frank-Tage an der Gesamtschule

Am Samstag, 12. Juni, würde Anne Frank 92 Jahre alt werden. Sie ist durch die Veröffentlichung ihres Tagebuches zu einem der bekanntesten Gesichter und Opfer des Holocaust geworden. Seit 2017 findet zu ihrem Gedenken an ihrem Geburtstag der Anne Frank Tag statt. Da dieser auf einen Samstag fällt, wird er auf den 11. Juni vorverlegt. 92. Geburtstag am 12. Juni Auch die Gesamtschule Niederberg als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erinnert sich im Rahmen des Anne Frank Tags an das...

  • Neukirchen-Vluyn
  • 08.06.21
Politik
Der Duisburger Historikers Dr. Ludger J. Heid reflektiert in seinem Vortrag, wie sicher jüdisches Leben im heutigen Deutschland ist.
Foto: VHS Duisburg

Online-Vortrag der VHS Duisburg
„1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Der Duisburger Historiker Dr. Ludger J. Heid reflektiert in einem Online-Vortrag am Montag, 12. April, die Geschichte von 1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland. Die Veranstaltung findet um 20 Uhr in der VHS-eigenen Videokonferenzanwendung „Edudip“ statt. Der Stand der Juden in der deutschen Gesellschaft war nie leicht. Besonders schlimm erging es ihnen während der Nazi-Herrschaft. Deswegen verwundert es nicht, dass es nach dem Holocaust bei den in Deutschland lebenden Juden sprichwörtlich...

  • Duisburg
  • 05.04.21
Vereine + Ehrenamt
Bürgermeister Thomas Görtz und Dr. Wolfgang Schneider, ein engagierter Xantener Bürger bei Aufarbeitung und Erinnerung des Schicksals jüdischer Bürger in Xanten, am Ende ihres Rundganges zu den über 30 „Stolpersteinen“ in der Innenstadt. Am Sitz der ehemaligen jüdischen Synagoge (Scharnstraße) legten sie ein Blumengebinde nieder. | Foto: Zur Verfügung gestellt von: Stadt Xanten.

In Corona-Zeiten einmal anders: Gedenken in Xanten an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
Engagierter Xantener findet würdigen Weg den unzähligen Opfern des Nazi-Terrors zu gedenken

"Leider konnte in diesem Jahr auf Grund der Corona-Pandemie bekanntlich die traditionelle Gedenkfeier zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz nicht in gewohnten Rahmen mit Beteiligung Xantener Schulen durchgeführt werden.", heißt es aus dem Rathaus Xanten. Deshalb griff Bürgermeister Thomas Görtz sehr gerne die Anregung von Dr. Wolfgang Schneider, engagierter Xantener Bürger bei Aufarbeitung und Erinnerung des Schicksals jüdischer Bürger in Xanten, auf, in sehr kleinem...

  • Xanten
  • 29.01.21
  • 1
Kultur
Der Holocaust ist ein bestimmendes Thema bei den anstehenden Gedenkstättenfahrten für junge Menschen aus Gladbeck und Umgebung. | Foto: (Symbolbild)

Gedenkstättenfahrten nach Berlin und Israel
Gladbeck: Erinnern für die Zukunft

Erleben, erinnern, mahnen: Mit Gedenkstättenfahrten möchte der ehrenamtliche Reiseleiter Georg Liebich über die Verbrechen der Nationalsozialisten und insbesondere an den Holocaust erinnern. Im Jahr 2020 stehen die nächsten Reisen nach Berlin und Israel an. In den Osterferien (14. - 18. April 2020)  wird 23 Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren wieder die Möglichkeit geboten, an der Gedenkstättenfahrt nach Berlin teilzunehmen. Ehrenamtlicher Organisator ist der erfahrene Reiseleiter...

  • Gladbeck
  • 26.11.19
Kultur
Die Band Rammstein um Frontmann Till Lindemann (Miitte) polarisiert immer wieder. Wurde nun eine Grenze überschritten? | Foto: Jes Larsen

Frage der Woche
Wie weit darf Kunst gehen?

Die Frage nach der künstlerischen Freiheit wurde schon oft diskutiert - nicht zuletzt nach der Vergabe des Echos an die beiden Skandalrapper Kollegah und Farid Bang, deren Texte zum Teil homophob und frauenfeindlich sind. Nun hat die für ihre Provokationen bekannte Band Rammstein mit KZ-Szenen in ihrem Musikvideo zum Song "Deutschland" erneut eine hitzige Debatte losgetreten. Es stellt sich also die Frage: Wie weit darf Kunst gehen? Am Donnerstag veröffentlichte die Rockband Rammstein das...

  • Oberhausen
  • 29.03.19
  • 8
Überregionales
Sally Perel kommt seit 1992 nach Oberhausen, um seine Geschichte zu erzählen. Er ist einer der letzten Zeitzeugen weltweit. | Foto: Christian Schaffeld
9 Bilder

Zeitzeuge berichtet
"Ich war Hitlerjunge Salomon"

"Nur aus der Geschichte kann man lernen, was Deutschland falsch gemacht hat." Mit diesen mahnenden Worten begann der Holocaust-Überlebende Salomon "Sally" Perel am heutigen Mittwoch seine Geschichte zu erzählen. Der 93-Jährige entkam dem Tod nur knapp - das Opfer ist riesig. Er trat als Jude der Hitlerjugend bei. Wir erzählen seine Geschichte. Es ist kurz vor 9 Uhr, als der Holocaust-Überlebende Sally Perel am heutigen Mittwochmorgen an der Lichtburg Oberhausen vorgefahren wird. Das Kino ist...

  • Oberhausen
  • 28.03.19
  • 4
  • 5
Politik
Die CDU Werden hatte Martina Strehlen (2.v.r.) eingeladen: Ratsfrau Martina Schürmann sowie die Bezirksvertreter Herbert Schermuly (l.) und Hanslothar Kranz.
Foto: Gohl
2 Bilder

Ergreifender Vortrag über das jüdische Leben in Werden beim CDU-Stammtisch
„Ich bin Jude, spuckt mich an“

Anlässlich des unseligen Jahrestages der Novemberpogrome 1938 wurde der jüdischen Familien in Werden gedacht. Grausige Details kamen ans Licht. Auch erinnerte Historikerin Martina Strehlen an schreckliche Schicksale. Im Rahmen des CDU-Stammtisches in den Domstuben hatte Hanslothar Kranz eingeladen. Martina Strehlen von der Alten Synagoge Essen widmete sich Erinnerungsorten jüdischen Lebens in Werden, von der Gründung der jüdischen Gemeinde 1808 durch Juspa Herz bis hin zum schrecklichen Ende...

  • Essen-Werden
  • 13.11.18
  • 1
Überregionales
Die Unternehmerfamilie Simon (Leopold Simon in der Mitte) war bekannt für ihre soziale Einstellung.
Foto: privat
3 Bilder

Ein tragisches Ende

Was blieb in Werden von den jüdischen Familien? Eine Spurensuche gibt Aufschlüsse Die Juden in Werden sind ein spannendes, spät wiederentdecktes Thema im Abteistädtchen. Es gab einflussreiche Familien, die viel für Werden taten. Ihre Spuren wurden lange Zeit kaum mehr beachtet. Die Geschichte jüdischen Lebens in Werden beginnt erst am Anfang des 19. Jahrhunderts. Infolge der Säkularisierung wurde das Kloster Werden aufgelöst, bis dahin hatten dessen Äbte als Landesherren den Juden die...

  • Essen-Werden
  • 27.09.17
  • 2
Überregionales
Ernst Nolte
2 Bilder

Wir sind Hattinger: Ernst Nolte (1923-2016)

Politisch hatte das Jahr 1923 am 11. Januar (dem Tag von Noltes Geburt) begonnen, als die Franzosen ins Ruhrgebiet (und damit auch in Witten an der Ruhr, Noltes Geburtsort) einmarschiert waren. Lenin hat damals noch gelebt. Die Inflation wurde zur Hyperinflation, im Oktober war der Dollar 4,2 Billionen Mark wert. In Witten geboren, wuchs Ernst Nolte in Hattingen im südlichen Ruhrgebiet als Sohn eines katholischen Volksschullehrers auf. Konfrontationen von Kommunisten und Nationalsozialisten...

  • Hattingen
  • 08.08.17
Politik
Der israelische Botschafter (mit Buch) mit Mitgliedern des Heimatvereins Wulfen und Vertretern der Politik.
8 Bilder

Israelischer Botschafter: Staatsbesuch für den Wulfener Heimatverein

Schwere Limousinen, wachsame Personenschützer: Vom ersten Moment an war klar, dass am sonst so stillen Jüdischen Friedhof in Wulfen außergewöhnlicher Besuch erwartet wurde. Kein Geringerer als der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, machte der unscheinbaren Ruhestätte seine Aufwartung. Erwartet wurde er schon von Bürgermeister Stockhoff und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Sven Volmering, die den Botschafter mit einigen engagierten Mitgliedern des Wulfener...

  • Dorsten
  • 17.08.16
Überregionales
Erika Rosenberg-Band (3.v.r.) mit den Organisatorinnen Sonja Büscher (2.v.r) 	und Dr. Anja Wieber (2.v.l.) sowie den Studierenden des Geschichtskurses. | Foto: Clemens Brust

Eine Zeitzeugin erzählt

Dolmetscherin, Autorin, Journalistin, Dozentin, Lehrerin, Biographin von Emilie und Oskar Schindler und Zweitzeugin der NS- Zeit, ferner Zeitzeugin der argentinischen Diktatur – all dies ist Erika Rosenberg in einer Person. 1951 wurde sie in Buenos Aires als Tochter deutsch-jüdischer Einwanderer geboren, die bereits 1936 vor dem NS-Terror aus Deutschland geflohen waren. Jetzt war Erika Rosenberg-Band zu Gast im Westfalen-Kolleg. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wider das Vergessen“ erzählte...

  • Dortmund-City
  • 15.12.15
Überregionales
Bürgermeister Christoph Tesche (r.) stellt gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten Georg Möllers (2.v.l.) und VHS-Leiter Jürgen Pohl (l.) das Online-Gedenkbuch vor. | Foto: Stadt RE

Online-Gedenkbuch setzt sich mit NS-Zeit auseinander

Sich mit der NS-Diktatur auseinandersetzen, Möglichkeiten des Engagements schaffen und sich so gegen das Vergessen des Nazi-Terrors einsetzen – dafür steht das neue Online-Gedenkbuch der Stadt Recklinghausen. Zur Weiterentwicklung der Gedenkkultur haben Vertreter von Stadt und engagierten Vereinen das Gedenkbuch offiziell vorgestellt und unter www.recklinghausen.de/gedenkbuch für alle freigeschaltet – auch zum Mitmachen. Denn abgeschlossen ist das Projekt nicht: Künftig sollen sich Bürger und...

  • Recklinghausen
  • 19.05.15
Kultur
725 Jahre Haltern, 25 Jahre Stadtspiegel Haltern: Unter diesem Logo finden Sie unsere Sonderseiten in den aktuellen Ausgaben des Stadtspiegels. Grafik: Borgwardt
4 Bilder

725 Jahre Stadt Haltern (7): Eine Zeit der Schande

In diesem Jahr feiert Haltern ein kleines Jubiläum: Vor 725 Jahren verlieh der Bischof von Münster, Everhard von Diest, der kleinen westfälischen Gemeinde die niederen Stadtrechte und die Erlaubnis, eine Mauer zu bauen. Im Sommer hat Haltern an diese Erhebung mit einer großen Feier erinnert. Wir tun dies weiterhin: Eine Sonderserie im Stadtspiegel wird einige der wichtigsten Stationen in der langen Geschichte der Stadt beleuchten. In dieser Episode geht es um die Leidenszeit der Halterner...

  • Haltern
  • 24.10.14
Kultur

Jugendgeschichtspreise 2012 des Jüdischen Museum Westfalen verliehen

„Dieser Wettbewerb soll junge Menschen ermutigen sich mit Geschichte zu befassen und Lehrer bestätigen, packende Aufgaben mit forschendem Zugriff zu stellen“, fasste Dr. Norbert Reichling vom Jüdischen Museum in einem Satz treffend zusammen. Gemeint ist der Jugendgeschichtspreis, der in diesem Jahr zum vierten Male von einer Jury der Einrichtung verliehen wurde. Vergangene Woche wurden die Preisträger an der Julius-Ambrunn-Straße ausgezeichnet. Reinildis Hartmann, Thomas Ridder und Kurt Langer...

  • Dorsten
  • 17.12.12
Überregionales
Die Dortmunder Gruppe der Jugendlichen mit dem Überlebenden des Lagers in Auschwitz, Jozef Paczynski . Er erzählte den Jugendlichen von seinen schrecklichen Erlebnissen im Konzentrationslager. Begleitet wurd die Gruppe vom Vorsitzenden des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie, Friedhelm Sohn. | Foto: Jugendring

Jugendliche als Botschafter der Erinnerung

„Uns kann man nicht die Schuld für die NS-Verbrechen geben, doch wir sind verantwortlich ein solches Verbrechen in Zukunft zu verhindern.“ Mit dieser Selbstverpflichtung beendeten 30 Dortmunder Jugendliche aus schulischen Projektgruppen und Jugendverbänden ihre fünftägige Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz. Eingeladen hatte der Jugendring Dortmund in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB), begleitet wurde die Gruppe vom Vorsitzenden des Ausschusses für Kinder,...

  • Dortmund-City
  • 08.11.12
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