Kohleausstieg

Beiträge zum Thema Kohleausstieg

Politik
Wem ist klar, was man wählt, wenn man sich auf Wahlplakate verlässt? Weder Grüne (links) noch SPD bieten Inhalte an. Foto: mad
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Erst informieren, dann wählen
Was wollen die Parteien? Spitzenkandidaten antworten!

Wen und vor allem was wählt man eigentlich, wenn man bei der Landtagswahl am 15. Mai seine beiden Kreuze auf den Stimmzettel setzt? Wir haben bei den Spitzenkandidaten von CDU, SPD, Grünen und FDP nachgefragt. Die nordrhein-westfälischen Spitzenkandidaten sind im Vergleich zu anderen Bundesländern eher weniger prominent. Laut einer Umfrage des ZDF-Politikbarometers waren zum Beispiel Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und sein Herausforderer Thomas Kutschaty (SPD) eine Woche vor der Wahl 22...

  • Essen-Süd
  • 11.05.22
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Politik
SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty war bereits NRW-Justizminister, jetzt möchte er Hendrik Wüst als Ministerpräsident ablösen. Bei den Grünen, bevorzugter Koalitionspartner, löste er in den letzten Tagen mit Einwänden zum Kohleausstieg Stirnrunzeln aus. Foto: SPD NRW

Spitzenkandidaten im Interview: Thomas Kutschaty
"In der Ampel lässt sich Verantwortung übernehmen"

Thomas Kutschaty möchte Ministerpräsident werden. Dabei gibt es ein Problem: Laut jüngsten Wahlumfragen ist der SPD-Spitzenkandidat 20 Prozent der Wahlberechtigten nicht bekannt. Gut für Kutschaty: Erstens hat er sich in dieser Hinsicht seit Januar um 27 Prozent verbessert. Zweitens geht es Ministerprädient Hendrik Wüst genauso. Und drittens: Setzt der Jurist und einstige NRW-Justizminister auf Rückenwind aus Berlin. Im LK-Interview zeigt er sich flexibel in Fragen der Energiewende und...

  • Essen-Süd
  • 11.05.22
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Politik
NRW-Familienminister Dr. Joachim Stamp möchte als Spitzenkandidat der FDP nach der Wahl die Koalition mit der CDU fortsetzen. Aber er sendet auch Signale in Richtung Grüne. Foto: FDP NRW

Spitzenkandidaten im LK-Interview: Joachim Stamp
"Dreierbündnis ist denkbar"

Seit 2017 ist der promovierte Politikwissenschaftler Joachim Stamp NRW-Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration und stellvertretender Ministerpräsident. Genauso lange führt er als Nachfolger von Christian Lindner die Landes-FDP. Die Koalition mit der CDU würde er nach der Wahl gerne fortsetzen. Im LK-Interview macht er deutlich, dass es dann zum Beispiel in der Schulpolitik Verbesserungsbedarf geben würde. Und zeigt sich offen für Dreierbündnisse.  Der Krieg in der Ukraine ist...

  • Essen-Süd
  • 11.05.22
Politik
Ein Kühlturm eines Atomkraftwerks dampft in der Morgensonne. Eigentlich sollen die letzten drei AKWs in Deutschland Ende 2022 abgestellt werden... eigentlich.

Frage der Woche
Sollten wir in Folge des Kriegs wieder auf Atomkraft und Kohle setzen?

In der Nacht zu Freitag haben russische Truppen das größte Atomkraftwerk Europas, Saporischschja in der Ukraine angegriffen. Nach ersten Erkenntnissen gibt es Entwarnung: Der Brand auf dem Gelände soll nicht den Reaktor erreicht haben, Messungen haben keine erhöhte Radioaktivität ergeben. Aber das AKW ist unter russischer Kontrolle.  Dieser Angriff zeigt, wie gefährlich die Technologie werden kann, wenn sie in falsche Hände gerät. Auch Tschernobyl ist inzwischen in russischer Hand. Ausstieg vom...

  • Velbert
  • 04.03.22
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Politik
Er stehe für eine "Politik der Mitte", sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst eine Woche nach der Wahl in seiner ersten Regierungserklärung. Foto: Land NRW/Marcel Kusch
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Kohleausstieg, Digitalisierung: Diese Themen will Ministerpräsident Hendrik Wüst schnell angehen
"Wir stehen für eine Politik der Mitte"

Er stehe für eine "Politik der Mitte", sagte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst am Mittwoch in seiner ersten Regierungserklärung vor dem Landtag. Wüst zeigte dabei auf, welche Themen die schwarz-gelbe Koalition in der nächsten Zeit "angehen und lösen" will. Man wolle man sich "nicht mit Ideologien, sondern mit der alltäglichen Realität der Menschen beschäftigen", sagte Wüst. Dabei gehörten das soziale Miteinander und der wirtschaftliche Erfolg zusammen. Den drei Millionen Kindern und...

  • Düsseldorf
  • 03.11.21
  • 3
Politik
Die parteineutrale Demo findet am 07.08.2021 statt.

Demo
Breites Bündnis wirbt für Teilnahme an Menschenkette

Am Samstag, 07.08.2021 organisieren diverse NGOs und Umweltverbände unter dem Motto “Klima schützen, Kohle stoppen, Dörfer retten!” ab 12 Uhr eine Menschenkette am Tagebau Garzweiler. Die Menschenkette soll etwa vier Kilometer lang werden und zwischen Lützerath und Keyenberg am Tagebau Garzweiler im Rheinland verlaufen. Mit den Körpern soll nach Aussage der Veranstalter*innen die 1,5-Grad-Grenze markiert werden, um weitere Zwangsumsiedlungen und die weitere Zerstörung von Natur, Landschaft...

  • Dinslaken
  • 06.08.21
Politik

Von Gorleben nach Garzweiler
Kreuzweg für die Schöpfung in Herne

In 26 Etappen über 470 Kilometer wandern Aktive aus Klima- und Umweltinitiativen, christlichen Gruppen und kirchlichen Institutionen vom Wendland ins rheinische Braunkohle-Revier um gegen den Kohleabbau zu demonstrieren. Am Montag, 26. Juli kommen die Aktivistinnen und Aktivisten gegen 16 Uhr in Herne an und machen Station am Herner Steag-Kraftwerk (Hertener Str. 16). Am Dienstag soll es weitere Kreuzweg-Stationen in Herne/Wanne-Eickel geben. In Herne wird der Kreuzweg von „Herne goes Future“...

  • Herne
  • 24.07.21
LK-Gemeinschaft
Amprion Sprecher Jonas Knoop (links) und Projektleiter Dr. Jörn Koch stellen Korridor für Gleichtromleitung vor
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Amprion stellt Korridor für unterirdische Gleichstromleitung vor
Kreis Wesel wird nur wenig berührt

Etwa 100 km beträgt der Abschnitt D vom südlichen Borkener Kreisgebiet bis Osterrath im Rheinkreis Neuß der insgesamt rund 300 km langen Gleichstromleitung A Nord. A Nord dient dem Transport des durch Windkraftanlagen erzeugten Stroms von der Nordsee nach NRW und weiter in den Süden Deutschlands. In einer Pressekonferenz stellte Amprion am Montag den heute von der Bundesnetzagentur bekanntgegebenen Verlauf des einen Kilometer breiten Korridors vor. Rheinquerung bei ReesVon der Grenze des...

  • Xanten
  • 07.06.21
Politik
Aktuelle Gutachten belegen, dass es keinen Grund gibt, weiterhin Landschaften und Gebäude für den Braunkohlentagebau zu opfern.

Greenpeace-Aktive demonstrieren vor der Dortmunder St. Petri Kirche
Ehrenamtliche protestieren in 46 Städten gegen Zerstörungen für Braunkohle

Mit einem Fotobanner des zerstörten “Immerather Doms” demonstrieren Greenpeace AktivistInnen Samstag, 13.3., vor der St. Petri-, der Reinoldi- und Marienkirche in der  Dortmunder City sowie in 45 weiteren Städten vor historischen Kirchen. Dazu zählen der Aachner und Kölner Dom, die Dresdner und Münchner Frauenkirche und der Hamburger Michel. Die KlimaschützerInnen fordern einen schnelleren Ausstieg aus der Braunkohle, für die in Deutschland noch immer Dörfer und Kirchen zerstört werden sollen....

  • Dortmund-City
  • 16.03.21
Politik
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Ist es nur ein Märchen vom wohlhabenden Deutschland?
WARUM DER FREITAG VIELLEICHT NICHT GENUG IST

Stellen wir uns einmal vor, es ist 2030. Also heute in zehn Jahren. Die restlichen Waldgebiete in Deutschland brennen lichterloh. Tiere liegen verkohlt auf den Waldwegen. Das Feuer frisst sich erbarmungslos von Baum zu Baum. Im Pfälzer Wald nur noch schwarze Baumreste. In Sachsen ebenso wie in Mecklenburg-Vorpommern. Auch im Sauerland und im weiteren Ruhrgebiet haben Feuerwehr, THW und Bundeswehr zu tun, um die Menschen aus ihren Häusern zu retten - und anschließend eine schier ausweglos...

  • Schermbeck
  • 20.11.20
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Politik
Bereits bei der großen Klima-Demo im September vergangenen Jahres wurde der Kohle-Ausstieg gefordert.

"Fridays for Future" Duisburg ruft zur großen Klima-Demo auf
"Kein Grad weiter"

Unter dem Motto "Kein Grad weiter" ruft "Fridays for Future" am Freitag, 25. September, zum fünften globalen Klimastreik auf, um ein starkes Zeichen für Klimagerechtigkeit zu setzen. Auch in Duisburg wird es eine Demonstration geben. Ein spezielles Hygienekonzept soll – nach Angaben des Veranstalters – dabei die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich halten. Im September vergangenen Jahres mobilisierte "Fridays for Future" bereits deutschlandweit über 1,4 Millionen Menschen. “Letztes Jahr...

  • Duisburg
  • 22.09.20
  • 1
Politik
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Aktionen am 14.08.2020 in Datteln

Am 14.08.2020  protestieren Klimagruppen aus ganz Europa gegen das neue Steinkohlekraftwerk Datteln 4. Am 14.08.2020 in Datteln finden  Aktionen von 15:00 - 17:00  statt. Darunter eine Mahnwache an der Seilscheibe ab 12:00. Es wird eine Bildergalerie geben! Auch eine Wasserdemo mit Kanus auf dem Kanal wird durchgeführt. In vielen weiteren Orten in Europa wird es Aktionen gegen Datteln 4 geben.  Mit dem "Kohleverlängerungsgesetz" der Großen Koaltion in Deutschland regiert weiterhin die...

  • Marl
  • 10.08.20
Politik
Auf der Ökologiestation des Kreis Unna in Bergkamen-Heil trafen sich jetzt die Vertreter*Innen um das weitere gemeinsame Vorgehen zum Kohleaussteig abzustimmen. Foto: Böinghoff

Kohleausstieg im Kreis Unna
Städte und Gemeinden beschließen künftiges Vorgehen

Bis spätestens 2038 werden in Deutschland alle Steinkohlekraftwerke vom Netz gehen. Im Kreis Unna sind Kraftwerke in Lünen, in Werne und in Bergkamen betroffen. Um die Folgen des damit einhergehenden Arbeitsplatzverlusts und Strukturwandels in der Region aufzufangen, stellt der Bund bis zu 662 Millionen Euro zur Verfügung, und zwar für Projekte, die sich für die Strukturförderung eignen und eine hohe Strahlkraft in der Region entwickeln. Kreis Unna. Wie diese Projekte im Kreis Unna entwickelt...

  • Kamen
  • 08.08.20
Politik

„Kohlestopp statt Ausstiegsflop!“ – NRW-weite Großdemonstration
Großes Klimabündnis ruft zum Protest gegen das Kohleausstiegsgesetz auf

Diesen Freitag, den 10. Juli, kommen ab 15 Uhr Aktivist*innen aus ganz NRW im IHZ-Park in Düsseldorf zusammen, um lautstark gegen das am vergangenen Freitag verabschiedete Kohleausstiegsgesetz zu protestieren. Auf Initiative der Fridays for Future-Bewegung haben sich zahlreiche Organisationen, darunter BUND, Extinction Rebellion und die NAJU, zusammengeschlossen, um zu einer Großdemonstration aufzurufen. Gemeinsamen wollen sie vor die NRW-Parteizentralen von SPD und CDU ziehen, um der Politik...

  • Düsseldorf
  • 07.07.20
Politik
Regierungspräsident Vogel (l.) wurde von Landrat Makiolla (r.) zur Konferenz mit den Bürgermeister*Innen eingeladen. Foto: M. Rolke/Kreis Unna

662 Mio. Euro für Kohleausstieg
Regierungspräsident Hans-Josef Vogel stellt Programm vorprogramm

Ein Förderprogramm mit einem Volumen von insgesamt 662 Millionen Euro soll helfen, den Strukturwandel nach dem Kohleausstieg zu bewältigen. Bis 2038 will das Land NRW damit die fünf Kommunen im Ruhrgebiet unterstützen, die mit Kraftwerksschließungen besonders betroffen sind. Regierungspräsident Hans-Josef Vogel hat auf einer Bürgermeisterkonferenz im Kreishaus am Mittwoch, 1. Juli das Programm vorgestellt. Kreis Unna. Landrat Michael Makiolla: "Wir im Kreis Unna zählen bundesweit zu den...

  • Kamen
  • 04.07.20
Politik
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„FFFbleibtAktiv“ demontrierte gegen Dattel 4

Die Demonstrationen in Datteln und am Kraftwerk Datteln 4 sind am Samstagmorgen beendet worden. Am Freitagabend liefen  Demonstranten in einem Aufzug durch die Innenstadt bis zum Kraftwerk. An der anschließenden Mahnwache über Nacht vor dem Tor des Kraftwerks nahmen umweltbewegte  Personen teil. Für die Versammlungen mussten in der Innenstadt temporär Straßen gesperrt werden. Die Straße "Im Löringhof" war für die Dauer der Mahnwache von Freitagabend bis Samstagmorgen für den Durchgangsverkehr...

  • Marl
  • 28.06.20
Politik
Moderner Klimaschutz

KLIMAWANDEL
Umweltrettung oder Endlösung

Einleitung: Wer in letzter Zeit die Medieninformationen aufmerksam gelesen hat, könnte zu dem erfreulichen Ergebnis kommen, dass Wirtschaft, Politik und Klimaschutz plötzlich gut miteinander vereinbar wäre. Mit den staatlichen Rettungsgeldern und Konjunkturprogrammen bietet sich die Chance, den Weg aus der Coronakrise mit dem Klimaschutz zu verbinden und somit unsere Zukunft zu sichern. Zu schön um wahr zu sein, doch hört sich erst einmal gut an, allerdings kommt diese Erkenntnis 50 Jahre zu...

  • Bottrop
  • 04.06.20
Politik
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Versammlungen am Kohlekraftwerk Datteln 4

Friedlich und störungsfrei verliefen drei Versammlungen am Mittwoch (20.05.) in Datteln. Rund 75 Teilnehmer versammelten sich ab 08.30 Uhr an drei verschiedenen Versammlungsorten rund um das Kohlekraftwerk Datteln 4. Gegen 12.00 Uhr waren alle Versammlungen beendet. Im Rahmen einer Versammlung am Kanalufer wurde der Kanal im Bereich des Kraftwerks für etwa eine Stunde gesperrt. Datteln4 zu Tausenden blockieren - das geht aktuell  nicht. Zur Hauptversammlung von @UniperGermany haben am Mittwoch...

  • Marl
  • 21.05.20
Politik
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3000 Botschaften gegen Datteln 4 werden an die an die Konzernzentrale von Uniper projiziert.

Nein zu Datteln 4: Anlässlich der Uniper-Hauptversammlung in Düsseldorf protestieren heute Aktive des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen die Inbetriebnahme des Steinkohlekraftwerks Datteln 4. Wegen der Corona-Pandemie werden die Schutzvorschriften eingehalten, ein Protestzug findet nicht statt. Stattdessen werden 3340 persönliche Botschaften von Bürgerinnen und Bürgern an die Konzernzentrale projiziert. Die klare Forderung lautet: Datteln 4 darf nicht ans Netz. Trotz...

  • Marl
  • 20.05.20
Politik
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Ende Gelände protestierte am Sonntag 17.5. am Kohlekraftwerk Datteln 4

Heute demonstrierten mehr als 100 Menschen vor dem Kraftwerk Datteln 4 gegen die für Sommer geplante Inbetriebnahme des Steinkohlekraftwerks. Das Aktionsbündnis Ende Gelände rief zu der Kundgebung auf. Zeitgleich protestierte die lokale Bürgerinitiative Netzdatteln im Stadtzentrum. Wenige Tage vor der Aktionärsversammlung des Betreibers Uniper am 20. Mai forderten die Kundgebungen mehr Klimagerechtigkeit. „Wir müssen verhindern, dass wir von der Corona-Krise gleich in die nächste Krise...

  • Marl
  • 17.05.20
Politik

Teure Fehlinvestitionen
Kohleausstieg könnte Bochum beim Kraftwerk Lünen 50-70 Millionen kosten

Das Abenteuer Steinkohle wird für die Stadt Bochum durch den Steinkohleausstieg nochmals erheblich teurer. Allein mit der Abschaltung des Steinkohlekraftwerks Lünen 2026 könnten weitere Verluste in Höhe von 50-70 Mio. entstehen. Der STEAG, an der die Stadt über die Stadtwerke ebenfalls noch beteiligt ist, entstehen durch den Kohleausstieg ebenfalls dreistellige Millionenverluste. Bereits der Ausstieg aus dem Kraftwerksprojekt Hamm-Uentrop war mit Verlusten von 65 Mio. verbunden Der Ausstieg aus...

  • Bochum
  • 16.05.20
  • 1
Politik
Das umstrittene Kohlekraftwerk Datteln IV. [Foto: D. Jansen]

Kohlekraftwerk Datteln 4: Mahnmal verfehlter deutscher Kohlepolitik

Der Ausstieg aus der Kohleverstromung bleibt trotz Corona-Krise eine der drängendsten Aufgaben unserer Zeit. Zwar richten sich die öffentliche Aufmerksamkeit und das politische Handeln derzeit zu Recht auf die Bewältigung der akuten Krise. Gleichzeitig aber droht die Umsetzung richtungsweisender politischer Entscheidungen ausgebremst zu werden. Das betrifft insbesondere den Kohleausstieg: Es wird immer unwahrscheinlicher, dass 2020 überhaupt noch ein Kraftwerk vom Netz geht. Im Gegenteil: Das...

  • Marl
  • 21.04.20
Politik
MdB Sabine Poschmann (SPD)

Dortmunder Bundestagsabgeordnete sieht Nachbesserungsbedarf am Gesetzentwurf der Bundesregierung
Poschmann: „Werden die NRW-Kommunen beim Kohleausstieg nicht im Regen stehen lassen“

„Wir verstehen die Sorgen der Kommunen sehr gut und nehmen ihre Interessen ernst.“ Mit diesen Worten kommentiert die Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Poschmann die Kritik mehrerer NRW-Städte am Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Kohleausstieg. Die Landesgruppe NRW der SPD-Bundestagsfraktion werde sich für Änderungen am Gesetzentwurf stark machen, kündigt Poschmann als stellvertretende energie- und wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion an. Die SPD-Abgeordneten aus NRW...

  • Dortmund-Süd
  • 03.03.20
Politik
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Datteln 4 ein klimapolitscher Irrsinn

Es macht einfach keinen Sinn: Der Kohleausstieg steht in den Startlöchern und ein neues Steinkohlekraftwerk soll im Sommer ans Netz gehen. Die Bundesregierung will das Kraftwerk Datteln 4 in NRW um jeden Preis anschalten. Ein klimapolitscher Irrsinn: Das ausgestoßene CO2 würde die Klimaerhitzung weiter befeuern.  Datteln 4 stoppen! In vollem Bewusstsein missachtet die Bundesregierung die Empfehlung der Kohlekommission. Die Experten aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Verbänden und Umweltschutz...

  • Marl
  • 16.02.20
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