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Der Grashüpfer

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | vor 4 Tagen

Der Grashüpfer Hörst du im Gras es leise zirpen? Siehst du es blitzschnell durch die Lüfte wirbeln? Ein kleines Heupferdchen hüpft elegant an einem dicken Grashalm entlang. Es springt mal hier, es springt mal dort, singt sein Lied und springt dann fort. Auf einmal nimmt es seine langen Beine, nimmt Anlauf und springt in die Weite und fliegt so hoch wie es nur kann, landet dabei auf eines Knaben Arm! Die...

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Türen

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | vor 4 Tagen

Türen Eine Tür ist weit offen - die andere fest verschlossen. Oft steht man davor, ratlos und zögernd vor einem großen Tor. Was wird mich dahinter erwarten? Ein wunderschön duftender Blumengarten? Ein dunkles Gemäuer, Geheimnis umwittert? Ein stolzes Haus mit großen Fenstern, aber vergittert? Eine Kirche, prächtig bemalt, erfüllt von Weihrauchduft? Oder eine kleine Kate, tief in die Sträucher geduckt? Auch im...

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Juli 2018, während der großen Trockenheit 3

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 09.07.2018

Die Tränke steht verlassen da  die Weide wie verbrannt Allmählich geht das Wasser aus der Pfuhl bereits verschwand Woher der Wind auch wehen mag kein Regen wird gebracht Es sieht so aus ob Schwalben schon verlassen unser Land

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Flimmerndes Licht - Kurzgedicht 17

Gudrun Wirbitzky
Gudrun Wirbitzky | Bochum | am 08.07.2018

Ein kleine Vers nur . Glücksmomente Eine kleine Brise ging sanft über das Meer und taucht es in ein flimmerndes Licht Goldene Schimmer auf den Wellen reiten solche Glücksmomente vergesse sie nicht.

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Sperlinge im Ährenmeer, Till-Moyland

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 30.06.2018

Die Gerste schon geerntet wird der Staub hinauf geweht Und Vögel fliehen hin zum Feld wo noch der Weizen steht Geknister in der Mittagszeit zu Abend Rauschen wird Der Schwarm sich bis zur Dunkelheit im Ährenmeer ergeht Am Tillerfeld

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Die Besucher - ein paar Verse nur 23

Gudrun Wirbitzky
Gudrun Wirbitzky | Bochum | am 25.06.2018

Bochum: Zuhause | Die ersten Besucher am frühen Morgen erblickt - schnell einmal das Smartphone gezückt dann den ersten Kaffee mit Wonne getrunken flugs bin ich in schöne Gedanken versunken barfuß habe ich die nasse Wiese durchstreift schaue mich um was blüht oder schon reift Vögel begleiten mich dabei mit herrlich Gesang und schon bin ich mit der Natur in einem Klang setze mich und lausche still in mich...

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Auf eine Kirchglocke, gegossen im Jahre 1792

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 23.06.2018

Auf eine Kirchglocke, gegossen im Jahre 1792, zu Schaden gekommen am Ende des zweiten Weltkrieges, aufgestellt in der evangelischen Ostkirche zu Pfalzdorf Gegossen einst zu Gottes Ehr | erklingen soll mein Schall Geläutet wurde ich zuletzt | kurz vor des Reiches Fall Des Krieges Ende fand mich stumm | und schweige still seither So gieß mich neu lass loben mich | den Herrn des Weltenall

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Fußball

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 13.06.2018

Fußball Ob Europapokal oder Champions League - Hauptsache der Fußball fliegt mitten hinein in‘s gegnerische Tor: und die Zuschauer jubeln im Chor! 22 Männer jagen dem Ball hinterher, Millionen verfolgen die Jagd am Fernseher und alle sind gebannt vom großen Spiel, das keine Mannschaft verlieren will. Da wird getäuscht, gefoult, gerempelt, 90 Minuten lang alle Kräfte gebündelt und alle schauen wie verzaubert...

Die Taube

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 13.06.2018

Die Taube Frühmorgens um 6 werd ich aufgeweckt und fall fast aus dem Bett vor Schreck beim lauten Gegurr der Taube dort gegenüber auf dem Baum, direkt vor Ort. Rukuuh dröhnt es aus ihrem Hals unablässig zwei Stunden. Ich möcht sie erwürgen fast. So müde bin ich und verschwitzt - selbst Ohren zuhalten mir nicht nützt. Das laute Rukuuh, es schallt durch alle Ecken, nirgends kann ich mich verstecken. Hätt ich...

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Statue im Garten Beyershof, ein Limerick

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 12.06.2018

Ein Dichterfrosch aus Bedburg-Hau Der sang hinauf zur schönen Frau Als sie das Singen hörte Sie sich ganz stark empörte Es sei ihr nur Gequackradau! Offener Garten B E Y E R S H O F in Bedburg-Hau

Glücksmoment

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 09.06.2018

Glücksmoment Glücksmoment, so tief und innig - selten nur verspüre ich dies Gefühl, so zauberhaft, nimmt von mir des Lebens Last. Es durchströmt mich dies Gefühl - ganz ohne Worte sagt es mir so viel von Liebe, hüllt mich darin ein: endloses Glück, es könnte nicht schöner sein! Glück erfüllt mich, lässt mich singen, möchte rufen, es soll klingen: „Seht her, ich könnt euch all umarmen! Ich will teilen,...

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Sub rosa

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 06.06.2018

Was unter Rosen wird gesagt verschwiegen soll es sein Verschlungen sind die Wege im verborg‘nen Rosenhain Nur heimlich trifft man sich und spricht den Blicken Andrer fern So manches wird erfreulich sein und manches voller Pein Was sub rosa wird gesagt soll unter vier Augen bleiben, gesprochen unter dem Siegel der Verschwiegenheit.

Gewitterluft

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 04.06.2018

Gewitterluft Bleiern hängt der Himmel über dem Land, jedes Vogelzwitschern ist daraus verbannt. Kein Lüftchen regt sich, die Natur hält den Atem an, die Menschen hoffen auf Regen, aber wann? Wolken schieben sich langsam ins Bild, türmen sich übereinander, malerisch wild. Es wird dunkel und am helllichten Tag umgibt mich auf einmal finstere Nacht. Ein alter D-Zug rast rumpelnd über den Himmel heran, so hört...

Sonne

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 04.06.2018

Sonne „Sonne!“ so haben wir vor kurzem noch gejammert als ständig ein Tag nach dem anderen uns nieder gedrückt das ewige Wintergrau. Nichts konnte helfen, kein Eckchen am Himmel wandelte sich in Blau. Die Sonne als fahle Scheibe am Himmel stand, kein einziger Strahl den Weg zur Erde fand. Wir sehnten uns nach Helligkeit, nach Wärme, nach Sonnenstrahlen, nach dem Tanz der Mücken unterm Baum am Abend, nach...

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Hummeln im Salbeistrauch, ein Gedicht

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 01.06.2018

So viele Hummeln tummeln sich am Blütenreichenstrauch Die Sonnenseite zieht sie an von Salbeiduft betört Die erst am Fingerhut gedrängt die treffen sich hier auch Kaum auf Blüten aufgesetzt von andren schon gestört

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Libellen im Salbeistrauch, ein Gedicht

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 31.05.2018

Libellen ruhen aus vom Flug versteckt im Salbeistrauch Wie Zweigchen unter Zweigen bald die Farbe ähnlich auch Die Jäger werden selbst gejagt nur selten gibt es Ruh Schon surren ihre Flügel fort so fein wie nur ein Hauch

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Junisonne schon im Mai 5

Thomas Ruszkowski
Thomas Ruszkowski | Essen-Ruhr | am 28.05.2018

Junisonne, Sommersonne Stehn auf ihrer Höhe schon; Deiner Fahnen Leises Mahnen Wohl vernehm ich’s, bunter Mohn. Sinnend steh’ ich, Träumend seh’ ich Weit ins Land vom Wiesensaum; Winde weben, Blüten beben – Und das Leben ist ein Traum. Friedrich Karl von Gerok

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Eine Karaffe mit klarem Wasser

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 27.05.2018

Du stelltest Wasser aus der Quell an einen kühlen Ort Doch Perlen und der kühle Tau die sind schon lange fort Du schüttest die Karaffe aus die Rosen freuen sich Und harrest morgen deinem Gast der dir versprach sein Wort

Schützenfest

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 26.05.2018

Schützenfest Das ist nicht einfach nur Marschmusik und endlos Bier! Hier auf dem Lande feiern wir die alten Traditionen, den Zusammenhalt in der Gemeinschaft zwischen Jung und Alt. Schöne Uniformen, Medaillen klimpern, hübsche Hofdamen den Zuschauern fröhlich zuzwinkern. Kopfsteinpflaster wird von langen Roben gefegt, Schützenkinder haben Holzgewehre übergelegt. Das Gewehr...

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Der Stein und die Libelle

Thomas Ruszkowski
Thomas Ruszkowski | Essen-Ruhr | am 25.05.2018

Gedicht von Arthur Koetz In einem Weiher klar und rein Lag auf dem Grund ein dicker Stein. Er blickte mißvergnügt empor Und seufzte: „Warum darf’ nicht sein, Daß ich einmal aus meiner Tiefe Auftauchen kann zum Spiegelschein Der Oberfläche über mir? Ist keiner, der mich kann befrei’n? Dort oben schimmerts bunt und licht, Ich aber liege tief, verlassen und allein. Zur gleichen Zeit, mittags um zwein, Schwirrt...

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Ein Strauß Wiesenblumen zur Abendzeit

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 23.05.2018

Von tausend Blumen nur ein Paar die nahmen wir ins Haus Und stellten sie am Fenster hin zur Abendzeit als Strauß Ein Bienensurren kommt herein in vorwurfsvollem Ton Sie sucht sich das was ihr gefehlt dann klingt das Summen aus

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Teichblick am Morgen immer wieder anders ♡ Daheim und unterwegs ... 17

Gudrun Wirbitzky
Gudrun Wirbitzky | Bochum | am 23.05.2018

Bochum: Zuhause | Good Morning : Wonnemonat Mai . Wie schön . Ein paar Verse nur Wie aus Wachs wirkt sie sogleich die Rose aus dem Gartenteich Wie schön Am frühen Morgen erster Blick was habe ich nur für ein Glück Wie schön Mit Kaffeebecher in der Hand sah ich heut schon allerhand Wie schön Sag der Natur lieb Dankeschön freu mich auf ein Wiedersehn Wie schön 

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Die Schönheit im Vergehen noch...

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 13.05.2018

Die Schönheit im Vergehen noch / die Blicke auf sich zieht Als Farbe ihrer frischen Haut / davon in Eile flieht Und starker Regenwirbelwind / ihr Fetzen nur beschied Für dieses Jahr ist es getan / die Tulpe sich verzieht

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Mutterhände 19

Gitte Hedderich
Gitte Hedderich | Herten | am 13.05.2018

Mutterhände Du warst geboren und ich hielt dich in meinen Händen. Das erste was du spürtest waren meine Hände. Daheim versorgten dich meine Hände. Du bekamst Nahrung von diesen meinen Händen, Sauberkeit von meinen Händen, sie kleideten dich, meine Hände, Zärtlichkeit bekamst du von meinen Händen. In den Kindergarten brachte ich dich an meiner Hand, in die Schule leiteten dich meine Hände. Später gingst du allein,...

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Am dritten Tag der Irisblüte in Moyland

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 11.05.2018

Die Iris wächst aus Schlamm empor sobald das Eis getaut Als Schwert streckt sie sich himmelwärts dann öffnet sie sich weit Und wenn ein Strahl getroffen hat dann zeigt sich wie vertraut Das Sonnenlicht und Blüte sind auch wenn nur kurze Zeit