gedicht

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Heide mit Birken (de Hamert an der Maas)

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | vor 1 Stunde

Nach Sturm liegt dort ein ganzer Baum von manchen brach ein Ast Die karge Heide schützt sie nicht der Blitz sie oft erfasst Die Birke sät sich weithin aus verborgen bleibt es erst Nach Regen grünt es überall nur Totes ganz verblasst

Bildergalerie zum Thema gedicht
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Boatpeople

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | vor 1 Tag

Boatpeople „Boatpeople“ - ein Begriff aus den 70er Jahren, als die ersten Flüchtlinge über das Meer zu uns kamen. Auch wenn Gesichter, Hautfarbe, Religionen heute anders sind, die Geschichte dahinter immer ähnlich klingt: Kriege, die Heimat verloren, die Liebsten tot, eine letzte Hoffnung man in der Fremde sieht. Verzweifelte Augen blicken uns an: Wir müssen helfen, so gut man es kann! Wir leben im...

Dämmerung

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | vor 1 Tag

Dämmerung Leise senkt sich auf das Land die Dämmerung ganz sacht herab. Sie zeichnet alle Kanten weich, verspricht uns Tag und Nacht zugleich. Die Konturen wirken verschwommen, Mond und Sterne am Himmel hoch kommen und die Sonne versinkt in einem Feuerball hinter den Horizont bis zum nächsten Tag. Zuvor aber färbt sie ganz rot den Himmel in allen Schattierungen, davor ein Gewimmel von Vögeln, die Schatten...

Kunst

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | vor 1 Tag

Kunst Kunst ist ein Ausdruck des Geistes und der Seele, ohne Kunst würde uns etwas Wichtiges fehlen. Kunst schenkt Freude, lässt meine Augen Farben und Formen aus vielen Winkeln anschauen. Kunst in all seinen reichen Facetten in Gemälden, in Skulpturen mich anblicken. Malen, bildhauern, werkeln auf großen Tischen, konzentrierte...

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Krähen 1

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 13.08.2018

Früh morgens fliegt der Krähenschwarm hinweg mit viel Geschrei Sie schwärmen weit und treffen sich am Erntefeld hierbei Die Ruhe findet sich am Tag an irgendeinem Ast Und auf dem Weg zum Schlafbaum hin ist Stille dann vorbei

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Die neue Glocke

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 11.08.2018

Die neue Glocke Wann lässt du deinen Ton erschallen heiß ersehnt aus luftigen Höhen? Wann wird den wartenden Menschen allen gewaltig dein Glockenklang ertönen? Gegossen aus echter Bronze in gutem Ton versprichst du uns voller Vorfreude schon einen tiefen und voll satten Klang - er folgt auf das „bimmelibim“ mit kräftigem „Bam!“ Ruf alle Gläubigen heut zusammen mit lautem Schall über Stadt und Land, damit...

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Kaffeekränzchen

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 11.08.2018

Kaffeekränzchen 5 alte Damen am Kaffeetisch sitzen, man hört sie lachen, hört sie schwätzen. Graue Locken im Takt dazu nicken, elegant sie an der Kaffeetasse nippen. Blümchengeschirr liebevoll poliert, jedes Tellerchen selbst gebackene Torte ziert. Die Augen blitzen, die Fältchen verschwinden, brüchige Stimmen alte Weisheiten verkünden. Ängste und Sorgen sind im Augenblick nichtig, nur das Heute, das Jetzt,...

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Regenwolken ziehen ab - schon Samstag macht sich die Hitze wieder breit. 18

Gudrun Wirbitzky
Gudrun Wirbitzky | Bochum | am 08.08.2018

Bochum: Zuhause | Die Erfrischung hält nicht lange an. Schon am Samstag umarmt uns die Sonne wieder mit aller Macht. Alles spricht von normalen Sommerwetter - aber das Schlimmste sei noch nicht überstanden. Aha. Schwülheiße ,,um - die -30 Grad" klingt für mich aber nicht gerade prickelnd.Deshalb ein - Hitze Gedicht kurz getextet Hitze schleicht sich in die Räume oft schlaflos war die Nacht die Luft heizt...

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Bienenstich

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 06.08.2018

Bienenstich Ich bück mich in die Pfefferminze, überseh just eine kleine Biene, die gerade an einer frischen Blüte nascht, dabei ich sie wohl gestöret hab. Sie fühlt sich bedroht, riskiert ihren Tod, sticht zu in das Bein - das war gemein! Im Oberschenkel der Stachel sitzt, in Sekundenschnelle wirkt das Gift. Die Haut wird rot, schwillt an, wird dick, das Ganze schmerzt, juckt wie verrückt. Die Biene aber...

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Mein Opal

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 06.08.2018

Mein Opal Ein Stein wuchs Jahrhunderte lang in Down Under im Hinterland tief in der Erde, unscheinbar, verbarg seine Farben im Inneren gar. Eines Tages ein Schürfer holte ihn mit anderen Steinen und befreite die Farbenpracht in der Mitte des Steins, damit viele Menschen...

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Eselsrennen

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 05.08.2018

Eselsrennen Ho, ho, ho renn schneller, mein Kleiner, du bist doch mein Braver, mein Bester, meine Einer! Eselchen lauf, was die Beine hergeben, lauf, so schnell wie du kannst in deinem Leben! Ia, ia, ich gebe mein Bestes, die Zunge hängt raus, die Hufe trommeln feste, die langen Ohren sind flach angelegt, wenn ich über die Eselsrennbahn feg! Mein Schwanz weht gestreckt hinter mir her - ich werde der...

Glutsommer

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 02.08.2018

Glutsommer Flirrend steht die Hitze über dem Feld, sirrend sie die Luft in Bewegung hält. Braun verbrannt alle Erde liegt, der Bach kein Tröpfchen Wasser gibt. Die Ernte verdorrt, der Mensch, er seufzt, Schweiß in Strömen den Körper herab läuft. Das Vieh vor Durst lauthals brüllt, kein Vögelchen man vergnügt singen hört. Die Sonne als rote Scheibe am Himmel hängt, erbarmungslos sie auf uns nieder...

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Blutrot am Nachthimmel

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 02.08.2018

Blutrot am Nachthimmel Wenn abends der Mond am Himmel steht und jedes Menschenskind zur Ruhe geht, wenn die Sterne funkeln am Himmelszelt und samtige Dunkelheit umhüllt die Welt: dann weht Gottes Atem durch das All, schenkt Frieden dem, der glauben kann, trocknet Tränen, lindert alles Leid, nimmt hinweg Verzweiflung und Traurigkeit. Die Menschen atmen durch, verlieren sich im Traum und können am Morgen...

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Antonius Abt in Hau 1

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 20.07.2018

Wir schauen mit Antonius auf das so dürre Land Und fragen wie er damals half an jenem Wüstenrand Er half den Menschen die ihm treu und glaubten an den Herrn Und nicht dem Volk das nur vertraut der Kraft der Menschenhand

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Der Grashüpfer

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 11.07.2018

Der Grashüpfer Hörst du im Gras es leise zirpen? Siehst du es blitzschnell durch die Lüfte wirbeln? Ein kleines Heupferdchen hüpft elegant an einem dicken Grashalm entlang. Es springt mal hier, es springt mal dort, singt sein Lied und springt dann fort. Auf einmal nimmt es seine langen Beine, nimmt Anlauf und springt in die Weite und fliegt so hoch wie es nur kann, landet dabei auf eines Knaben Arm! Die...

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Türen

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 11.07.2018

Türen Eine Tür ist weit offen - die andere fest verschlossen. Oft steht man davor, ratlos und zögernd vor einem großen Tor. Was wird mich dahinter erwarten? Ein wunderschön duftender Blumengarten? Ein dunkles Gemäuer, Geheimnis umwittert? Ein stolzes Haus mit großen Fenstern, aber vergittert? Eine Kirche, prächtig bemalt, erfüllt von Weihrauchduft? Oder eine kleine Kate, tief in die Sträucher geduckt? Auch im...

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Juli 2018, während der großen Trockenheit 3

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 09.07.2018

Die Tränke steht verlassen da  die Weide wie verbrannt Allmählich geht das Wasser aus der Pfuhl bereits verschwand Woher der Wind auch wehen mag kein Regen wird gebracht Es sieht so aus ob Schwalben schon verlassen unser Land

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Flimmerndes Licht - Kurzgedicht 17

Gudrun Wirbitzky
Gudrun Wirbitzky | Bochum | am 08.07.2018

Ein kleine Vers nur . Glücksmomente Eine kleine Brise ging sanft über das Meer und taucht es in ein flimmerndes Licht Goldene Schimmer auf den Wellen reiten solche Glücksmomente vergesse sie nicht.

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Sperlinge im Ährenmeer, Till-Moyland

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 30.06.2018

Die Gerste schon geerntet wird der Staub hinauf geweht Und Vögel fliehen hin zum Feld wo noch der Weizen steht Geknister in der Mittagszeit zu Abend Rauschen wird Der Schwarm sich bis zur Dunkelheit im Ährenmeer ergeht Am Tillerfeld

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Die Besucher - ein paar Verse nur 23

Gudrun Wirbitzky
Gudrun Wirbitzky | Bochum | am 25.06.2018

Bochum: Zuhause | Die ersten Besucher am frühen Morgen erblickt - schnell einmal das Smartphone gezückt dann den ersten Kaffee mit Wonne getrunken flugs bin ich in schöne Gedanken versunken barfuß habe ich die nasse Wiese durchstreift schaue mich um was blüht oder schon reift Vögel begleiten mich dabei mit herrlich Gesang und schon bin ich mit der Natur in einem Klang setze mich und lausche still in mich...

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Auf eine Kirchglocke, gegossen im Jahre 1792

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 23.06.2018

Auf eine Kirchglocke, gegossen im Jahre 1792, zu Schaden gekommen am Ende des zweiten Weltkrieges, aufgestellt in der evangelischen Ostkirche zu Pfalzdorf Gegossen einst zu Gottes Ehr | erklingen soll mein Schall Geläutet wurde ich zuletzt | kurz vor des Reiches Fall Des Krieges Ende fand mich stumm | und schweige still seither So gieß mich neu lass loben mich | den Herrn des Weltenall

Fußball

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 13.06.2018

Fußball Ob Europapokal oder Champions League - Hauptsache der Fußball fliegt mitten hinein in‘s gegnerische Tor: und die Zuschauer jubeln im Chor! 22 Männer jagen dem Ball hinterher, Millionen verfolgen die Jagd am Fernseher und alle sind gebannt vom großen Spiel, das keine Mannschaft verlieren will. Da wird getäuscht, gefoult, gerempelt, 90 Minuten lang alle Kräfte gebündelt und alle schauen wie verzaubert...

Die Taube

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 13.06.2018

Die Taube Frühmorgens um 6 werd ich aufgeweckt und fall fast aus dem Bett vor Schreck beim lauten Gegurr der Taube dort gegenüber auf dem Baum, direkt vor Ort. Rukuuh dröhnt es aus ihrem Hals unablässig zwei Stunden. Ich möcht sie erwürgen fast. So müde bin ich und verschwitzt - selbst Ohren zuhalten mir nicht nützt. Das laute Rukuuh, es schallt durch alle Ecken, nirgends kann ich mich verstecken. Hätt ich...

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Statue im Garten Beyershof, ein Limerick

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 12.06.2018

Ein Dichterfrosch aus Bedburg-Hau Der sang hinauf zur schönen Frau Als sie das Singen hörte Sie sich ganz stark empörte Es sei ihr nur Gequackradau! Offener Garten B E Y E R S H O F in Bedburg-Hau

Glücksmoment

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 09.06.2018

Glücksmoment Glücksmoment, so tief und innig - selten nur verspüre ich dies Gefühl, so zauberhaft, nimmt von mir des Lebens Last. Es durchströmt mich dies Gefühl - ganz ohne Worte sagt es mir so viel von Liebe, hüllt mich darin ein: endloses Glück, es könnte nicht schöner sein! Glück erfüllt mich, lässt mich singen, möchte rufen, es soll klingen: „Seht her, ich könnt euch all umarmen! Ich will teilen,...