Auch in Zeiten der Corona-Pandemie
"Lichtblicke" im Marien-Hospital Wesel - Angebot für trauernde Eltern

Andrea Amberge, Heilpädagogin im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) am Marien-Hospital Wesel, bietet als professionelle Trauerbegleiterin Einzelgespräche an. Diese sollen dabei unterstützen, Trauer zuzulassen und einen angemessenen und würdigen Platz für das verstorbene Kind im Leben zu finden.
  • Andrea Amberge, Heilpädagogin im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) am Marien-Hospital Wesel, bietet als professionelle Trauerbegleiterin Einzelgespräche an. Diese sollen dabei unterstützen, Trauer zuzulassen und einen angemessenen und würdigen Platz für das verstorbene Kind im Leben zu finden.
  • Foto: Zur Verfügung gestellt vom MHW.
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Der Verlust eines Kindes führt Familien in eine kaum zu bewältigende Krise. Die Ordnung des Lebens kehrt sich um, dies verursacht unerträglichen Schmerz, Schock, Wut und Angst. In der Regel sind in dieser Zeit Familienangehörige und Freunde da, die im Alltag unterstützen, die Trauernden in den Arm nehmen, trösten. „Aktuell ist dieser direkte Kontakt wegen Corona nur eingeschränkt möglich und erschwert die Situation zusätzlich“, weiß Andrea Amberge, Heilpädagogin im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) am Marien-Hospital Wesel, einer Einrichtung der pro homine gGmbH.

Als professionelle Trauerbegleiterin bietet Andrea Amberge Einzelgespräche an, die dabei unterstützen, Trauer zuzulassen und einen angemessenen und würdigen Platz für das verstorbene Kind im Leben zu finden. Dieses kostenlose Angebot des Marien-Hospitals trägt den Namen „Lichtblicke“ und besteht seit nunmehr 19 Jahren.

"System Familie"

„Viele Trauernde leiden nach einem Verlust unter verstärkten Ängsten, die Folgen der Pandemie können diesen Zustand weiter verschärfen und damit die physische und psychische Situation der Betroffenen noch mehr strapazieren, die Isolation vorantreiben“, sagt Andrea Amberge. In den Einzelgesprächen mit den trauernden Eltern und Geschwistern schaut sie insbesondere auf das „System Familie“: Welche Hilfen benötigt jeder Einzelne, wo hat sich etwas Grundlegendes verändert? Wie kann ich meinen Alltag ohne Kind gestalten?

SPZ an der Breslauer Straße

Andrea Amberge führt die Gespräche außerhalb ihrer Dienstzeit in den Räumen des SPZ an der Breslauer Straße. Manche Eltern begleitet sie bereits seit mehreren Jahren, zu anderen ist der Kontakt weniger intensiv – ganz so, wie die Betroffenen es für sich entscheiden.

Angebot in Anspruch nehmen

Wer das Angebot unterstützen oder in Anspruch nehmen möchte, kann sich im SPZ-Sekretariat (Telefon 0281/104-1670) oder per Mail (andrea.amberge@prohomine.de) melden.

Spenden willkommen

Die Arbeit der „Lichtblicke“ wird vom Marien-Hospital Wesel finanziell gefördert, darüber hinaus sind weitere Spenden jederzeit willkommen. Spendenkonto Lichtblicke: DE 56 40060265003021800

Autor:

Lokalkompass Wesel aus Wesel

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