Dortmunder Krankenhäuser bitten um Schutz der Patienten: Auf Besuche verzichten
Dr. Renken rechnet mit Anstieg der Infektionsrate

Das Klinikum Dortmund und auch die anderen Krankenhäuser vor Ort bitten Angehörige derzeit noch auf Patienten-Besuche zu  verzichten.
  • Das Klinikum Dortmund und auch die anderen Krankenhäuser vor Ort bitten Angehörige derzeit noch auf Patienten-Besuche zu verzichten.
  • Foto: Archiv
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Die Krankenhäuser bitten Angehörige, auch weiterhin bis zum 30. Juni im Interesse der Patienten auf Besuche zu verzichten. Das Gesundheitsamt unterstützt dies. Am heutigen Freitag  lagen den Mitarbeitern 12 weitere positive Testergebnisse vor. Neun der zwölf heute als positiv Gemeldeten stehen mit der Familie, in der bereits am Dienstag sechs Personen positiv gemeldet worden waren, im Zusammenhang. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 768 positive Tests vor. 724 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Zurzeit werden in Dortmund acht Corona-Patienten stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen.Es gibt in Dortmund bislang vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. 

Besuchsregelung ausweiten

Wenn der weitere Verlauf der COVID-19-Pandemie es zulasse, könnte die Besuchsregelung im Laufe des Monats ausgeweitet werden. „Angesichts der vielen bereits durchgeführten und der anstehenden Lockerungen müssen wir mit einem Wiederanstieg der Neuinfektionsrate in den kommenden Wochen rechnen“, so Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamts. Umso wichtiger sei es, an kritischen Stellen wie Krankenhäusern und Pflegeheimen den Vireneintrag möglichst zu minimieren.

Lage in Dortmund entspannt

Derzeit sei die Lage in Dortmund entspannt, die Neuinfektionsraten liegen im niedrigen Bereich, so Renken. Auch im Vergleich zu anderen größeren NRW-Städten stehe Dortmund sehr gut da. „Zu diesem bisher insgesamt milden Verlauf, auch mit relativ geringer Sterblichkeitsrate, haben die restriktiven Besuchsregelungen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen beigetragen“, sagt Dr. Frank Renken.
Ausnahmen kann es in besonderen klinischen Situationen geben, etwa bei Schwerst- oder Langzeiterkrankungen sowie auf Geburts-/Kinderstationen und auf Palliativstationen. In den psychiatrischen Krankenhäusern und psychiatrischen Abteilungen werden Besuche weiterhin gesondert geregelt.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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