Flughafen Dortmund: Vorerst keine Flüge von und nach Polen
Verschärfte Einreisebestimmungen vieler Länder treffen auch den Airport in Wickede

Die Streichung der Flüge von und nach Polen treffe den Airport ins Mark, kommentierte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager die Reisebeschränkungen des Nachbarlandes.
  • Die Streichung der Flüge von und nach Polen treffe den Airport ins Mark, kommentierte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager die Reisebeschränkungen des Nachbarlandes.
  • Foto: Flughafen Dortmund GmbH
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

Zahlreiche Länder haben ihre Einreisebestimmungen für Reisende aus Deutschland verschärft. So hat auch die polnische Regierung beschlossen, wegen der Ausbreitung des Coronavirus ab dem morgigen Sonntag, 15. März, 0 Uhr, alle direkten Flüge von und nach Deutschland einzustellen. Mit Breslau, Danzig, Kattowitz, Krakau und Olsztyn-Masury fallen damit auch fünf der rund 40 Destinationen aus dem Flugplan des Dortmunder Flughafens. Bis wann die Flüge ausgesetzt werden, ist derzeit noch unklar, teilte der Airport in Wickede heute Morgen (14.3.) mit.


Udo Mager: "Streichung der Flüge trifft uns ins Mark"

„Wir respektieren die Entscheidung der polnischen Regierung, die wir nicht zu kommentieren haben. Selbstverständlich unterstützt der Flughafen alle Maßnahmen, die das Coronavirus wirksam eindämmen. Nichts desto trotz trifft uns die Streichung der Flüge ins Mark. Polen ist neben Rumänien unser stärkster Markt in Mittel- und Osteuropa“, so Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager.

Bereits in den Tagen zuvor verschärften immer mehr Länder ihre Einreisebestimmungen. Diese reichen von kompletten Flugstreichungen (Kosovo) über ein Einreiseverbot aller aus Deutschland eintreffenden Reisenden, die nicht die Staatsangehörigkeit des Landes besitzen, in das sie einreisen wollen (Nordmazedonien), bis hin zu einer 14-tägigen Quarantäne, in die sich Reisende aus Deutschland nach Ankunft z. B. in Rumänien, Georgien, Litauen oder Lettland begeben müssen.

„Wie viele Fluggäste wir aufgrund der Coronakrise verlieren, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorhersehen. Die Situation ist sehr dynamisch und kann sich stündlich ändern“, so Mager abschließend.

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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