BürgerReporterin des Monats Juni: Bruni Rentzing aus Düsseldorf

Bruni Rentzing aus Düsseldorf.
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Der Lokalkompass verbindet die Menschen der Region nicht nur virtuell miteinander, sondern auch im realen Leben. Um das zu erkennen, muss man sich eigentlich nur kurz mit Bruni Rentzing aus Düsseldorf unterhalten. Bruni ist seit August 2012 Mitglied unserer Community. Im ausführlichen Interview erklärt sie uns en Detail, wieviel die Aktivitäten beim Lokalkompass ihr persönlich mittlerweile bedeuten.

Stellen Sie sich kurz vor: Wer sind Sie?

Mein Name ist Brunhilde Rentzing; von allen jedoch Bruni genannt. Geboren wurde ich als zweites Kind meiner lieben Eltern am 27. November 1956 in Recklinghausen im Sternzeichen des Schützen! So treffen auch viele - meist nur gute - Eigenschaften des Schützen auf mich zu! Die Liebe zu den Menschen genauso wie auch das Interesse an Länder, schöne Dinge und fast allem, was halbwegs interessant ist! Natürlich bin ich ein positiv denkender Mensch, der sich trotz vieler wenig erfreulicher Schicksalsschläge nicht unterkriegen lässt und das Lachen auch nicht verlernt hat!

Warum sind Sie beim Lokalkompass?

Zunächst hat mich mehr oder weniger ein Zufall hierher verschlagen... der, eine Stimme für ein Gesicht des Sommers abzugeben! Interessiert wie ich nun mal bin habe ich mich dann etwas umgesehen und schnell so grossen Gefallen am Lokalkompass gefunden, dass ich sogar fast zwei Jahre Facebook gänzlich den Rücken zukehrte; was schon was heißen soll...

Beim Lokalkompass bin ich aus vielen Gründen; einer davon sind die vielen Möglichkeiten, die sich mir bieten... liebe Menschen kennenzulernen genauso, wie auch einiges über Aktivitäten und Ereignisse zu erfahren von denen ich sonst nichts wüsste. Fotofreunde kennenzulernen und über Düsseldorf hinaus Kontakte zu knüpfen. Gemeinsame Unternehmungen zu planen und viel Freude und Freunde im Leben zu haben die mich und sich von einigen Kümmernissen ablenken...weil wir gemeinsam nicht einsam und allein sind, sondern etwas stärker und auch fröhlicher!

Was schätzen Sie an Ihrer Heimatstadt?

Heimatstadt? Das wäre der Geburtsurkunde nach ja eigentlich Recklinghausen: Dort habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht, den Kindergarten und drei Schulen besucht und meine Lehre gemacht. Neben den vielen lieben und tollen Menschen habe ich auch die Stadt schätzen gelernt, etwa das interessante kulturelle Angebot, das Umfeld mit sehr viel Grün oder den Bergbau, der heute Geschichte ist, die Nähe zum schönen Münsterland und zum Sauerland, Bergischen Land, dem Rheinland und dem Niederrhein. Die Route Industriekultur hat so viele schöne und interessante Objekte, die ich auf jeden Fall noch sehen will!

Seit 1979 ist Düsseldorf! meine Heimatstadt. Düsseldorf gefällt mir so gut, weil es eben kein Dorf ist, aber trotzdem noch nicht zu riesig. Viele schöne Stadtteile fügen sich zu einem interessanten Gesamten zusammen. Mit vielen grünen Inseln, die sich genauso finden wie die kleinen Teiche, die Düssel, den Rhein, den Unterbacher See und den Elbsee. Vor allem Altstadt und Gerresheim haben sehr viel Geschichtliches zu bieten, und die Schlösser in Düsseldorf haben für mich auch ihren besonderen Reiz - ich liebe Burgen, Schlösser und Ruinen!

Der Flughafen von Düsseldorf ist ein Tor zur Welt und ich empfinde immer wieder Freude, wenn ich die Flugzeuge sehe, auch wenn da das Fernweh in mir hochkommt! Ich mag auch die bunt gemischte Vielfalt verschiedener Kulturen; besonders die Japaner und den Japantag. Ein wunderbarer und großartiger Mensch, der für Düsseldorf viel getan hat und mich den schönen Dingen des Lebens noch näher gebracht hat, war übrigens Professor Helmut Hentrich. Für ihn habe ich insgesamt rund neun Jahre gearbeitet. Am 17. Juni wäre er 109 Jahre alt geworden. Seine tolle Glas- und Keramiksammlung befindet sich heute im Besitz der Stadt Düsseldorf.

Kurz und gut: ich liebe Düsseldorf und fühle mich hier sehr wohl und zuhause!

Was ist ihr liebstes Thema?

Wichtig und wertvoll sind mir mein Sohn, mein Papa, meine Mama, meine Schwester und alle, die zur Familie gehören, genauso wie liebe und jahrzehntelange Freundschaften. Und alle, die ich hier kennen lernen durfte; wie zum Beispiel unsere Hühnerrunde und die Treffen mit vielen lieben Menschen, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann. Es sind schon so viele geworden!

Was ist ihr liebstes Hobby?

Die Fotografiererei, das Schreiben und Lesen sowie anderen eine Freude zu machen und zu helfen! Darum bin ich hier beim Lokalkompass auch richtig und bestens aufgehoben. Hier kann ich alles das, was ich liebe... naja, sagen wir mal... fast alles was ich liebe unter einen Hut bringen! Da ich künstlerisch etwas begabt bin, habe ich mit großer Freude die Arbeitsgemeinschaft Seidenmalerei an einer Gesamtschule in Düsseldorf mitgestaltet. Und das seit mittlerweile 11 Jahre.

Was gefällt Ihnen am Lokalkompass?

Mir gefällt es sehr, dass wir so liebe und grossartige Redakteure und Moderatoren haben, die uns immer begleiten! Einige habe ich schon persönlich kennengelernt und jeder für sich ist einfach Spitze!

Die liebe Janina Rauers habe ich schon ganz zu Anfang bei einer Vernissage kennengelernt. Sie hat mit mir damals sogar ein Interview geführt und sehr lieb geholfen, dass mir der Rhein-Bote zugestellt wurde. Auf dem"Dog Event" habe ich unter anderem Mark Zeller gesehen und die tolle Ina Groesdonk. Auf einem Vortrag über Organspende traf ich die reizende Kirstin Engelbracht, und erst vor kurzem habe ich auch Sascha Ruczinski gesehen! Den berühmten "Löwen" namens Detlef Leweux durfte ich auf einem Treffen in der Dampfe kennenlernen, und die lustige Monika Meurs habe ich dann auf dem dritten Stammtisch am Niederrhein in Moers erlebt und wir haben viel lachen müssen. Peter Dettmer habe ich zweimal gesehen: einmal bei einem Fotoshooting in Herne, einmal als Nonne verkleidet. Und auch der sagenhafte Stanley Vitte lief mir schon über den Weg!

Natürlich gefällt es mir nicht nur wegen den Moderatoren hier, sondern weil ich hier so viele tolle Menschen kennen lernen durfte, durch die ich so schöne Orte und Dinge gesehen habe, die mir sonst verwehrt geblieben wären. Die Vielfalt, die mir der Lokalkompass in jeder Hinsicht bietet, gefällt mir am besten! Es gibt so sehr viel Interessantes und Bereicherndes, dass ich es keine Minute bereue, hier zu sein. Schon zum Jahresbeginn habe ich deshalb allen von Herzen mein Dankeschön geschrieben.

Was gefällt Ihnen nicht am Lokalkompass?

Stanley hatte da mal einen schönen Bericht über diese verschiedenen Trolle und sonstige Querulanten geschrieben. Ich hoffe, dass gerade diese "Querköppe" in diesem Bericht einmal reinsehen würden... Was mich stört sind auch die ewigen Nörgler und Besserwisser. Besonders die, die sich hier als Chef aufspielen wollen. In der Regel handele ich nach dem Motto "Leben und Leben lassen"; doch manchmal muss auch ich meinen Senf dazugeben.

Manche Menschen meinen sie haben Humor, gehen aber zum Lachen in den Keller. Wenn es zum Beispiel wirklich so wäre, dass witzige Beiträge von unseren LK-Treffen keinen interessieren würde, dann frage ich mich, warum dieser alberne Beitrag häufiger gelesen wurde als mein ausführlicher Beitrag über Paddy-Kelly?

Haben Sie bereits jemanden aus dem Lokalkompass getroffen?

Aus voller Brust und mit großer Freude: Jaaa! Ich war noch nicht ganz zwei Tage dabei, da fand schon ein Treffen im Medienhafen statt, zu dem sich sehr viele tolle Menschen getroffen haben. Mit einigen davon treffe ich mich auch heute noch. Jedes LK-Treffen hatte seinen eigenen Charme, war lustig und interessant. Meist wurde viel geredet, gelacht, gegessen und fotografiert.

Aus meinen Beitrag der drei Steckbrieflich Gesuchten wurde im Laufe der Zeit unsere lustige Frauengruppe der "fünf Hühner": Wir treffen uns regelmäßig und teilen Freud und Leid. Und somit steht eindeutig fest, dass der Lokalkompass nicht nur Menschen verbindet, sondern fast so etwas wie eine Familie ist - und das finde ich wunderschön!

Was ist Ihr Lebensmotto?

Mein Leitspruch: Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag. Ausserdem begleiten mich so viele Sprüche meiner Mama (die leider letztes Jahr im Juni verstorben ist) durchs ganze Leben. Sprüche, die zu den oft verschiedensten Situation passen und mich oft schmunzeln lassen. Über einen habe ich auch diesen Beitrag geschrieben. Und die Kommentare dazu haben bewirkt, dass sehr viele Menschen lachten - das finde ich großartig!

Welche Frage wollte Sie schon immer mal in einem Interview beantworten, die aber noch nie gestellt wurde?

Oh, da fällt mir etwas ein: "bekommen Sie regelmäßig den Rhein-Boten und lesen Sie ihn gerne?"

Leider bekomme ich den Rhein-Boten oft Wochen gar nicht. Reklamieren hilft zwar, wirkt aber selten dauerhaft. Am 30. Mai war ich sogar in der Redaktion, um mir dort persönlich ein Exemplar der Zeitung abzuholen. Leider bin ich kein Einzelfall und es betrifft viele Menschen, die den Rhein-Boten sehr vermissen! Schon lange, bevor ich hier als Bürgerreporterin aktiv wurde, habe ich den Rhein-Boten mit Freude und Eifer gelesen. Würde er mich regelmäßig erreichen, hätte ich sicher keine Ausgabe verpasst.

P.S.: Herzlichen Dank, dass ich ausgewählt wurde. Lieben Dank an alle für diese Auszeichnung!

(Fotos: privat)

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