„Kleiner Fahrradgipfel“: SPD macht Druck – Radwegekonzept für Dinslaken, Voerde, Wesel und Hünxe

Waltraud Schilling (Hünxe), Ronny Schneider (Dinslaken), Uwe Goewmann (Voerde), Gerd Drüten (Kreistag Wesel) und Ludger Hovest (Wesel) wollen den Anschluss am Radschnellwege-Netz des RVR.
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  • Waltraud Schilling (Hünxe), Ronny Schneider (Dinslaken), Uwe Goewmann (Voerde), Gerd Drüten (Kreistag Wesel) und Ludger Hovest (Wesel) wollen den Anschluss am Radschnellwege-Netz des RVR.
  • Foto: SPD-Kreistagsfraktion Wesel
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Zum „kleinen Radwegegipfel“ trafen sich die SPD-Fraktionsvertreter Ronny Schneider (Dinslaken), Ludger Hovest (Wesel), Uwe Goemann (Voerde), Waltraud Schilling (Hünxe) und Gerd Drüten (Kreis Wesel).

Ihr Thema war die Anforderung an den zukünftigen Radverkehr in Dinslaken, Voerde, Wesel und Hünxe und die weitere Vernetzung der Radwege in Richtung Süden und in das rechtsrheinische Kreisgebiet. Der Regionalverband Ruhr (RVR) entwickelt zurzeit ein Konzept mit den Städten und Gemeinden für den Radverkehr der Zukunft. Auch für den Kreis Wesel wird ein attraktives, bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Netz nach drei Qualitätsstandards geplant: Radschnell-, Radhaupt- und Radverbindungen.

Die Wege, je nach Nutzerfrequenz ausgerichtet, unterscheiden sich hauptsächlich durch breite und separate Gehwege. Diese sind z.B. bei Radschnellwegen (RS) Grundvoraussetzung.

So sind von Duisburg und Oberhausen bis Dinslaken RS vorgesehen, die „Autobahnen“ unter den Radwegen. Weiter Richtung Norden soll dann ein Radschnellweg über Voerde bis nach Wesel reichen. Hünxes Anbindung an die Nachbarstädte erfolgt nach Plan des RVR über Radhauptverbindungen.

Ziel ist, das bestehende, freizeitorientierte regionale Radwegenetz auszubauen und fit für die Mobilität im Alltag zu machen. So soll für den täglichen Radverkehr eine hocheffiziente Infrastruktur geschaffen werden, um den Umstieg vom PKW auf das Fahrrad zu fördern, vor allem im Berufspendelverkehr.

Schon jetzt ist durch die rapide Zunahme des E-Bike- und Pedelecverkehrs der Bedarf an gut ausgebauten Radwegen zwischen den Zentren deutlich zu spüren. Das Zukunftskonzept des regionalen Radwegenetzes für den Alltagsverkehr soll auch hier die Basis bilden, um das Fahrrad zu einem vollwertigen Verkehrsmittel zu machen. Radfahrer wollen sich nicht länger als Verkehrsteilnehmer 2. Klasse fühlen und erwarten von der Politik eine Offensive im Radwegeausbau.

Die Vertreter der SPD stellen sich den gewachsenen Anforderungen der Radfahrer und sind überzeugt: Der Radverkehr übernimmt wichtige Funktionen im Rahmen klimafreundlicher, stadtverträglicher, leiser, kostengünstiger und gesunder Mobilität. Investitionen in den Radverkehr sind gleichzeitig Investitionen in mehr Lebensqualität, leisten einen wesentlichen Beitrag zur Luftreinhaltung und helfen Staus zu reduzieren. Auch im Wirtschaftsverkehr wird die Auslieferung von Waren per Lastenrad eine zunehmend größere Rolle einnehmen.

Die SPD-Fraktionen fordern von den örtlichen Verwaltungen und dem RVR die rasche Bearbeitung der notwendigen regional abgestimmten Planungsprozesse, um schnell in die Umsetzungsphase zu kommen. Der Kreis könnte hier die entscheidende Bündelungsfunktion übernehmen. Die Genossen wollen „politisch Druck machen“, um den künftigen Mobilitätserfordernissen gerecht zu werden, wobei „selbstverständlich“ auch die künftigen Freizeit- und radtouristischen Bedarfe berücksichtigt werden müssen. Finanzierungsfragen, da sind sich Waltraud Schilling, Ronny Schneider, Ludger Hovest, Uwe Goemann und Gerd Drüten einig, dürften keine Hinderungsgründe sein, schließlich will doch der Bundesverkehrsminister für Bau und Unterhalt der Radschnellwege, einschließlich Winterdienst, geradestehen.

Autor:

Jan Scholte-Reh aus Hünxe

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