Qualifizierungsoffensive des Jobcenter Oberhausen eröffnet neue Möglichkeiten
„Weiterbildung ist der Schlüssel zum Erfolg“

Celine Dämmer, Peter Urselmann und Oliver Meininighaus (v.l.) wissen aus Erfahrung, dass Zusatzqualifikationen nicht selten der Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben sind.
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  • Celine Dämmer, Peter Urselmann und Oliver Meininighaus (v.l.) wissen aus Erfahrung, dass Zusatzqualifikationen nicht selten der Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben sind.
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Gerade jetzt, in dieser anspruchsvollen Zeit der Corona-Pandemie, sind Veränderungen am Arbeitsmarkt spürbar. Und das gewissermaßen „hautnah“, denn viele Menschen in verschiedenen Branchen haben Zukunftsängste, weil Unternehmen mit den Corona-Folgen zu kämpfen haben. In anderen Bereichen werden dringend qualifizierte Kräfte gesucht. Weiterbildung ist mehr denn je gefragt. Dem will das Jobcenter Oberhausen Rechnung tragen.

Mit einer großen Qualifizierung- und Weiterbildungs-Kampagne sollen Interesse geweckt, Mut gemacht und Perspektiven für eine gute berufliche Zukunft aufgezeigt werden. Getreu der Devise „Sei schlau, mach Dich schlauer“ werden dabei nahezu unbegrenzte Möglichkeiten aufgezeigt, beruflich Fuß zu fassen oder dem Boden unter den beruflichen Füßen ein starkes Fundament zu geben.

Trotz Corona: Weiterbildung ist nach wie vor möglich, „etwas anders“ als vorher, aber genauso intensiv. Drei, die es wissen, und vielen Menschen in ihrer derzeitigen Lage starke Rückendeckung geben, haben jetzt im Jobcenter Oberhausen die Kampagne gemeinsam mit Josef Vogt, dem Pressesprecher des Jobcenters Oberhausen, vorgestellt. Peter Urselmann, einer der beiden Vorstandssprecher des Weiterbildungsforums Oberhausen-Mülheim (WOM e.V.), Arbeitsvermittlerin Celine Dämmer und Oliver Meininghaus, Arbeitsvermittler im Arbeitgeber-Service, wissen, wie wichtig es, Zusatzqualifikationen zu erlangen, mit denen man „punkten“ kann und wird.

Bewusstsein stärken

Gerade jetzt sei es fatal, in ein Motivationsloch zu fallen. Die Weiterbildungs-Kampagne soll genau das Gegenteil bewirken. Auf Plakaten, Internetpräsentationen, Displays, Radiospots, Zeitungsanzeigen und Berichten soll daher vermittelt werden, dass die alte Volksweisheit „Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir“ den Kern trifft. „Qualifizierung ist ein probates Mittel, Arbeitslosigkeit zu beenden oder zu vermeiden“, hieß es einmütig bei der Vorstellung der Kampagne. Daher gelte es, das Bewusstsein dafür bei den Menschen, die sich damit nicht oder noch nicht auseinandergesetzt haben, zu stärken.

Welche Bildungsmaßnahmen stehen zur Verfügung? Wie sieht die Förderung aus? Was kommt für mich persönlich in Frage? Diese und andere Fragen haben viele Betroffene auf dem Schirm und in der Corona-Krise möglicherweise sogar mehr Zeit, sich intensiv damit auseinanderzusetzen. Die Berater im Jobcenter und den Weiterbildungsträgern nehmen sich ihrerseits auch die Zeit für eine ganz persönliche, nahezu „maßgeschneiderte“ Beratung. Diese kann auch jetzt nach vorheriger telefonischer Vereinbarung oder per E-Mail-Anfrage stattfinden, unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen.

Das gilt auch für die Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote selbst. „Natürlich“, so Peter Urselmann, „läuft vieles anders, aber die Weiterbildungsinstitute haben ihre Konzepte an die Situation angepasst. Die Weiterbildungsangebote der Institute sind nach wie vor vielfältig und haben viele Branchen und Berufsfelder im Blick.“ Die zertifizierten Bildungsträger in der Region bieten halt eine riesige Spannbreite an Qualifizierungsmöglichkeiten.

Paket der Zukunft

Die Wichtigkeit von Qualifizierungsmaßnahmen betont auch Oliver Meininighaus vom Arbeitgeberservice des Jobcenter und der Arbeitsagentur: „Die Arbeitgeber wollen langfristige Verbindung zu und mit ihren Mitarbeitern. Und da ist Weiterbildung ein wichtiger Schritt, sich im Unternehmen einzugliedern“, sagt er. Auch das „Training on the Job“ sei da bedeutsam. Wenn man selbst Zeit in eine Weiterbildungsmaßnahme investiere und eigene Perspektiven entwickele, sei das ein Signal für den Arbeitgeber: „Da ist einer, der will.“

„Wir haben eigentlich für jeden die Möglichkeit der individuellen Förderung“, bringt Celine Dämmer von der Arbeitsvermittlung die umfassenden Maßnahmen auf den Punkt, die neue Berufsaussichten Wirklichkeit werden lassen. Auch zu Corona-Zeiten sei eine individuelle Beratung nahezu jederzeit möglich. „Wir gehen schon auf die persönliche Situation der Arbeitssuchenden ein, berücksichtigen dabei die arbeitsmarktlichen Gegebenheiten und wollen so ein Paket der Zukunft schnüren, das ihnen den Einstieg in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis ermöglicht.“ Für sie und ihre Kolleginnen und Kollegen gilt: „Wir schauen, welche Qualifikation für jeden Einzelnen Sinn macht.“ Da gibt es Tipps, Ratschläge und Ideen. Dreh- und Angelpunkt für Celine Dämmer ist dabei, "dass man will."
Unter dem Motto „Auf geht's“ gibt es weitere Informationen zu den vielfältigen Qualifizierungsmaßnahmen im Netz unter www.jobcenter-oberhausen.de.

Celine Dämmer, Peter Urselmann und Oliver Meininighaus (v.l.) wissen aus Erfahrung, dass Zusatzqualifikationen nicht selten der Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben sind.
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Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

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