Poesie

Beiträge zum Thema Poesie

Kultur
astronomische Uhr Straßburger Münster

Wir vergessen sie so oft - die Zeit für uns selbst!
Eigene Zeit

Eigene Zeit Nimm dir deine eigene Zeit, Zeit, die dir gehört ganz allein! Am Morgen, damit du überlegen kannst, wie du den Tag gestaltest mit neuem Glanz. Am Mittag, um daran zu denken, wieviel Zeit du anderen Menschen kannst schenken. Am Abend um zu reflektieren, ob Zeit du hattest um zu spüren die Stille, die Ruhe, die dich umgibt, wenn du des Alltags Lärm nicht hören willst. Ganz bei sich, den eigenen Gedanken sein, kann so fruchtbar wie emsiges Werkeln sein. Die Stille hören, die Ruhe...

  • Schwelm
  • 03.10.20
Kultur
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Machen wir uns nicht oft viel zu viel Sorgen?
Sorgen

Sorgen Sorgen, und das sag ich ganz allgemein, können manchmal absolut überflüssig sein. Wenn ich mich hin und her dreh in der Nacht und grübelnd liege Stunden lang wach, wenn Zukunftssorgen mich drohend plagen und mich vor möglichen Gefahren warnen, wenn das monatliche Budget zu knapp schon lang vor dem 30. sich aufgelöst hat, wenn die Zeitungen von Krieg und Hass überquellen und sich zu wenig Menschen dagegen stellen, wenn der Himmel dunkel ohne Sternenlicht scheint, und ich mich verlassen...

  • Schwelm
  • 28.09.20
Kultur
Foto: K.Böthel

So schön wäre es, wenn vielleicht....
Vielleicht

Vielleicht Guten Morgen, erzähle mir von deinen Träumen heute Nacht, vielleicht werden sie tatsächlich einmal wahr? Vielleicht…. Komm her, flüstere mir ganz leis deine Wünsche in mein Ohr. Wer weiß? vielleicht erfülle ich sie dir, vielleicht…. Vertrau mir deine Sorgen und Ängste an, ob ich etwas daran ändern kann? Vielleicht…. So vieles, was uns bedrückt oder freut, sich wandelt, wenn man es mit einem Anderen teilt. Und manchmal, selten, auch ein Wunder geschehen mag und ein Wunsch, ein Traum...

  • Schwelm
  • 16.09.20
Kultur

Anfang und Ende, manchmal nicht eindeutig
Alpha & Omega

Alpha & Omega Werden und Vergehen Mein erster Tag begann in der Stunde, in der ich geboren wurd, beenden werd ich den Lauf, wenn ich sterben muss. Dazwischen liegt das Leben, unendlich reich an Tälern und Höhen, die wir manchmal allein, oft mit vertrauten Menschen gehen. Wir werden geboren aus der Liebe heraus, die uns in der Kindheit umgibt, schenkt ein Zuhaus und entlässt uns als junge Menschen hinein in die Welt, die vielfältig sich öffnet, uns durch Erfahrung prägt. Mutig, voll Neugier und...

  • Schwelm
  • 12.09.20
Kultur

Sie faszinieren jedes Jahr auf's Neue und lassen die Welt bunt erscheinen...
Herbstfarben

Herbstfarben Dunkelgrün die Hecke, mit Tropfen benetzt, der Regen den Staub des glühenden Sommers abwäscht. Bunte Blätter von den Bäumen segeln, Spinnen fleissig am Altweibersommer weben. Vögel in Formation nach Süden fliegen, kluge Tiere in’s Winterquartier ziehen. Pflaumen, Äpfel, Hagebutten, Kinder Kastanien und Eicheln suchen. Der Wald leuchtet in farbig bunten Flammen, Eichhörnchen fleissig Nüsse sammeln. Es ist Herbst, der Sommer fast vorbei, in Feuerfarben blüht die Heide. Die letzten...

  • Schwelm
  • 11.09.20
Kultur
2 Bilder

Immer wiederkehrende Quälerei - man lernt einfach nicht dazu!
Diät!

Diät! Oje! es ist schon wieder soweit: der Reißverschluss klemmt, die Hose kneift, das Bäuchlein wölbt sich sichtbar vor - das gute Essen war ein echtes Eigentor! Zwar ist die Haut sanft glänzend glatt, alle Falten ich unterfüttert hatt’, doch träg und schwer ist mein Body jetzt, da hilft nur eins: eine strenge Diät! Zunächst geht’s in die Muckibude um’s Eck, dort wird das Gewebe straff, der Speck schmilzt weg. In breiten Strömen fliesst der Schweiß- zu jeder unmöglichen Tageszeit. Zeit, die...

  • Schwelm
  • 01.09.20
Kultur

Wer kennt sie nicht, diese kleinen Ungeheuer?
Fette Beute

Fette Beute! An der Wand die dicke Spinne betrachtet voller Freud und Wonne ihre fette Beute, die gefangen zwischen ihren Beinen hängen. Spinnenbeine, lang und dünn hängen in der Ecke drin. Zwischen ihren Vorderbeinchen zappeln Fliegen - arme Kleinchen -, die der Spinne zur Nahrung dienen als leckere Speise, statt zu fliegen. Still vergnügt mampft diese Alte ihre Beute, die hinterhältig sie umgarnt mit einem Netz. Das war wirklich nicht sehr nett! Nach dem Schmaus kugelt sich rund dieses Viech...

  • Schwelm
  • 30.08.20
Kultur
Kurpark Bad Westernkotten

Träume,die sich für jeden über kurz oder lang erfüllen werden!
Adieu, Arbeitswelt!

Adieu, Arbeitswelt! Ein Mann, eine Frau, hat sich Jahrzehnte lang geplagt, geschuftet rund um die Uhr und nie gefragt, ob irgendwer es bemerkt oder gar sieht, wieviel sie arbeitet, wieviel er sich müht? Jetzt wird die Uhr angehalten, der Zeiger rennt nicht mehr, alles geht langsamer und gemütlich daher. In der frühen Morgenstund, dreht sich jeder Rentner noch einmal herum und geniesst das Bett, die Gelassenheit - Kaffee und Zeitung ihn Stunden lang erfreut. Die Ruhe ihn/sie den ganzen Tag...

  • Schwelm
  • 26.08.20
Kultur
Kurpark Bad Westernkotten

So lange darauf gewartet und endlich erreicht!
Endlich! Rentnerin!

Endlich! Rentnerin! Hurra! Du bist endlich Rentnerin! Kein Arbeitgeber weiter kann Dir den schönen Tag vermiesen mit endlos langen Wechseldiensten. Brauchst nicht mehr rennen, eilen, hasten, statt Frühstückspause unfreiwillig fasten, kein Töpfchen schieben, mit Spritzen pieken, schwer heben, dass die Muskeln quieken, Fieber und Blutdruck kontrollieren, genervt sich 1000 Beschwerden anhören. Frühmorgens den Schlaf aus den Augen reiben, mittags müde Füße weiter antreiben, abends bis in die Puppen...

  • Schwelm
  • 23.08.20
  • 1
Kultur

Mit dem Gedächtnis ein Kreuz es ist, weil vollgestopft man viel vergisst!
Gedächtnissieb

Gedächtnissieb Ich plage mich, das geb ich zu, mit dem Gedächtnis, das manchmal oder nie preisgibt, was ich ihm anvertraut und vieles mir ganz einfach klaut! Wie in ’nem Sieb mit dicken Löchern verschwindet vieles, noch und nöcher! Des Abends, es ist schon ein Graus, - kaum ist das letzte Lichtlein aus - kommen wichtige Gedanken angeschlichen, welche ich tagsüber nicht zu fassen kriege. Doch im Dunkeln fehlt die Brille, fehlt der Stift, die Beine schlafen, aufstehen geht nicht. Wie ein Mantra...

  • Schwelm
  • 21.08.20
Kultur

Sommer

Sieh, wie sie leuchtet, Wie sie üppig steht, Die Rose – Welch satter Duft zu dir hinüberweht! Doch lose Nur haftet ihre Pracht – Streift deine Lust sie, Hältst du über Nacht Die welken Blätter in der heißen Hand … Sie hatte einst den jungen Mai gekannt Und muß dem stillen Sommer nun gewähren – Hörst du das Rauschen goldener Ähren? Es geht der Sommer über's Land … Thekla Lingen (1866 – 1931)

  • Lünen
  • 19.08.20
  • 4
  • 2
Kultur

Wenn des Guten zuviel ist....
Heiß!

Heiß! Der Schweiß heut ohne Ende rinnt über den Kopf, die Nase und die Stirn. Erreicht er dann den Nacken muss durch das Kitzeln ich gleich lachen. Es laufen dicke Tropfen übern Rücken in die Hosen, auch der Bauch fühlt sich nass an - wer hält für mich die Sonne an? Langsam ist’s genug ich fluch, wünsch vom Himmel mir ’nen Guss. Erfrischend kalt darf’s runter fliessen, von mir aus wie aus Kübeln giessen. Die Sonne liegt wie glühend Blei auf der Erde, die verbrennt dabei und trocknet alles Leben...

  • Schwelm
  • 08.08.20
  • 1
  • 1
LK-Gemeinschaft
18 Bilder

Corona, du kannst mich mal! - Jubiläum am 5. August 2020!
8 Jahre Lokalkompass - Kinder, wie die Zeit vergeht!!!

5. August 2012ich habe mich beim Lokalkompass angemeldet! Da ich jetzt schon eine Weile Probleme mit meinem PC/Laptop habe, fällt es mir schwer, überhaupt hier etwas einzustellen. Darum habe ich jetzt einen Versuch über mein Smartphone gestartet! Es ist für mich nicht so toll, Beiträge auf diese Art und Weise zu verfassen. Bin auch nach wie vor kein Freund davon.  Aber, wenn ich für einen Beitrag mehrere Tage brauche, was ich normal in 1  oder höchstens 2  Stunden schaffen könnte, muss ich auch...

  • Düsseldorf
  • 07.08.20
  • 43
  • 8
Kultur
Schnappschuss auf dem Friedhofvon Salzburg

Ein Augenblick, der tief bewegte
Friedvolles Bild

Bild der Ruhe Ein alter Mann auf dem Friedhof sitzt, hier allein er die Nähe seiner Lieben spürt. Den einfachen Stuhl an einen Grabstein gelehnt, friedlich die Ruhe ihn umhüllt. Ein Kirchlein schützt bei Tag und Nacht, mit seinen Heiligen es über den Gräbern wacht. Zwischen Blumen und Lichtern in Gedanken tief versunken, verliert sich der Mann in Erinnerungen: Er betrachtet ein Bild, liest den Toten halblaut vor, fühlt sich verbunden, lebendig wie selten zuvor. Und ich spüre keine Einsamkeit...

  • Schwelm
  • 04.08.20
Kultur
3 Bilder

Jeder Garten, egal wie klein, vermittelt diese Glücksgefühle!
Sommerregen

Sommerregen Des Nachts sanft strömender Sommerregen benetzt die Blumen, tränkt die Erde. Alle Blumen in meinem bunten Garten seit Wochen auf erlösende Wassertropfen warten. Einzelne Regentropfen rinnen über Blätter und Stängel bevor sie versickern. Sehnsüchtig wendet sich jedes Blütengesicht der Sonne zu, belebt und erfrischt. Bienen, Wespen, dicke Hummeln sich überall auf den Blumen tummeln. Vögel tanzen in der Luft - alles ist erfüllt vom süßen Duft der Rosen, des Lavendels, der unzähligen...

  • Schwelm
  • 02.08.20
Kultur

Alltag mit meinen Enkeln - immer wieder fröhlich und abwechslungsreich!
Kleiner Schelm

Kleiner Schelm! Ein kleiner Schelm verschmitzt hier lacht, das Spiel ihm sichtlich Freude macht. Hinter großen Blumen gut versteckt er mit leisem Lachen die Oma neckt. Diese weiß, dass der Bub nicht gar so weit, sie geht durch den Garten einmal im Kreis und wundert sich, als die Sonnenblume mit ihr spricht: „Oma, du findest mich sicher nicht!“ Die Oma guckt und ruft empört: „Ich seh ein Bein, das ganz rasiert mitten in der Erde steckt. Ich hol die Schaufel, mach das weg!“ Doch zuvor lock ich...

  • Schwelm
  • 01.08.20
Kultur
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es muss doch mal gesagt werden!
Frauenpower

Frauenpower Jahrhunderte lang waren die Frauen verbannt mit den 3 K’s, das ist bekannt. Um Kirche, Kinder und Küche drehte sich alles, dazu um den Garten besten Falles. Und brach eine Frau aus, ging arbeiten gar, musste sie demütig bitten um des Ehemanns „Ja“. Ansonsten zeigten ringsum alle mit den Fingern empört auf diese Aufmüpfige, die sich emanzipiert! Das ist vorbei, Gott sei’s gedankt, wir Frauen sind selbständig, auch hier auf dem Land. Und wenn wir die 3 K’s benutzen, meinen wir...

  • Schwelm
  • 01.08.20
Kultur

Gesellschaftlich sehr relevant ist dies eine sehr persönliche Meinung!
Kirche, hier und heute

Kirche, hier und heute Kirche, hier und heute, ist nicht allein der katholische oder evangelische Verein, das Gotteshaus, das meistens leer, das Fußvolk, das auch nicht weiss mehr. Kirche, das bin ich in meinem Glauben an Gott, dem Herrn, dem ich will folgen, wohin ER auch führt, wo Sein Weg hingeht - da leuchtet Sein Licht auf meinem Weg! Kirche, das ist, wo ich mich geborgen fühle, wenn ich das Ewige Licht brennen sehe. Ich weiß, dass Gottes Liebe es ist, welche mich überall erreicht und...

  • Schwelm
  • 28.07.20
Ratgeber
Immer wenn....
4 Bilder

Nachdenkliches
Immer wenn

Gedanken nur             in Schwierigen Zeiten Immer wenn solche überstanden sind setze ich mich an den Strand vergrabe meine Füße in den Sand  schaue aufs Meer  blicke hoch zum Himmel bis er sich färbt Immer wenn mir der Sand durch meine Hände rinnt wie ein Teil meines Lebens  ich die Hand des Windes in meinen Haaren spüre und sanft meine Haut berührt  Immer wenn Der Mond die Nacht kontrolliert  Er plötzlich den Tag zulässt  ich am Morgen den ersten Schrei der Möwen höre  Die Brandung hörbar...

  • Bochum
  • 26.07.20
  • 13
Kultur

Träume in Erinnerungen - unvergesslich!
Zerbrochenes Glas - zerstörter Traum?

Zerbrochenes Glas - zerstörter Traum? Ein buntes Glas, glühende Farben, erworben in den letzten Tagen eines Urlaubs, randvoll gefüllt mit Erinnerungen an wunderschöne glückliche Stunden: Die Burg, die im Mittelalter voller Glanz gesteckt, halb verfallen sich noch immer über die Hügel reckt. Das Flüsschen, das sich als Lebensader windet durch Städte und Dörfer und beide verbindet. Uralte dicke Mauern, das Gefängnis für Arme, die leise jammernd ohne Lichtstrahl verkamen. Beklemmend die Steine,...

  • Schwelm
  • 19.07.20
Kultur

Die schönste Jahreszeit
Urlaubszeit

Urlaubszeit Urlaubszeit - die schönste Jahreszeit, sehnsüchtig erwartet von Groß und Klein. Kein Stress, keine Hektik, kein Malochen, dafür in der Sonne sitzen, faulenzen, des Morgens geruhsam aufstehen auch wenn es spät, langsam den Tag angehen, die Zeit auch so vergeht. Die Seele baumelt, die Hände ruhen, Stunden lang einmal gar nichts tuen. In den Himmel schauen, den Vögeln lauschen, die Blätter in den Bäumen rascheln und wispern leise in das Ohr: „So dürfte es bleiben. Stell dir das mal...

  • Schwelm
  • 16.07.20
Kultur
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Da hilft kein Jammern!
Waschtag

Waschtag Wäsche, Wäsche, nichts als Wäsche, Berge weise schmutzige Wäsche liegt in jeder freien Ecke im Waschkeller. Kein Platz zum Verstecken. Seufzend fang ich an zu sortieren: Hosen, Hemden, Socken fliegen schön getrennt in die Waschmaschinentrommel - dürfen sich endlos darin tummeln. Weisse Wäsche, feine Wäsche, bunte Wäsche, dunkle Wäsche, schmutzig groß und dreckig klein, bald wird alles wieder sauber sein! Hat die Waschmaschine ihr Werk getan kommen Sonne oder Trockner dran. Gut...

  • Schwelm
  • 11.07.20
Kultur

Bei einem Luftballon fängt Mancher an zu träumen!
Flieg, kleiner Luftballon!

Flieg, kleiner Luftballon! - 1. Version Flieg, kleiner roter Luftballon, flieg hinaus über den Horizont, flieg in die weite unbekannte Welt, von der man uns so viel erzählt! Nimm all die Wünsche und Träume mit, die dir anhängen in diesem Augenblick. Wirf die vielen kleinen Ängste ab, die uns bedrücken so manchen Tag. Flieg, kleiner Luftballon, flieg über Land und Meer, die Sehnsucht treibt dich vor sich her. Der Wind dir Vogelschwingen verleiht, damit du lange am Himmel bleibst. Sehnsüchtig...

  • Schwelm
  • 03.07.20
Kultur
Vergissmeinnicht!

Versuch, die Demenz zu erklären
Tal des Vergessens

Tal des Vergessens Tal des Vergessens heisst jener Platz, wo die Zeit sich selbst verloren hat. Kein Laut durchdringt die tiefe Stille, die eingepackt in eine wattegraue Hülle aus weichen Wolken, die ruhig schweben und alles Feste miteinander verkleben. Alle Menschen, die hier existieren, wie Schaufensterpuppen ohne Willen agieren. Sie kamen nach einer langen Reise, verschwanden im Nebel still und leise oder machten sich mit großen Sprüngen auf den Weg, der mittlerweile weit hinter ihnen liegt....

  • Schwelm
  • 01.07.20
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