Zwei Millionen Euro werden im Boden verbuddelt: RWE verlegt 110.000-Volt-Hochspannungskabel quer durch den Dortmunder Osten

Eine der fünf Kabel-Baugruben im Stadtbezirk Brackel ist diese in der Eichendorffstraße in Wambel. Insgesamt sind‘s 15 zwischen der Umspannanlage Wambel und der Übergabestation Kronenburgallee.
  • Eine der fünf Kabel-Baugruben im Stadtbezirk Brackel ist diese in der Eichendorffstraße in Wambel. Insgesamt sind‘s 15 zwischen der Umspannanlage Wambel und der Übergabestation Kronenburgallee.
  • Foto: Günther Schmitz
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

Trotz hoher Absperrzäune und gelber Warnschilder „Hochspannung Lebensgefahr“ an den 15 Baugruben zwischen dem Wambeler Norden und der B1 dürften bis dato wohl die wenigsten etwas vom 2,6-Millionen-Euro-Projekt mitbekommen haben.

Baugruben meist nur in Nebenstraßen

Liegen diese ominösen zwölf Meter langen, zwei Meter breiten und drei Meter tiefen Baugruben in Wambel, Körne, der Gartenstadt und der Südstadt zwar allesamt im öffentlichen Straßenraum, doch meist in Nebenstraßen. Verkehrsbehinderungen sind so nahezu ausgeschlossen. Gott sei Dank!

Denn wie André Stegmann, Projektleiter Hochspannungskabel bei RWE, jetzt in der Bezirksvertretung (BV) Brackel erläuterte, verbuddelt der Stromriese noch bis zur voraussichtlichen Freischaltung im September oder Oktober ein neues, allein zwei Millionen Euro teures 110.000-Volt-Hochspannungskabel - gleichzusetzen einer Freileitung auf dem Lande - zwischen der RWE-Umspannanlage Wambel im Gewerbegebiet Wambel-Nord und der Übergabestation der DEW 21 an der Kronenburgallee im Dortmunder Boden.

Alte Leitung von 1978 wird ersetzt

Es ersetzt die alte Leitung von 1978. Ende April soll diese außer Betrieb gehen. Dann kann das alte Kabel an den Baugruben herausgezogen werden. Und nur an der Baugrube in der Juchostraße dürfte es, so führte Stegmann aus, wegen des hier ansässigen Großbetriebes KHS und des hierdurch bedingten starken Verkehrs kritisch werden.

Mit André Stegmann leitet ein Asselner das Projekt

Begonnen haben die Arbeiten - „quasi vor meiner Haustür“, ergänzte der in Asseln lebende RWE-Projektleiter schmunzelnd - vor mittlerweile rund vier Wochen. Schwerstarbeit wird dann das Einziehen des neuen Kabels, riesige 20 Tonnen schwere Kabeltrommeln sind zu transportieren. „Tieflader-Transporte und Kräne werden erforderlich sein“, erläuterte Stegmann den staunenden Bezirksvertretern.

Anwohner per Schreiben von RWE informiert

Im Umfeld der Baugruben - die letzte in Richtung B1 liegt übrigens direkt an der IHK - werden die Anwohner per Schreiben informiert. Kontakt-Rufnummern sind darin aufgelistet, wenn‘s dann doch mal Probleme oder Fragen geben solllte.

Und schließlich sind die Arbeiten doch in unser aller Interesse, soll der Strom doch auch zukünftig weiter aus der Steckdose kommen!

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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