Grüne gegen Deponieausbau - Gewerbegebiet wünschenswert

Nach Vorstellung der Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Westen Duisburg und in der Nachbarstadt Moers soll die Schranke zur Deponie Lohmannsheide dauerhaft geschlossen bleiben. Man sieht hier die Möglichkeit ein Gewerbegebiet zu entwickeln.
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In der aktuellen Diskussion um den Ausbau der fast 20 Jahre brach liegenden Bergehalde Lohmannsheide an der Grenze Duisburg-Baerl zu Moers-Meerbeck erhält die Anwohnerinitiative Meerbeck-Ost/Hochstraß Unterstützung bei ihren Bedenken gegenüber vorhandener Schadstoffbelastung der bisherigen Haldennutzung von den Bündnis 90/ Die Grünen. Die Grünen aus Duisburg und Moers beziehen klare Stellung gegen den geplanten Deponieausbau in den nächsten 15 Jahren und der abschließenden Gestaltung eines Freizeitareals auf der Haldenkuppe, sie stellten einen Gegenantrag, den Flächennutzungsplan zu ändern und ein Gewerbegebiet für kleine und mittlere Unternehmen anzusiedeln.

"Bisher keine grüne Hand für die Deponie"

Der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in der Bezirksvertretung 94 Homberg/Ruhrort/Baerl Dietmar Beckmann versicherte den Moerser Anwohnern per Mail, "dass sich bisher keine grüne Hand für die Deponie gehoben hat. Meine Partei wird alles unternehmen, dieses Konzept zu Fall zu bringen." Beckmann begrüßt die Haltung der Anwohnerinitiative zunächst eine Altlastenprüfung und ein großräumiges Umweltgutachten zu erstellen, die Stellungsnahme bringe es auf den Punkt. Der Gegenantrag der Grünen den Flächennutzungsplan an die Darstellung des Gebietsentwicklungsplanes anzupassen und ein Gewerbegebiet für kleine und mittlere Unternehmen zu planen, würde die Ausbaupläne der RAG Montan Immobilien verhindern. "Der Standort ist erschließungstechnisch gut geeignet", begründet Dietmar Beckmann den Grünen-Antrag, denn das zusätzliche Arbeitsplatzangebot wäre gut für den Bezirk. "Sollte das wegen Unlust der Investoren nicht möglich sein, wären wir Grünen im Westen die letzten, die den Erhalt einer Freifläche beklagen würden." Man hoffe auf weitere Unterstützung der CDU, FDP, LINKE und DWG in der Bezirksvertretung und gleichlautende Entscheidungen im Rat, damit sich keine Mehrheit für eine Deponie findet, "Auch die SPD muss den Ausweg aus dem ausgehenden Kohlezeitalter finden."

Beseitigung der Schadstoffbelastung

Diesem zielgerichteten Engagement gegen die Deponiepläne schließt sich der Vorstand der Grünen in der Nachbarstadt Moers an, deren Vorsitzender Dr. Hans Hanke fasst zusammen: "Die Schadstoffbelastung des Grundwassers in der Lohmannsheíde muss beseitigt werden." Man wolle den Kontakt zur Anwohnerinitiative halten und sich über neue Entwicklungen in der Diskussion austauschen.

http://www.lokalkompass.de/duisburg/politik/deponieausbau-lohmannsheide-anwohnerinitiative-fordert-vorher-umweltgutachten-altlastenpruefung-und-buergerbeteiligung-d214188.html
http://www.lokalkompass.de/duisburg/politik/deponieausbau-lohmannsheide-anwohnerinitiative-fordert-grossraeumiges-umweltgutachten-d212286.html

Nach Vorstellung der Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Westen Duisburg und in der Nachbarstadt Moers soll die Schranke zur Deponie Lohmannsheide dauerhaft geschlossen bleiben. Man sieht hier die Möglichkeit ein Gewerbegebiet zu entwickeln.
Autor:

Christian Voigt aus Moers

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