NRW-Ministerpräsident Armin Laschet plädiert für Lockerungen in der Corona-Krise
"Zurück zu verantwortungsvoller Normalität"

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) plädiert für eine rasche Lockerung der Corona-Maßnahmen. Eckpunkte nannte er heute in Düsseldorf. Foto: Land NRW
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  • hochgeladen von Martin Dubois

Vor den Gesprächen der Länderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch hat sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) für zeitnahe Lockerungen der Corona-Maßnahmen ausgesprochen. "Wir müssen zurück in eine verantwortungsvolle Normalität", sagte Laschet nach einer Kabinettssitzung am Dienstag in Düsseldorf.

Dabei plädiert Laschet für eine stufenweise Lockerung. "Wir müssen uns fragen, was kann jetzt geöffnet werden, was in einer zweiten und was in einer dritten Stufe" skizzierte er eine mögliche Exit-Strategie. Die dazu in den Ministerien erarbeiteten Empfehlungen basierten auf den Empfehlungen des Expertenrates, dem sogenannten Heinsberg-Gutachten und dem Gutachten der Leopoldina-Wissenschaftler. Letzteres liste "wichtige Leitplanken und nachvollziehbare Prioritäten für eine schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens" aus. Das alles unter Berücksichtigung strenger Abstands- und Hygienevorschriften.

"Wollen weitere Lockdown-Nebenschäden vermeiden"

Nach wie vor habe die Eindämmung des Virus Vorrang. Laschet: "Das wird jetzt nur zielgerichteter bekämpft, nicht mehr mit einem totalen Lockdown." Der habe viele Nebenschäden verursacht, die man künftig vermeiden wolle.

Ihm sei dabei ein einheitlicher Beschluss aller 16 Länder wichtig, er wolle keine Alleingänge, mahnte der Ministerpräsident. Die jeweiligen Lösungen sollten dann "flexibel angepasst an individuelle Voraussetzungen in den Ländern" umgesetzt werden. Als Beispiel nannte Laschet das Thema Abitur, das alleine wegen der unterschiedlichen Termine in den Ländern nicht komplett zeitgleich durchgeführt werden könne. In NRW soll das Kabinett in seiner Sitzung am Donnerstag über dieses Thema entscheiden. Außerdem würden dann über die Rechtsgrundlagen für die geplanten Lockerungen abgestimmt.

Am Dienstag gab es in NRW nach Zählungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) 25.522 Cornoa-Infizierte, 661 Tote und 13.867 Genesene.

Autor:

Martin Dubois aus Essen-Süd

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