Ferienspaß für deutsche und ukrainische Kinder
Miteinander in Frintrop

Deutsche und ukrainische Kinder haben gemeinsam Spaß beim SC Frintrop. 
Foto: Henschke
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Große Freude beim SC Frintrop. Aktuell kicken deutsche und ukrainische Kinder gemeinsam am Schemmannsfeld. Allerdings erschienen die vorm Krieg Geflüchteten zunächst in Straßenkleidung. Um die Kinder sportlich einkleiden zu können, gab es nun eine großzügige Zuwendung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

Die hat 3.770 Euro gespendet, damit sich die ukrainischen Flüchtlingskinder Sportschuhe, Trainingsanzüge und Shirts kaufen können. Ein ortsansässiges Sportgeschäft stellte sich als Partner bereit und stockte die Summe sogar noch etwas auf. Thomas Adamczewski ist 2. Vorsitzender des SC Frintrop und hatte bei der Stiftung nachgefragt: „Wir sind sehr dankbar dafür, dass die Krupp-Stiftung unser Bemühen um Integration so wohlwollend unterstützt.“
Beim SC Frintrop ist es schon liebgewonnene Tradition, in den Schulferien mit Sportcamps ein wenig Freude in den Alltag der Kinder zu zaubern. Angesprochen sind Schüler der ersten bis sechsten Klasse. Es wird ein altersgemäßes Programm mit viel Spaß an der Bewegung geboten. Der Feriensport ist für die Teilnehmer kostenfrei. Dafür brauche es Partner, so Thomas Adamczewski: „Unsere Camps werden vom Land NRW und vom Bund gefördert.“ Ein weiterer ganz wichtiger Partner sei das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Essen. Darüber hinaus gebe es Förderer wie den RAA-Verein NRW, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung oder den Zukunftsfonds AUF!leben.

Kinder tollen umher

Für die sportliche Qualität sorgen Frank Peters und sein Fußball-College. DFB-lizensierte Trainer und Trainerinnen betreuen die Kinder mit sportlichem Anspruch und viel Herzblut. Das Angebot soll schließlich die motorischen Fähigkeiten nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie fördern. Die 60 Kinder tollen umher. Dort wird ein Dribbelparcours durcheilt, da drüben wird gekickt. Die Hüpfburg lockt, gleich werden die Helfer die Sprinkleranlage anschalten und die Kinder sich abkühlen können.
Mittags gibt es vollwertiges Essen, kühle Getränke stehen bereit. Bunt ist die Palette an Fußballtrikots und Sportshirts. Dass die Hälfte der Kinder einem Krieg entflohen ist, dass sie hier Fremde sind in Deutschland, niemand spürt’s. Überall glückliche Gesichter. Was wiederum Thomas Adamczweski glücklich macht: „Genau das wollen wir erreichen hier in Frintrop. So leben wir unser Motto: Inklusion, Integration, Miteinander, Zukunft.“

Sport- und Bürgerpark

Im Oktober soll am Schemmannsfeld der Sport- und Bürgerpark Frintrop eröffnet werden. Täglich frei zugänglich sind dann Basketballplatz, Kletterbereich, Boule-Feld, Trampoline, Calisthenics, Schaukelarena, Parkour, Balanciermöglichkeiten und eine große Kaltlufthalle. Dazu das Kunstrasenfeld der Fußballer und die Beachanlage der Volleyballer. Zwei barrierefreie Eingänge und ein Leitsystem für Sehbehinderte bieten Zugang für wirklich alle Besucher, die die vielfältigen Sport- und Bewegungsangebote sowie kulturelle Angebote nutzen möchten.

Deutsche und ukrainische Kinder haben gemeinsam Spaß beim SC Frintrop. 
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Thomas Adamczewski ist treibende Kraft hinter dem Sport- und Bürgerpark Frintrop. 
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Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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