Projekt „Jugend stärken im Quartier“ in Dinslaken wird fortgesetzt
522.000 Euro bewilligt

In Dinslaken wird das Projekt „Jugend stärken im Quartier“ auf jeden Fall bis zum Jahr 2022 fortgesetzt.
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  • Foto: Vorderseite Flyer/BM
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In Dinslaken wird das Projekt „Jugend stärken im Quartier“ auf jeden Fall bis zum Jahr 2022 fortgesetzt. Der Europäische Sozialfonds unterstützt das Projekt weiterhin und stellt 522.000 Euro bereit, wie Dinslakens Sozialdezernentin Christa Jahnke-Horstmann und Holger Mrosek, Leiter der städtischen Stabsstelle Sozial- und Jugendhilfeplanung, jetzt informierten.

Schon seit dem Jahr 2016 gibt es das Projekt, das Teil der kommunalen Präventions- und Bildungskette ist, in Dinslaken. Ziel ist es, junge Menschen im Alter von zwölf bis 26 Jahren beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen. "Kein Jugendlicher soll verloren gehen", formuliert Jahnke-Horstmann. Im Gegenteil: Potentiale sollen voll ausgeschöpft werden, sodass den Kindern und Jugendlichen ein bestmöglicher Start ermöglicht wird.

In Dinslaken engagieren sich der Deutsche Kinderschutzbund und die Diakonie für dieses Ziel. Sie kooperieren dabei auch mit der Friedrich-Althoff-Schule, dem Berufskolleg, dem Gustav-Heinemann-Schulzentrum und der Ernst-Barlach-Gesamtschule. So werden etwa Bewerbungshilfen und Berufsorientierungen angeboten.

Extrem niedrigschwellige Angebote für Kinder und Jugendliche

Das extrem niedrigschwellige Angebot richtet sich schwerpunktmäßig an Kinder und Jugendliche, denen eine Perspektive für die Zukunft fehlt und die durch andere Angebote nur schwer zu erreichen sind. Damit sind zum Beispiel schulverweigernde Jugendliche oder Abbrecher von Arbeitsmarktmaßnahmen sowie junge neu Zugewanderte mit besonderem Integrationsbedarf gemeint.

Voraussetzungen, dass die Förderung bewilligt wird, sind, dass sich der Stadtteil im Aufbruch befindet und dort viele Menschen leben, die auf Hilfe angewiesen sind. In Dinslaken gilt dies für die Bereiche Lohberg, Blumenviertel und Innenstadt. Aber auch Kinder und Jugendliche, die in anderen Stadtteilen leben, werden nicht abgewiesen - vor allem dann nicht, wenn sich ihr Lebensmittelpunkt dennoch in einem der drei Viertel befindet.

160 Kinder und Jugendliche erfolgreich vermittelt

300 Jugendliche, so lautet die Zielvorgabe des Geldgebers, müssen insgesamt erreicht werden, gut die Hälfte davon müssen erfolgreich vermittelt werden. Ansonsten ist die Förderung gefährdet. "Wir zählen 298 Kontakte", sagt Mrosek. Gut 160 konnten, wie gefordert, ins Berufsleben begleitet werden. Und der Bedarf? Ist da - und wird weiter steigen, sagen die Kooperationspartner.

  • Möchten sich Kinder und Jugendliche beraten lassen, müssen sie einen Kooperationsvertrag unterschreiben. Bei Minderjährigen ist die Unterschrift der Eltern vonnöten.
  • In einer Akte werden alle Informationen über das jeweilige Kind/den jeweiligen Jugendlichen zusammengetragen.
  • Informationen sind auf www.jugend-staerken.de zu finden.
Autor:

Lisa Peltzer aus Dinslaken

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