Zweites Kooperationsschützenfest vom 26. bis 28. Juli zwischen Tradition und Zukunft – Drei Tage voller Höhepunkte
Zweites Kooperationsschützenfest vom 26. bis 28. Juli zwischen Tradition und Zukunft – Drei Tage voller Höhepunkte

Bei der kürzlich erfolgten Ladebriefüberreichung betonten Schirmherr Birger Meßthaler (r.), Bezirksbürgermeister Marcus Jungbauer (l.), die Majestäten, Präsidenten und Gefolge, dass mit dem zweiten Hamborner  Kooperationsschützenfest ein erneutes Zeichen in Richtung Gemeinsamkeit gesetzt wird.
Fotos: Reiner Terhorst
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Wie man gemeinsam etwas bewegen und dennoch seine Eigenständigkeit bewahren kann, haben im vergangenen Jahr die Bürger-Schützen-Vereine Neumühl und Marxloh sowie die St. Hubertus-Schützengesellschaft Hamborn mit dem ersten Kooperationsschützenfest bewiesen. Jetzt geht es in die zweite Runde.

„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“ So hatte es letztes Jahr Peter Schroeder, Präsident des BSV Neumühl, formuliert und blickte da voller Zuversicht mit seinen Präsidentenkollegen Horst Terworth (St. Hubertus Hamborn) und Erhard Klinger (BSV Marxloh) einer neuen „Schützen-Zeit“ im Stadtbezirk Hamborn entgegen.

Schirmherr

Bei allen Programmpunkten war das Schützenzelt auf dem Neumühler Schützenplatz bestens gefüllt, der Festumzug wurde mit viel Applaus begleitet und den bewegenden und mitnehmenden Großen Zapfenstreich auf dem Neumühler Marktplatz erlebten so viele Menschen wie schon lange nicht mehr. Die Vorstände der drei Kooperationsvereine hatten im Vorfeld ihre Schularbeiten gemacht. Und nach einer offenen Manöverkritik und „Kasse machen“ stand fest, es wird das zweite Kooperationsschützenfest geben. Das steht nun in den Startlöchern.

Es findet von Freitag, 26. Juli, bis Sonntag, 28. Juli, wiederum auf dem Neumühler Schützenplatz an der Gerlingstraße statt. Und natürlich ist es auch in diesem Jahr kein Neumühler Schützenfest, sondern halt ein gemeinsames, wie alle Vereinvertreter jetzt in der Hamborner Helios St. Johannes Klinik bei der offiziellen Ladebriefüberreichung an den Schirmherrn, Helios-Geschäftsführer Birger Meßthaler, und Hamborns Bezirksbürgermeister Marcus Jungbauer betonten.

Brauchtumspflege

„Wir haben den traditionsreichen Neumühler Schützenplatz deshalb gewählt, weil er der größte ist. Das gilt auch für den Hohenzollernplatz, den Neumühler Markt, auf dem der große Zapfenstreich abgehalten wird“, erklärte Ulrich Kretschmer, 2. Präsident des BSV Neumühl, der den erkrankten Peter Schroeder vertrat.

Auf dem Schützenplatz im Bereich Gerling- und Barbarastraße neben der Taubenhalle, dem alten Fuchsplatz, wie er im Volksmund teilweise noch heute genannt wird, gibt es nun erneut drei Tage lang eine bunte Mischung aus Geselligkeit, Show, Musik, Paraden, Festumzug, Fest- und Krönungsbällen, einem Zeltgottesdienst, bester Brauchtumspflege und spannendem Schießsport. Erinnerungen an überfüllte Festzelte und „gesellige Ausnahmestimmung“ in früheren Jahren werden wach.

Klinik-Neubau

„Das wird wieder eine Wucht“, ist Erwin Reich von der St. Hubertus-Schützengesellschaft überzeugt, der im letzten Jahr erster Kooperationskönig wurde. Für das gute Gelingen haben sich die Grünröcke langfristig einen starken Partner ins Boot geholt, die Helios Kliniken Duisburg. Deren Geschäftsführer Birger Meßthaler hat den Kooperationsschützen vielfache Unterstützung und Hilfe zugesagt. Das „St. Johannes“ gehört nicht nur fest zu Hamborn, vielmehr hat Helios durch den Klinik-Neubau am Standort Alt-Hamborn auch Zeichen für die Zukunft gesetzt. Meßthaler freut sich riesig auf die Übernahme der Schirmherrschaft, denn, so sagt er: „Schützenvereine sind der Klebstoff unserer Gesellschaft.“

Das Hamborner Kooperationsschützenfest wird zwar nicht die Größe wie das in seiner Heimatstadt Neuß erreichen, aber an Zuspruch aus der Bevölkerung wird es nicht mangeln, ist er sich sicher. Nebenbei bemerkt: Neuß richtet das nach Hannover zweitgrößte Schützenfest Deutschlands aus. In launig-humorvollen Worten hob er die Brauchtumspflege, das Erinnern und Bewahren als Grundpfeiler für eine lebenswerte Zukunft hervor. Hamborns Bezirksbürgermeister Marcus Jungbauer, der genau wie Meßthaler seinen persönlichen Ladebrief erhielt, fügt hinzu: „Sie sind ein gesellschaftlicher Fels in der Brandung unseres Stadtbezirks.“

Königsball

Los geht es am Freitag, 26. Juli, um 17 Uhr mit dem gemeinsamen Kaffeetrinken der Hamborner Schützendamen im Haus Birken an der Gerlingstraße. Das Antreten der Schützen am Festzelt, das traditionelle „Königsabholen“ und die Königsparade vor dem Haus Birken um 19.15 Uhr schließen sich an, ehe um 20 Uhr im Festzelt der Königsball und Festabend zu Ehren der scheidenden Kooperations-Majestäten Erwin und Karin Reich „steigt“. Birger Meßthaler wird mit dem traditionellen Fassanstich das Fest zudem offiziell eröffnen. Die Showband Herzschlag ist Garant für einen fröhlichen, stimmungsgeladenen Abend.

Am Schützensamstag, 27. Juli, geht es um 11 Uhr mit dem Bürgervogelschießen los, an dem jeder Interessent teilnehmen kann. Und dann gibt es auch noch etwas ganz Neues. Das Helios Klinikum Duisburg präsentiert an dem Tag in der Zeit von 11 bis 15 Uhr Wissenswertes rund um das Thema Gesundheit. Pflegekräfte stehen bereit, um bei Interessierten Vitalzeichenmessungen durchzuführen. Unter anderem werden dann Blutdruck gemessen und Blutwerte bestimmt.

Die Physiotherapie zeigt Stärkungsübungen für „Rücken und Co.“, die man in den Alltag integrieren kann. Die Auszubildenden des hausinternen Bildungszentrums informieren außerdem über Aus- und Weiterbildungen. Für Fragen rund um den Neubau am Standort der St. Johannes Klinik, der im nächsten Jahr eröffnet werden soll, stehen Mitarbeiter der Geschäftsführung bereit.

Starker Partner

Doch auch medizinische Fragen sollen nicht ungefragt bleiben. Dr. Markus Schmitz, Ärztlicher Direktor und Chefarzt für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie, referiert über das Thema „Whiskey und Beißkeil – die moderne Narkose“. Um ein urologisches Thema dreht es sich bei dem Vortrag „Sommerzeit ist Steinzeit – warum es in der warmen Jahreszeit mehr Steinleiden gibt“ von Prof. Dr. Frank vom Dorp, Chefarzt der Urologie. Dr. Benjamin Berlemann, Leitender Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, bringt hingegen mit dem Vortrag „Voll der Durchblick – Kinder und artverwandte Zustände“ ein Thema ins Festzelt, das sich den Auswirkungen von Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen widmet. Vorbeugen sei halt besser als Schaden nehmen.

Um 17 Uhr gibt es dann den Empfang der Gastvereine, die um 18.30 Uhr am anschließenden Festumzug mir Großem Zapfenstreich auf dem Hohenzollernplatz teilnehmen. Um 20 Uhr startet im Festzelt der große Bürger- und Schützenball, der erneut von der Gruppe Herzschlag musikalisch gestaltet wird.

Eintritt frei

Höhepunkt und Abschluss des diesjährigen Kooperationsschützenfestes ist der Sonntag, 28. Juli. Um 11 Uhr wird mit einem Zeltgottesdienst begonnen, der ab 12 Uhr in einen musikalischen Frühschoppen mündet. Dann wird es ernst: Um 13 Uhr beginnen sowohl das Bezirkskönigsschießen des Rheinischen Schützenbundes als auch das Königsvogelschießen um die Würde des neuen Kooperationskönigs.

Auf die Pfänder des Königsvogels dürfen alle aktiven Schützen zielen, der Rumpf allerdings bleibt den drei amtierenden Königen der Kooperationsvereine vorbehalten, denn die schießen schließlich unter sich den diesjährigen Kooperationskönig aus. Und der wird beim großen Krönungsball ab 19.30 Uhr auch feierlich inthronisiert.

An allen drei Schützentagen wird im Festzelt übrigens kein Eintritt erhoben. Daher hoffen die Kooperationsschützen, allen voran die amtierenden Königspaare Ernst Keilau und Manuela Schubert (Hubertus), Björn Geurtz und Julia Niesta (Neumühl) sowie Werner und Inge Simon (Marxloh) auf ein erfolgreiches Gemeinschafts-Schützenfest und laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein.

Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

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