Nur ein Punkt für RWE im Derby
1:1 im Nachholspiel bei RWO

Statt in Rot und Weiß diesmal in Blau und Gelb: Der Ex-Essener Jan-Lucas Dorow (Mitte) gegen die Essener Luca Dürholtz (l.) und Niklas Tarnat.
  • Statt in Rot und Weiß diesmal in Blau und Gelb: Der Ex-Essener Jan-Lucas Dorow (Mitte) gegen die Essener Luca Dürholtz (l.) und Niklas Tarnat.
  • Foto: Markus Endberg
  • hochgeladen von Michael Köster

Rot-Weiss Essen hat im Aufstiegsrennen der Fußball-Regionalliga West zwei Punkte eingebüßt. Im Nachholspiel bei Rot-Weiß Oberhausen kam der Tabellenzweite trotz  Überlegenheit nicht über ein 1:1 hinaus. Weiter geht's am Sonntag (14 Uhr) auf dem Aachener Tivoli.

Normalerweise läuft in solchen Nachbarschaftsderbys der Gastgeber in den Vereinsfarben und der Gast in den Auswärtstrikots auf. Diesmal war alles anders. Diesmal setzten die beiden Rivalen gemeinsam ein Zeichen für Frieden und trugen die Nationalfarben der Ukraine. RWO spielte in Blau, RWE in Gelb.
Essens Trainer Christian Neidhart schickte fast die gleiche Elf auf den Platz, die am Freitagabend die U21 des 1. FC Köln nach hartem Kampf im Schneetreiben mit 2:0 besiegt hatte. Einzige Ausnahme: Marius Kleinsorge stürmte für Oguzhan Kefkir auf Rechtsaußen. Im Tor stand erneut Jakob Golz, Kapitän Daniel Davari nahm diesmal jedoch nicht auf der Bank Platz.
Nach kurzem Abtasten übernahm RWE vor 9.000 Zuschauern die Initiative und hatte durch Simon Engelmann zwei Möglichkeiten. Der erste Versuch landete im Netz, doch der Torjäger stand beim Zuspiel im Abseits (12.), der zweite Abschluss bereitete Justin Heekeren keine Probleme (16.). Und der RWO-Torwart blieb auch im Duell mit Sandro Plechaty der Sieger (23.). Die dickste Chance zum Führungstreffer ließ allerdings Thomas Eisfeld aus. Nach Maßflanke von Isaiah Young köpfe der Ex-Bochumer freistehend vorbei (37.).

Führungstor aus dem Nichts

Die Gastgeber liefen fast immer nur hinterher. Doch dann fasste sich Pierre Fassnacht ein Herz und feuerte den Ball von der Strafraumgrenze ins kurze Eck (40.). Und plötzlich stand es 1:0 für RWO.
Nach dem Wechsel ein unverändertes Bild: Essen machte das Spiel, Oberhausen wurde hinten reingedrängt. Doch diesmal dauerte es nur neun Minuten, bis Simon Engelmann nach Flanke von Felix Herzenbruch per Volleyschuss erfolgreich war. Mit dem kleinen Unterschied, das dieser Treffer zum 1:1-Ausgleich (54.) zählte.
Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Sven Kreyer die erneute Führung für RWO auf dem Fuß hatte. Der Ex-Essener scheiterte jedoch an Jakob Golz (58.). Wenig später köpfte der eingewechselte Hüseyin Bulut übers Tor (63.). Auf der Gegenseite erwischte Luca Dürholtz die Kugel nicht richtig (69.).
Elf Minuten vor Schluss setzte Christian Neidhart alles auf eine Karte und brachte Angreifer Zlatko Janjic für Luca Dürholtz. Es blieb jedoch beim Standardergebnis 1:1.

Autor:

Michael Köster aus Essen-Borbeck

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