Die Sanierung der Schule am Bergmannsplatz in Neumühl macht Fortschritte
„Steter Tropfen höhlt den Stein“

Bei der Begehung der sanierten und nach neuesten energetischen Erkenntnissen sanierten Sporthalle gab es nur strahlende Gesichter. Die „Inbetriebnahme“ durch die Schüler und verschiedene Sportvereine steht kurz bevor. 
Fotos: Reiner Terhorst
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„Beharrlichkeit zahlt sich letztendlich aus“, sagt Barbara Beltermann strahlend und gut gelaunt. Die Schulleiterin der Neumühler Grundschule am Bergmannsplatz ist erleichtert. Grund zur Freude haben sie und die Lehrer, Schüler und Eltern gleich mehrfach. Die umfassende Sanierung des in die Jahre gekommenen Schulgebäudes mitten im Neumühler Zeichenhausgebiet ist in die Wege geleitet.

Die seit eineinhalb Jahren geschlossene Turnhalle der Schule ist jetzt zum „Markt der sportlichen Möglichkeiten“ geworden. Sie war aufgrund ihres Zustands für den Sportunterricht nicht mehr nutzbar. Mit einem Kostenaufwand von knapp einer Millionen Euro wurde sieben Monat lang saniert, gebaut, erneuert. „Wir sind in nahezu jeden Schritt mit ins Boot geholt worden. Das war eine tolle Zusammenarbeit“, schwärmt die Schulleiterin. Worte, die Thomas Krützberg bei einer Begehung des neuen „Schmuckstücks“ gerne gehört hat.

Der frühere Schuldezernent, der inzwischen Chef des Immobilien-Managements Duisburg (IMD) ist, hat Umbau gewissermaßen zur Chefsache gemacht. Schon zu seiner Dezernentenzeit sind ihm nicht selten Anfragen, Klagen uns sogar wütende Proteste aus Neumühl auf den Schreibtisch geflattert. Tenor: „Die Schule vergammelt immer mehr.“ Auch die Politik brachte sich massiv ein.

Farbliche Kennzeichnungen

„Anfangs habe ich mich ja vehement für einen Neubau ausgesprochen“, berichtet der der am Sonntag direkt gewählte SPD-Ratsherr Sebastian Haak im Gespräch mit dem Wochen-Anzeiger: „aber wenn sich die Faktenlage ändert, lohnt sich ein Umdenken.“ Er fügt hinzu: „Schließlich kann sich mal die Politik von der Verwaltung überzeugen lassen.“ Dass, was Krützberg und die IMD-Projektleiterin Petra Lüdtke jetzt „kurz vor Vollendung“ vorgstellt haben, kann sich sehen und künftig „erturnen“ lassen.

Der zersplitterte Hallenboden wurde erneuert, ebenso der Sanitär- und Umkleidebereich. Sogar Behinderten-WCs wurden errichtet. Barbara Beltermann: „Das ist wegweisend. Schließlich sind wir auch Inklusionsschule.“ Zudem wurden schon für verschiedene Sportarten Spielfelder und Parcours farblich gekennzeichnet. Auch auf die energetische Sanierung haben die Planer vom IMD großen Wert gelegt. Die Beleuchtung beispielsweise wurde komplett auf LED umgestellt, und in den Kabinen gibt es Bewegungsmelder.

Neue Sportarten entdecken

Jetzt werden die Geräteräume nach und nach gefüllt. Die Geräte, mit denen die gut 200 Schülerinnen und Schüler am Bergmannsplatz künftig auch neue, im Unterricht bislang nicht zum Zuge gekommene Sportarten entdecken sollen, werden in diesen Tagen angeliefert. „Dass kann es losgehen. Steter Tropfen höhlt halt den Stein“, so die Schulleiterin dankbar. Christopher Hagenacker, Vorsitzender SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hamborn, meint: „Jetzt haben wir eine Baustelle weniger.“ Weitere werden an der Schule zügig in Angriff genommen.

Als nächstes soll dort der gläserne Verbindungstrakt zwischen der Turnhalle und dem Schulgebäude auf Vordermann gebracht werden. Sehr zur Freude der Schulgemeinschaft haben Krützberg, Haak und Hagenacker zudem signalisiert, dass die Schule in „absehbarer Zeit“ auch endlich die lange geforderten neuen Fenster erhalte. Deren Zustand rief schon einige Neumühler Bürger auf den Plan. „In Corona-Zeiten brauche ich mir um das regelmäßige Lüften keine Gedanken machen“, sagt dazu Rektorin Beltermann, „das zieht ständig durch alle Ritzen.“

Fassade auf der Wunschliste

Auch bei diesem Problem will sich der IMD-Chef persönlich einschaltend. Lachend fügt er in Anlehnung an den Filmklassiker „Und täglich grüßt das Murmeltier“ hinzu: „Mal sehen, was demnächst noch auf der Wunschliste steht, denn täglich grüßt die Schulleitung.“ Barbara Beltermann antwortet spontan: „Wenn Sie jetzt noch in naher Zukunft die Fassade sanddstrahlen, fügt die sich auch optisch wieder bestens in das historische gewachsene und idyllische Zechenhaus-Ambiente ein.“

Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

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