Mit zwei Pony's ging es mitten durch Altendorf
"Martinsgefühle" auch ohne Umzüge

Markus Tiefensee, Pastoralreferent in der Pfarrei St. Antonius, erzählt den Kindern der KITA St. Anna die Geschichte vom St. Martin und wie wichtig es ist zu teilen. Die Kids hören gespannt zu.
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  • Markus Tiefensee, Pastoralreferent in der Pfarrei St. Antonius, erzählt den Kindern der KITA St. Anna die Geschichte vom St. Martin und wie wichtig es ist zu teilen. Die Kids hören gespannt zu.
  • Foto: PR-Fotografie Köhring
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Strahlende Kinderaugen blicken in Richtung der beiden Pony's, die samt Reiterinnen auf dem großen Parkplatz vor der KITA St. Anna stehen. Ein Segen wird gesprochen. Die Posaune erklingt und die Kinder singen ausgelassen. Doch wie so vieles ist auch das St. Martin-Fest dieses Jahr anders.

Von Charmaine Fischer

"Es gibt dieses Jahr keinen Umzug und keine Verkleidung. Nur zwei Pony's haben wir hier. Wir wollen aber trotz Corona Freude teilen und den Menschen ein bisschen Martinsgefühl geben", erklärt Markus Tiefensee, Pastoralreferent in der Pfarrei St. Antonius und Gemeindeleiter von St. Mariä Himmelfahrt. "Natürlich alles auf Abstand und unter Einhaltung der Hygienevorschriften."

"Zeit und Freude miteinander teilen"

Da aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr in Altendorf die Martinsumzüge ausfallen, hat Tiefensee etwas besonderes organisiert: Im Namen der Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt und des Stadtteilzentrums "kreuz + quer" wurden zusammen mit zwei Reiterinnen und zwei Pony's einige Orte in Altendorf besucht. Damit sich keine Menschenansammlungen bilden konnten, wusste nur die Verantwortlichen Bescheid und die jeweiligen Aktionen dauerten nur wenige Minuten.
An den verschiedenen Stationen wurde ein Martinslied auf Posaune vorgespielt, Martinstaler verschenkt und ein Segen gesprochen. "So wollen wir etwas Zeit und Freude miteinander teilen", erklärt Tiefensee.

Die erste Station war die KITA St. Anna. Mit selbstgebastelten Laternen standen die Kinder auf dem Parkplatz und lauschten den Worten des Pastoralreferents, der ihnen die Martinsgeschichte erzählte.

Direkt nebenan schauten sich auch einige Bewohner des Katholischen Alten- und Pflegeheims St. Anna das Spektakel an. "Normalerweise feiern wir mit dem Kindergarten das Fest immer zusammen. Dann gibt es Glühwein, Kakao, Brezel und von den Kindern eine tolle St. Martin-Vorführung. Wegen Corona ist das dieses Jahr leider nicht möglich", bedauert Einrichtungsleitung Sonja Kinder.
Doch die Bewohner des Alten- und Pflegeheims freuen sich trotzdem über die kleine Aktion, die ins Leben gerufen wurde. "Das ist doch prima. Da haben die Kinder und die alten Leute gleichermaßen Freude", betont eine Bewohnerin.

Autor:

Charmaine Fischer aus Essen

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