EVANGELISCHE KIRCHE IN ESSEN
Den Menschen nahe bleiben: Tägliche Zeichen der Verbundenheit

Am Gitter vor der geschlossenen Kreuzeskirche hängt eine "geistliche Wäscheleine" mit Karten der Ermutigung. Pfarrer Steffen Hunder hat die Idee einer Münchner Pfarrerin aufgegriffen. Das Angebot wurde am Freitagnachmittag gerne von Vorübergehenden angenommen. | Foto: Kirchenkreis Essen/Steffen Hunder
  • Am Gitter vor der geschlossenen Kreuzeskirche hängt eine "geistliche Wäscheleine" mit Karten der Ermutigung. Pfarrer Steffen Hunder hat die Idee einer Münchner Pfarrerin aufgegriffen. Das Angebot wurde am Freitagnachmittag gerne von Vorübergehenden angenommen.
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In diesen Zeiten kommt es darauf an, dass wir andere Angebote finden, die gute Botschaft des christlichen Glaubens weiterzusagen und Kraft daraus zu schöpfen, sagt die Essener Superintendentin Marion Greve. Die Gemeindehäuser und fast alle Kirchen sind geschlossen, aber es gibt auch tägliche Zeichen der Ermutigung und Solidarität.

"Bitte suchen Sie als Pfarrerinnen und Pfarrer, haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende vor Ort nach angemessenen Formen, Kontakt mit Gemeindegliedern aufzunehmen: ermutigen Sie zum Beispiel Gemeindeglieder, einander anzurufen. Wenn der Gesprächskreis nicht stattfinden kann, können Gespräche per Telefon sinnvoll sein, um besonders mit älteren Menschen in Kontakt zu bleiben", erklärt Superintendentin Marion Greve in einem Schreiben an die Essener Gemeinden, Dienste und Einrichtungen. Mehrere Gemeinden haben bereits konkrete Hilfsangebote und Initiativen aufgebaut. Aber auch für ganz Essen und darüber hinaus gibt es Angebote. Marion Greve: "Ich freue mich, dass viele Kolleginnen und Kollegen kreative Weisen für Gottesdienste und Seelsorge finden – sind wir doch mit der Verkündigung des Wortes nicht an Kirchgebäude gebunden!" Angebote der Dienste und Gemeinden in Essen im Überblick:

TELEFONSEELSORGE ESSEN

Die ökumenisch getragene Telefonseelsorge Essen bietet Menschen in einer akuten seelischen Notlange ein Gespräch an: Unter Telefon 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 finden Sie rund um die Uhr und an jedem Tag des Jahres ein offenes Ohr.

KIRCHENKREIS ESSEN

Der Kirchenkreis Essen postet täglich in seinem Blog himmelrauschen.de Gedanken und Impulse, die die Menschen in diesen Zeiten stärken und ermutigen, ebenso auf Facebook, Instagram und Twitter. Im YouTube-Kanal „Evangelisch in Essen“ hat die Gehörlosengemeinde ihre erste Kurzandacht in Gebärdensprache veröffentlicht; für alle Sonn- und Feiertage werden derzeit Kurzpredigten mit einem Lied, Gebeten und einem Segenswort vorbereitet. Superintendentin Marion Greve und Stadtdechant Jürgen Schmidt ermutigen alle Gemeinden, die Menschen täglich um 19 Uhr mit einem kurzen Glockengeläut dazu einzuladen, eine Kerze in die Fenster zu stellen und das Vaterunser zu beten.

GEHÖRLOSENGEMEINDE ESSEN

Die Evangelische Gehörlosengemeinde Essen veröffentlicht in jeder Woche eine neue Video-Andacht in Gebärdensprache. Dabei wechseln sich Pfarrer Volker Emler und Pfarrerin Rebecca Lackmann ab. Die Kurzandachten werden im YouTube-Kanal "Evangelisch in Essen" veröffentlicht (die erste kann dort bereits abgerufen werden) sowie per WhatsApp und per Mail an die Mitglieder der Gehörlosengemeinde versendet. Kontakt: Pfarrer Volker Emler, Telefon 0201 734982 (ST und BT), Fax 0201 701242, Mail Pfarrer.Emler(@)t-online.de.

STADTMITTE/MARKTKIRCHE

In der Marktkirche wurde eine Gebetsecke mit Fürbitten eingerichtet – die Öffnungszeit ist weiterhin werktags von 12 bis 16 Uhr.

STADTMITTE/WEIGLE-HAUS

Das Weigle-Haus an der Hohenburgstraße 96 überträgt den sonntäglichen Gottesdienst um 10 Uhr als Livestream, inklusive Musikband und Predigt. Auch später können die Gottesdienste im YouTube-Kanal des evangelischen Jugendhauses angeschaut werden. Montag startet zudem ein Livestream, der über verschiedene Angebote der Einrichtung berichtet – darunter Online Gaming, Spiele, Hip Hop Dance, Fitness und geistliche Inputs. Von montags bis freitags wird von 18 bis 19 Uhr eine seelsorgliche Einzelsprechstunde angeboten. Für Hilfen beim Einkaufen, Fragen zur Interneteinrichtung oder Vorlesen gibt es ein Team von jungen Leuten, die unter der Hotline 0201 224223 erreicht werden können (montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr). Alle nötigen Informationen stehen auf der Seite weigle-haus.de und werden auch auf Facebook und Instagram verbreitet.

ALTENESSEN-KARNAP

„Hoffentlich geht es Ihnen gut und Sie und Ihrer Lieben sind alle gesund“, heißt es in einem offenen Brief, den die Evangelische Kirchengemeinde Altenessen-Karnap an ihre Gemeindeglieder schreibt. „Auf dem Gebiet unserer Kirchengemeinde gibt es viele ältere und gesundheitlich gefährdete Menschen, die Hilfe brauchen. Glücklicherweise gibt es auch viele, für die das Coronavirus nur eine geringe gesundheitliche Gefahr bedeutet und die Zeit und Lust haben, um durch das Einkaufen von Lebensmitteln oder das Abholen von Medikamenten anderen zu helfen. Wir möchten als Pfarrerinnen und Pfarrer vor Ort dazu beitragen, dass Kontakte zwischen den Menschen entstehen, die hilfsbereit und zur Hilfe fähig sind und denen, die Unterstützung benötigen. Dabei ist es uns wichtig dafür zu sorgen, dass nur solche Menschen Kontaktdaten von Bedürftigen bekommen, die wir kennen und für vertrauenswürdig halten. Es gibt eine Gruppe von uns bekannten Menschen, die auf dem Gebiet unserer Gemeinde Besorgungen für ältere und kranke Gemeindeglieder, die Hilfe benötigen für Einkauf, Apotheke, usw., übernehmen können. Kontakt: Gemeindebüro, Telefon 0201 833360 und Mail gemeindebuero-aek(@)ekir.de.

Für Gespräche und Seelsorge in der Kirchengemeinde Bedingrade stehen als Ansprechpersonen zur Verfügung: Pfarrerin Anne Bremicker, Telefon 0201 380525, Mail anne.bremicker(@)ekir.de; Pfarrerin Ellen Kiener, Telefon 0201 31999106, Mail ellen.kiener(@)ekir.de; Pfarrer Pieter Roggeband, Telefon 0201 36026521, Mail pieter.roggeband(@)ekir.de; Pfarrer Dirk Matuschek, Telefon 0201 43643634, Mail dirk.matuschek(@)ekir.de.

ALTSTADT

An der Kreuzeskirche hat Pfarrer Steffen Hunder eine „geistliche Wäscheleine" mit ermutigenden und hoffnungsvollen Postkarten aufgehängt. Zu dieser Aktion hat ihn die Idee einer Münchner Pfarrerin inspiriert. „Schon beim Aufhängen haben Passanten Interesse gezeigt und Karten mitgenommen“, berichtet Steffen Hunder.

Für seelsorgliche Gespräche steht das Pfarrteam der Gemeinde zur Verfügung: Pfarrer Steffen Hunder, Telefon 0201 313219, Mail steffen.hunder(@)ekir.de; Pfarrer Götz-Otto Kreitz, Telefon 0201 256533; Mail goetz-otto.kreitz(@)ekir.de; Pfarrer Thomas Nawrocik, Telefon 0201 324232, Mail thomas.nawrozik(@)ekir.de; Pfarrer David Borgardts, Telefon 0157 72926936, Mail david.borgardts(@)ekir.de; Pfarrerin Heike Remy, Telefon 0201 56273194, Mail heike.remy(@)ekir.de; Prädikant Colin Byron Nierenz, Telefon 0201 12526717, Mail c.nierenz(@)gmx.de.

BEDINGRADE-SCHÖNEBECK

Für Gespräche und Seelsorge in der Evangelischen Kirchengemeinde Bedingrade-Schönebeck stehen als Ansprechpersonen in dieser schwierigen Situation vor allem Pfarrerin Dagmar Kunellis, Telefon 0201 64620505, und Pfarrer Michael Brzylski, Telefon 0170 1007760, bereit. In jeder Woche veröffentlicht die Gemeinde auf ihrer Homepage eine neue Andacht, die auch per Mailverteiler verbreitet wird.

BERGERHAUSEN

Die Evangelische Kirchengemeinde Bergerhausen unterstützt Mitglieder sogenannter Risikogruppen – ältere Mitbürgerinnen und Menschen mit Vorerkrankungen – bei Besorgungen von Dingen des täglichen Bedarfs. Ansprechpartnerin vor Ort ist Pfarrerin Heidrun Viehweg, Telefon 0201 254576.

BORBECK-VOGELHEIM

„Aufgrund dieser schwierigen und außergewöhnlichen Situation bitten wir alle unsere Gemeindeglieder um Unterstützung für Menschen, die ihre Wohnung nicht verlassen wollen oder können, weil sie zu den sogenannten Risikogruppen gehören oder aus anderen Gründen Angst vor einer Ansteckung haben, erklärt die Evangelische Kirchengemeinde Borbeck-Vogelheim auf ihrer Homepage. „Sie brauchen unsere Hilfe etwa beim Einkaufen von Lebensmitteln oder auch für einen Gang zur Apotheke. Greifen Sie zum Telefon oder bilden Telefonketten in den Gruppen und Kreisen, damit niemand sich allein gelassen und isoliert fühlt. In diesen Zeiten sind Nachbarschaftshilfe und Solidarität gefragt.“

Anfragen können an die Pfarrer und das Gemeindebüro, Telefon 0201 86563-0, gerichtet werden. Die Matthäuskirche an der Bocholder Straße 39 hat mittwochs von 17 Uhr 18.30 Uhr und sonntags von 10.30 Uhr bis 12 Uhr für stille Gebete geöffnet.

BURGALTENDORF

Auf ihrer Homepage jesus-lebt-kirche.de bietet die Evangelische Kirchengemeinde Burgaltendorf den Menschen täglich einen neuen geistlichen Impuls als Audio-Botschaft an. Dort findet sich auch der Link zu einer Videoansprache über die aktuelle schwierige Situation, die Pfarrer Manuel Neumann in seinem Pfarrbüro aufgezeichnet hat.

DELLWIG-FRINTROP-GRESCHEDE

Über ihren WhatsApp-Broadcasting-Service bietet die Evangelische Kirchengemeinde Dellwig-Frintrop-Gerschede allen Menschen täglich kleine Impulse und Anregungen zur Stärkung und Sorge für die Seele an. Wer daran teilhaben möchte und sich über den einen oder anderen Hinweis aus der Gemeinde freut, legt die Telefonnummer 0177 6166514 als WhatsApp-Kontakt an und schreibt an diesen Kontakt die Nachricht START. Der Kontakt bleibt vertraulich und wird ausschließlich für den Zweck der Information genutzt. Außerdem veröffentlicht Pfarrerin Anke Augustin an jedem Tag auf der Homepage gemeindedfg.de eine kurze Andacht unter dem Motto „In Zeiten von Corona“. Ihre Texte und Gedanken publiziert der Kirchenkreis Essen zusätzlich in seinem Blog himmelrauschen.de.

EMMAUS-GEMEINDE IN BREDENEY UND MARGARETHENHÖHE

Die Evangelische Emmaus-Gemeinde veröffentlicht auf ihrer Homepage an jedem Tag eine Andacht mit Foto, die abwechselnd von Pfarrerin Henny Dirks-Blatt und Pfarrer Joachim Lauterjung geschrieben wird. Für persönliche Gespräche stehen beide unter Telefon 0201 50763323 (Henny Dirks-Blatt) und 0201 413915 (Joachim Lauterjung) jederzeit gerne zur Verfügung. Die beiden Gemeindebüros sind weiterhin zu den üblichen Zeiten unter den Rufnummern 0201 421386 (Bredeney) und 0201 715315 (Margarethenhöhe) erreichbar.

ERLÖSERKIRCHENGEMEINDE HOLSTERHAUSEN

In der Evangelischen Erlöserkirchengemeinde Holsterhausen bietet der Pfadfinderstamm Asnide Menschen aus sogenannten Risikogruppen – ältere Mitbürgerinnen und Menschen mit Vorerkrankungen – Hilfe bei Besorgungen von Dingen des täglichen Bedarfs an. Kontakt: Pfarrer Bernd Zielezinski, Telefon 0201 8604627.

Das Entzünden der Osterkerze am Abend des Ostersamstags wird durch das Social-Media-Team des Kirchenkreises in der Erlöserkirche aufgezeichnet und im YouTube-Kanal „Evangelisch in Essen“ veröffentlicht.

FREISENBRUCH-HORST-EIBERG

Zu einer „Gebetskette der Verbundenheit in Corona-Zeiten“ lädt die Evangelische Kirchengemeinde Freisenbruch-Horst-Eiberg immer sonntags um 18 Uhr ein. „Zusammenkommen und gemeinsam Gottesdienst feiern können wir in diesen Wochen leider nicht“, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. „Verbunden bleiben und dieses Verbundensein im Geiste Jesu auch spüren, das können wir trotzdem: wenn wir uns zu einer verabredeten Zeit an dem Ort, an dem wir sind, Zeit nehmen zum Gebet, für einen Impuls, eventuell sogar für ein Lied. In dem Bewusstsein: andere sind mit mir jetzt unterwegs. Wir wissen voneinander und das stärkt uns in dieser schwierigen Zeit.“ Während am Sonntagmorgen viele Gemeindeglieder den Fernsehgottesdienst verfolgen, ist am Abend Raum für die Verbundenheit mit der Gemeinde.

Als Ablauf wird vorgeschlagen: „Sie suchen sich einen geeigneten Ort in Ihrer Wohnung, zünden eine Kerze an. Sie verbinden sich ganz bewusst mit den Anderen, die das zur selben Zeit tun, verweilen vielleicht zwei bis drei Minuten im Schweigen. Sie lesen Psalm 23, an den kommenden Sonn- und Feiertagen gerne auch Psalm 139 und Psalm 121 und spüren nach, wo er uns heute konkret anspricht, welcher Vers uns wichtig ist. Dann lesen Sie den Impuls, den wir auf unserer Homepage f-h-e.de veröffentlichen, und bedenken ihn. Mit laut oder leise gesprochenen Fürbitten, guten Wünschen füreinander und für die Welt, vielleicht einem Lied und dem Segensgruß ‚Gott segne und behüte uns auf allen unseren Wegen!‘ klingt die Gebetskette aus.“

FROHNHAUSEN

Auch in der Evangelischen Kirchengemeinde Frohnhausen ist eine kleine Unterstützergruppe entstanden, die älteren Mitbürgern und weiteren Angehörigen sogenannter „Risikogruppen“ Hilfe bei Besorgungen anbietet. Für Menschen aus dem Stadtteil ist die Gruppe unter Telefon 0160 3068307 zu erreichen. „Wenn Sie Bedarf an einem stärkenden Gespräch haben, können Sie bei den Mitgliedern unseres Pfarrteams anrufen“, heißt es auf der Homepage ekef.de. „Pfarrerin Susanne Gutjahr-Maurer, Telefon 0201 752979, Pfarrer Werner Sonnenberg, Telefon 0201 740788, und Pfarrerin Nele Winkel, Telefon 0157 76493217, haben offene Ohren und gute Worte für Sie. Vielleicht greifen auch Sie in diesen Tagen öfter zum Telefon und rufen Menschen an, die sich über einen Kontakt freuen, oder sind bereit, Menschen durch eine Nachbarschaftshilfe zu unterstützen, die zur Risikogruppe gehören.“

HAARZOPF

„Wenn Sie Hilfe brauchen, z.B. jemand, der für Sie einkauft, jemand, der Ihren Hund ausführt, jemand, der Sie mal anruft, bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!“, teilt die Evangelische Kirchengemeinde Haarzopf mit. „Wir sind erreichbar zu den üblichen Bürozeiten, am besten montags bis donnerstags von 9 bis 13 Uhr, im Notfall natürlich auch darüber hinaus!“. Pfarrerin Tabea Meyer und Pfarrerin Elisabeth Müller sind bei Bedarf unter den Telefonnummern 0201 53697824 bzw. 0201 713877 erreichbar und kennen die Namen von Helfern, die beim Kauf von Getränken helfen oder eine kleinere Fahrt übernehmen, die nicht mehr selbst erledigt werden kann. „Wir bitten Sie und euch alle inständig, zu Hause zu bleiben und die Situation ernst zu nehmen. Das Coronavirus ist gefährlich und wir müssen nun alle verantwortlich handeln, um sowohl uns selbst als auch unseren Nächsten schützen. Gottes Segen Ihnen allen!“

Auf ihrer Homepage veröffentlicht die Gemeinde regelmäßig Worte der Stärkung; für kleine Filmbeiträge – auch Musikalisches – wurde ein eigener YouTube-Kanal eingerichtet. Um 19 Uhr lädt das Geläut der Glocken dazu ein, sich an der ökumenischen Gebetsaktion zu beteiligen, eine Kerze in die Fenster zu stellen und ein Vaterunser zu sprechen.

HEIDHAUSEN

In der Evangelischen Kirchengemeinde Heidhausen stehen Pfarrerin Carolina Baltes und Pfarrer Klaus Baltes, Telefon 0201 405473, Menschen in seelischer Not für ein Gespräch zur Verfügung.

HEISINGEN

In der Evangelischen Kirchengemeinde Heisingen stehen Pfarrer Markus Heitkämper, Telefon 0201 466164, und Pfarrerin Cordula Altenberg, Telefon 0201 4669928, hilfsbedürftigen Menschen in seelischer Not für ein Gespräch zur Verfügung.

KATERNBERG

Menschen, die in der Evangelischen Kirchengemeinde Katernberg Hilfe und Unterstützung benötigen, weil sie ihre eigenen vier Wände wegen einer Vorerkrankung oder ihres hohen Alters nicht verlassen können, können sich unter Telefon 0201 85788394 oder per Mail an die Anschrift johannes.brakensiek@ekir.de mit Pfarrer Johannes Brakensiek in Verbindung setzen – er koordiniert die Nachbarschaftshilfen, die die Gemeinde vor Ort anbietet.

KETTWIG

In der Evangelischen Kirchengemeinde Kettwig können sich Menschen, die Unterstützung benötigen, an das Jugendhaus Auf der Höhe wenden, das derzeit wegen des Coronavirus für Besucher geschlossen ist. Dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr nehmen die beiden Jugendleiterinnen Sarah Gladosch, Telefon 0178 1084999, und Lisa Maas, Telefon 0177 7561817, Bitten um Hilfe entgegen und koordinieren den Einsatz von Ehrenamtlichen aus der Gemeinde.

KÖNIGSSTEELE

Die Evangelische Kirchengemeinde Königssteele hat eine Kontaktnummer für die Nachbarschaftshilfe eingerichtet: Unter Telefon 0163 2558166 kann sich jeder melden, ggf. eine Nachricht auf die Mailbox sprechen oder per SMS um eine Kontaktaufnahme bitten. Vikarin Charlotte Behr koordiniert die Hilfe für Menschen, die älter sind oder einer sogenannten „Risikogruppe“ angehören, gemeinsam mit weiteren Engagierten. Die Gemeinde freut auch über weitere Freiwillige, die die benötigten Dinge kaufen und vorbeibringen können.

KRAY

„Wenn Sie Unterstützung in Kray brauchen oder Menschen kennen, die sich durch die Krankheit oder Quarantäne nicht selbst mit den nötigen Dingen für den täglichen Bedarf versorgen können, können Sie sich gerne bei uns melden“, teilt die Evangelische Kirchengemeinde Kray mit. „Da, wo wir das können, wollen wir gern unterstützen und weiterhelfen.“ Die Kirchengemeinde hat ein Kontakttelefon mit der Rufnummer 0201 5457864 (13 bis 15 Uhr) eingerichtet. Mitarbeitende aus dem Jugendhaus Gecko koordinieren die Nachbarschaftshilfe vor Ort.

KUPFERDREH

Die Evangelische Kirchengemeinde Kupferdreh beteiligt sich täglich am ökumenischen Glockengeläut mit Kerzenschein und einem stillen Vaterunser: Immer um 19 Uhr läuten die Glocken der Christuskirche und laden dazu ein, eine Kerze in die Fenster zu stellen, an liebe Angehörige zu denken, eine stille Fürbitte für bedürftige Menschen zu sprechen und das Vaterunser zu beten. Für seelsorgliche Gespräche steht Pfarrer Reinhard Laser unter Telefon 0201 480626 zur Verfügung.

LUTHERKIRCHENGEMEINDE ALTENDORF

In der Evangelischen Lutherkirchengemeinde Altendorf stehen Pfarrer Wolfgang Knopp, Telefon 0201 742629, und Pfarrer Hermann Walter, Telefon 0201 84383922, für seelsorgliche Gespräche zur Verfügung.

RELLINGHAUSEN

Menschen aus sogenannten Risikogruppen, die ihre Wohnungen nicht mehr verlassen wollen und Unterstützung beim Einkaufen oder beim Gang zur Apotheke benötigen, können ein Hilfsangebot nutzen, das die Evangelische Kirchengemeinde Rellinghausen eingerichtet hat. Anfragen nimmt das Gemeindebüro montags und freitags von 10 bis 12 Uhr sowie mittwochs von 16 bis 18 Uhr unter Telefon 0201 441783 entgegen, teilt Pfarrer Markus Söffge mit. Seelsorgliche Gespräche können unter Telefon 0201 440572 und 0178 5163969 vereinbart werden.

RÜTTENSCHEID

"Als Zeichen der Hoffnung und der Solidarität und als Dank für alle, die im Gesundheitssystem bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit arbeiten, zünden wir an jedem Abend um 19 Uhr eine Kerze an und stellen sie in ein Fenster“, heißt es in einer Erklärung, die die Evangelische Kirchengemeinde Rüttenscheid auf ihrer Homepage veröffentlicht hat. „Dazu läuten die Kirchenglocken der Reformationskirche und auch der Versöhnungskirche. Wer möchte, kann dazu ein Gebet sprechen.“ Mit dem Glockengeläut beteiligt sich die Gemeinde an einer ökumenischen Aktion, der sich viele Kirchen in Essen und anderen Städten des Ruhrgebiets angeschlossen haben. Für seelsorgliche Gespräche stehen Pfarrerin Sabine Grüneklee-Herrmann und Pfarrer Jörg Herrmann, Telefon 0201 774699, und Pfarrerin Marianne Golitz, Telefon 0201 789344, zur Verfügung.

SCHONNEBECK

„Essener Gemeinden setzen ein Hoffnungszeichen: Täglich um 19 Uhr laden die Glocken der Immanuelkirche in ökumenischer Verbundenheit für fünf Minuten dazu ein, eine Kerze anzuzünden, sie ins Fenster zu stellen und dazu ein Vaterunser zu beten“, erklärt die Evangelische Kirchengemeinde Schonnebeck in einer Mitteilung an die Menschen im Stadtteil. „Auch unsere Gemeinde beteiligt sich an der Aktion. Machen Sie mit und geben Sie ein Hoffnungs- und Trostzeichen in Ihrer Umgebung! Vertrauen wir gemeinsam auf die Zusage Jesu Christi: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage!“ (Matthäus 28,18). Für seelsorgliche Gespräche stehen Pfarrerin Karin Pahlke, Telefon 0201 607273, und Pfarrerin Bianca Neuhaus, Telefon 0208 4434754, zur Verfügung.

THOMASGEMEINDE

Bis zum Osterfest läuten die Glocken der Thomaskirche an der Hallostraße an jedem Abend um 19 Uhr. „Auch die Evangelische Thomasgemeinde beteiligt sich an diesem täglichen Zeichen der Gemeinschaft und Ermutigung“, heißt es in einer Mitteilung. „Wir laden Sie dazu ein, eine Kerze auf die Fensterbank zu stellen und ein Vaterunser zu sprechen. So bleiben wir auch in Zeiten von Corona verbunden!“ Seelsorgliche Gespräche können unter Telefon 0201 313140 mit Pfarrerin Claudia Link und unter Telefon 0201 295028 mit Pfarrer Martin Keßler vereinbart werden.

ÜBERRUHR

Auf ihrer Homepage kirche.ruhr veröffentlicht die Evangelische Kirchengemeinde Überruhr regelmäßig Andachten zum Mitlesen und zum Download; gedruckt hängen sie an der Tür der Stephanuskirche aus. Dort finden Interessierte ein kleines Heft mit der Andacht, das mitgenommen oder jemandem überbracht werden kann, der das Internet nicht nutzt. Mit einem Glockengeläut um 19 Uhr beteiligt sich die Gemeinde an der täglichen ökumenischen Aktion, zu der der Kirchenkreis und das katholische Stadtdekanat gemeinsam aufgerufen haben. Ansprechpartner für seelsorgliche Gespräche sind Pfarrer Markus Pein, Telefon 0201 8585203, und Pfarrer Martin Prang, Telefon 0201 581005.

WERDEN

In der Evangelischen Kirchengemeinde Werden ist eine kleine Unterstützergruppe entstanden, die Mitgliedern sogenannter Risikogruppen Hilfe bei Besorgungen anbietet: Menschen aus dem Stadtteil können Jugendleiterin Charlotte Main ihre Anliegen zunächst dienstags und freitags von 10 bis 12 unter Telefon 0176 34475330 übermitteln; falls der Bedarf steigt, werden diese Zeiten ausgeweitet. „Um ein Ansteckungsrisiko zu minimieren, erfolgt die Übergabe der Einkäufe ohne direkten Kontakt. Der genaue Ablauf wird in einem Telefonat erklärt“, heißt es auf der Homepage der Gemeinde.

Außerdem beteiligt sich die Gemeinde täglich um 19 Uhr am ökumenischen Glockengeläut mit Kerzenschein und einem stillen Vaterunser. „Mit vielen katholischen und evangelischen Kirchen in unserer Stadt und darüber hinaus laden wir dazu ein, zusammen mit anderen Menschen einen Moment innezuhalten und für alle bedürftigen Menschen zu beten“, erklärt Pfarrer Oliver Ruoß. Das nicht gemeinsam, aber doch in der Gemeinschaft gesprochene Vaterunser und das Entzünden von Kerzen, die die Fenster erleuchten, könnten starke Symbole des Zusammenhalts in schwierigen Zeiten sein. „Und melden Sie sich gerne unter der Rufnummer 0201 494195 oder per Mail an die Adresse ruoss(@)kirche-werden.de, wenn Sie von uns als Kirchengemeinde oder von mir als Pfarrer Unterstützung benötigen. Bitte geben Sie mir auch dann einen Hinweis, wenn Sie von jemandem wissen, bei dem ich mich telefonisch einmal melden sollte“, schreibt der Theologe weiter. „Ich hoffe sehr, dass wir alle diese Zeiten möglichst unbeschadet bestehen. Und dass bei allem Unangenehmen und zum Teil Beängstigendem doch auch Gutes erwächst: Solidarität, Mitmenschlichkeit und Anteilnahme. Gott segne Sie!“

Autor:

Stefan Koppelmann aus Essen

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