Unterschriftensammlung bis Ende April
Evangelische Kirche in Essen unterstützt die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad

Werben gemeinsam für mehr Fahrradmobilität: Marion Greve, Superintendentin des Kirchenkreises Essen, und Marc Zietan von der NRW-Initiative "Aufbruch Fahrrad".
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  • Werben gemeinsam für mehr Fahrradmobilität: Marion Greve, Superintendentin des Kirchenkreises Essen, und Marc Zietan von der NRW-Initiative "Aufbruch Fahrrad".
  • Foto: Kirchenkreis Essen/Till Schwachenwalde
  • hochgeladen von Stefan Koppelmann

Ab sofort werden im Haus der evangelischen Kirche am III. Hagen 39 Unterschriften zur Unterstützung der Volksinitiative Aufbruch Fahrrad gesammelt: 66.000 Unterschriften sind nötig, damit sich der Landtag Nordrhein-Westfalen mit einer Reihe von konkreten Vorschlägen zur Förderung der Fahrradmobilität befasst. Durch ihre Umsetzung soll der Anteil des Radverkehrs am durchschnittlichen Verkehrsaufkommen bis zum Jahr 2025 von derzeit 8 auf 25 Prozent gesteigert werden; die vorgeschlagenen Fördermaßnahmen sollen Teil eines Fahrradgesetzes werden.

Marc Zietan (li.), der sich in Essen für die Initiative stark macht, schaute zum Start der neuen Sammelstelle im Haus der Evangelischen Kirche in Essen vorbei; Superintendentin Marion Greve unterschrieb als erste und erklärte auch, warum: „Als Christinnen und Christen treten wir für die Bewahrung der Schöpfung ein. Der Schutz der Natur und des Klimas beginnt im Kleinen, im Alltag – zum Beispiel bei der Wahl eines möglichst umweltfreundlichen Verkehrsmittels“, sagte die Pfarrerin. „Deshalb engagieren wir uns gerne für diese Initiative. Nicht zuletzt kommt die Förderung des Fahrradfahrens allen Menschen in unserer Stadt zugute, steigert die Lebensqualität im Ruhrgebiet, hält fit und gesund und macht mir persönlich jede Menge Spaß!“

Auch wenn die Aktion insgesamt noch bis Juni läuft, sind Unterschriften nur bis Ende April möglich – alle geleisteten Unterschriften müssen in den jeweiligen Einwohnermeldeämtern geprüft werden und für den Versand ist ein ausreichender zeitlicher Puffer einzuplanen. Auch wichtig: Es muss auf nach Städten getrennten Unterschriftenblättern unterschrieben werden.

„Aufbruch Fahrrad“ ist ein Aktionsbündnis des Vereins RADKOMM und des ADFC NRW, an dem sich weitere Organisationen, Vereine und Initiativen beteiligen. Auch die Evangelische Kirche im Rheinland hat im Landeskirchenamt eine Sammelstelle eingerichtet. Worum es der Initiative konkret geht und viele weitere Infos stehen im Internet auf der Seite www.aufbruch-fahrrad.de.

Autor:

Stefan Koppelmann aus Essen-Nord

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