Nordirak

Beiträge zum Thema Nordirak

Reisen + Entdecken
Wolfgang Eutener und der jesidische Religionsführer Baba Scheikh

Bericht vom Besuch in Flüchtlingslagern
Krisenregion Nordirak

Wolfgang Euteneuer, langjähriger Schulleiter der Hasenclever Schule Gevelsberg und nun seit 2015 Leiter des Projekts „Angekommen in deiner Stadt Dortmund“, hält auf Einladung der Ev. Kirchengemeinde Schwelm am Freitag, 10. Mai, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Linderhausen, Gevelsberger Str. 80, einen Vortrag über seinen Besuch im Nordirak. Im März 2019 besuchte er in sechs Tagen mehrere Flüchtlingslager im Nordirak. Als ein Mitglied der Delegation aus Politikern, Wirtschaftsmanagern und...

  • Schwelm
  • 08.05.19
Politik
Serdar Yüksel, Farat Toku und Baba Scheich, der geistige Führer der Jesiden, bei einem Gespräch.
2 Bilder

Wieder Demut lernen

Es war nur ein stressiger Kurztripp, doch die Eindrücke haben sich wieder einmal tief eingebrannt ins Gedächtnis. Der SPD-Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel und SGW-Trainer Farat Toku haben das Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet im Nordirak besucht und ihre Gefühlslage schwankt zwischen hoffen und bangen. Direkt nach dem Ligaspiel bei RW Essen starteten Toku, Yüksel und eine kleine Delegation aus dem Ruhrgebiet vom Frankfurter Flughafen nach Erbil – einer Millionenstadt im Nordirak. In der Provinz...

  • Wattenscheid
  • 11.11.16
  • 1
Sport
Farat Toku bei einem seiner letzten Besuche im Krisengebiet des Nordirak.

Von der Hafenstraße direkt nach Erbil

SGW-Trainer Farat Toku ist nicht nur in den Fußballstadien engagiert. An diesem Wochenende fliegt der 36-Jährige direkt nach dem Revierderby an der Hafenstraße in ein Flüchtlingsdorf. Stadtspiegel: Du verbringst diesmal ein sehr ungewöhnliches Wochenende. Ja, das stimmt. Ich fliege nach dem Spiel bei RW Essen am Samstag von Frankfurt nach Erbil in den Nordirak und besuche dort das Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet. Wie ist das zustande gekommen? Das war ein wenig kurios. Ich habe auf einem Infoabend...

  • Wattenscheid
  • 28.10.16
  • 1
Überregionales
Die Spenden ermöglichten den Bau von Wohncontainern. Foto: SPD

Yüksel besucht Flüchtlingsdorf im Nordirak

Vom 18. bis zum 22. März besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel das Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet/NRW in der Region Dohuk im Nordirak. In der Nähe der Stadt Sheikhan machte sich Yüksel selbst ein Bild von der Lage der Bevölkerung im Flüchtlingsdorf und begutachtete die neu gebauten Behausungen. Auch die Städte Herne und Bochum haben sich bei der Hilfe für die Geflüchteten beteiligt und mit ihren Spenden den Bau von Wohncontainern ermöglicht. Für die Hilfe aus der eigenen Heimat ist der...

  • Wattenscheid
  • 24.03.16
  • 1
Überregionales
In der nordirakischen Region Dohuk bietet ein Dorf aus 100 Wohncontainern Flüchtlingen eine winterfeste und menschenwürdige Unterkunft.
2 Bilder

Stadt Gladbeck unterstützt Flüchtlingsdorf im Nordirak

Ab sofort steht ein Stück Gladbeck im Nordirak: In der Region Dohuk bietet ein Dorf aus 100 Wohncontainern Flüchtlingen eine menschenwürdige und winterfeste Unterkunft. Der Container „Gladbeck“ hat Platz für zwei Familien und ist – wie alle anderen Container auch – etwa 30 qm groß, hat zwei Räume, ein Bad und WC sowie eine Küche. Die ersten Familien haben die Container bereits bezogen. 5000 Euro hat Gladbeck dafür zu Verfügung gestellt, dies hatte der Stadtrat in seiner Sitzung in seiner...

  • Gladbeck
  • 26.11.15
  • 2
Politik
Jilan Abdal übergibt Medikamente für die Flüchtlinge an Ärzte und Helfer in Baadre.
5 Bilder

IS-Terror: Bochumerin besucht Kriegsgebiet im Irak

Jilan Abdal ist Jesidin und kommt ursprünglich aus dem Nordirak. Sie gehört jener religiösen Minderheit an, die seit dem Vormarsch der Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) im August 2014 systematisch vertrieben, versklavt und ermordet wird. Sie erzählt in einem Gespräch mit dem Stadtspiegel, dass durch den Völkermord im Nordirak auch ihr eigenes Leben aus den Fugen geraten ist. Deshalb reiste sie in das Kriegsgebiet und leistete Hilfe. Ausgelöst durch den Vernichtungsfeldzug des IS wurden über...

  • Bochum
  • 29.05.15
  • 1
  • 7
Politik
Kleiderspenden in der CDU-Geschäftsstelle

CDU: Überwältigende Resonanz bei den Kleiderspenden für verfolgte Christen

„Wir sind überwältig von der Resonanz auf unseren Kleiderspendenaufruf für verfolgte Christen im Nordirak“, freut sich CDU-Kreisvorsitzende Oliver Wittke MdB. In der CDU-Geschäftsstelle stapelten sich über zwei Wochen die Kartons und Säcke mit Kleidern und Schuhen. „Der Truck ist mittlerweile auf dem mehrtägigen Weg von Essen zu den Flüchtlingslagern in Duhok im Nordwesten des Irak. An Bord hat er 16 Tonnen Kinder- und Erwachsenenkleidung, Decken und Schuhe, die in den letzten zwei Wochen in...

  • Gelsenkirchen
  • 03.03.15
Politik
Jesidische Frauen im Flüchtlingslager bei Dohuk.

Nordirakische Flüchtlingslager: "Keine Hoffnung"

„Die syrischen Flüchtlinge haben zum Teil gar keine Hoffnung mehr, in ihre Heimat zurückkehren zu können. Viele wollen nach Europa und Deutschland kommen.“ Diese Erfahrung machte der heimische Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe (SPD), als er am vergangenen Wochenende in den Nordirak reiste und dort drei Flüchtlingslager besuchte. „Ein Flüchtling hat mir einen Zettel zugesteckt. Darauf hat er mich gebeten, seiner Familie die Flucht nach Deutschland zu ermöglichen“, erzählt Schwabe. 15.000 Syrer...

  • Castrop-Rauxel
  • 14.01.15
  • 1
  • 1
Politik
"Die Gräueltaten des IS im Norden des Irak haben zu tausenden Toten und der Flucht von einer halben Million Menschen geführt. Dadurch ist eine humanitäre Notlage im Norden des Irak und Syriens entstanden, die auch nach Wochen noch kaum gelindert ist. Die Bundesrepublik muss deshalb ihre humanitären Bemühungen deutlich erhöhen. Türkei und Kurdische Regionalregierung im Nordirak müssen die ankommenden Hilfsgüter ohne Behinderung durchlassen. Die Türkei muss ihre Unterstützung für den IS einstellen." (Jelpke)

Komplott gegen Kobani: "Dieses Symbol soll zerstört werden, ehe es auf die ganze Region ausstrahlt" - US-Luftschläge sind Luftnummern - 40 IS-Kampfpanzer kein US-Angriffsziel

Die Dortmunder Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (DIE LINKE), die vor kurzem persönlich im Krisengebiet unterwegs war, um sich ein realistisches Bild von der akuten Lage vor Ort zu machen, hat nun zusammen mit der Bundestagsfraktion ihrer Partei einen Antrag zur Humanitären Hilfe und zum Flüchtlingsschutz für Jesiden, Kurden und anderen Schutzbedürftigen im Norden des Irak und Syriens in den Bundestag eingebracht. "Nach dreiwöchiger Belagerung sind die weiterhin von der Türkei mit Waffen und...

  • Dortmund-City
  • 09.10.14
  • 17
  • 8
Politik
Arno Klare begründet seine Entscheidung zu den Waffenlieferungen in den Nordirak.

Arno Klare zu Waffenlieferung an Kurden

In einem persönlichen Schreiben begründet der Mülheimer SPD-Bundestagsabgeordnete Arno Klare sein Abstimmungsverhalten zu den Waffenlieferungen in die kurdische Autonomieregion. Wörtlich heißt es in seiner Stellungnahme: "Ich habe heute in der Sondersitzung des Deutschen Bundestages für die Waffenlieferungen in die kurdische Autonomieregion im Irak gestimmt. Dieses Ja bedarf der Erläuterung. Vor 44 Jahren, ich war 18, habe ich aus tiefster Überzeugung den Dienst mit der Waffe verweigert. Vor...

  • Mülheim an der Ruhr
  • 02.09.14
Politik
Die Gefahr ist groß, dass Waffen, die heute in die Region geliefert werden, morgen bei ganz anderen Kräften als den offiziellen Empfängern landen. In den vergangenen zehn Jahren wurde bereits die irakische Armee vom Westen hochgerüstet. Angesichts der nahenden ISIS-Horden ließen die irakischen Soldaten die moderne Technik liegen und flohen. So konnte IS nach seiner kampflosen Einnahme von Mossul große Mengen moderne Militärtechnik einschließlich Panzer, Raketen und Hubschrauber unter ihre Kontrolle bringen.
2 Bilder

Hoffnung inmitten der Barbarei - Notizen von einer Reise durch Kurdistan

Die Dortmunder Bundestagsabgeodnete Ulla Jelpke (DIE LINKE) ist von ihrer mehrwöchigen Reise durch die verschiedenen Teile Kurdistans wieder zurück und berichtet nun ausführlich über die aktuelle Situation vor Ort. Gleichzeitig lehnt sie Waffenlieferungen ab und fordert stattdessen sofortige umfangreiche humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge in Rojava und dem Nordirak, die Aufhebung des Hungerembargos gegen Rojava und internationale Anerkennung der kurdischen Selbstverwaltungsregion, die...

  • Dortmund-City
  • 30.08.14
  • 14
Politik
"Ich appelliere an die kurdische Regionalregierung im Irak, ihre politischen Differenzen mit den in Rojava regierenden Parteien nicht auf dem Rücken der Flüchtlinge und der Bevölkerung auszutragen. Das Hungerembargo gegen Rojava ist zutiefst unhuman und verhindert zudem die angesichts der existenziellen Bedrohung Kurdistans notwendige Einheit aller kurdischen Parteien." so Ulla Jelpke (DIE LINKE).

Terrororganisation Islamischer Staat in Deutschland nicht verboten - Hungerembargo der Türkei gegen Flüchtlingsstadt Rojava

Während die Arbeiterpartei Kurdistans, deren Kämpferinnen und Kämpfer in den letzten Tagen Zehntausenden der vom IS verfolgten Jesiden, Christen und Turkmenen im Nordirak das Leben gerettet haben, weiterhin verboten ist und als Terrororganisation geführt wird, bestätigte das Bundesinnenministerium auf eine schriftliche Anfrage der innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, die sich gerade auf einer Reise durch die kurdischen Gebiete Syriens, des Irak und der Türkei...

  • Dortmund-City
  • 15.08.14
  • 6
Politik
Ulla Jelpke, die innenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, befindet sich derzeit im kurdischen Selbstverwaltungsgebiet Rojava im Nordosten Syriens an der Grenze zum Irak.
2 Bilder

Nordirak: Nicht US-Luftangriffe sondern die Guerilla rettet zehntausende Menschenleben - Gysi kritisiert Unterstützung der IS-Gotteskrieger durch NATO-Staat Türkei

Zu den neusten Luftangriffen der USA auf die Stellungen der IS-Gotteskrieger im Nordirak meldet sich wieder Ulla Jelpke, die innenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, die sich derzeit im kurdischen Selbstverwaltungsgebiet Rojava im Nordosten Syriens an der Grenze zum Irak befindet, zu Wort. Ebenso kritisiert Gregor Gysi, der Faktionschef der Linken, im ARD-Sommerinterview, dass die USA eine Verantwortung an der instabilen Lage im Irak haben. " `Gott und die PKK haben uns...

  • Dortmund-City
  • 11.08.14
Politik
"Notwendig ist jetzt erstens, die Versorgung der Flüchtlinge sicherzustellen und den Aufnahmeländern unter die Arme zu greifen. Zweitens muss die PKK schnellstens von den Terrorlisten gestrichen werden. Drittens müssen die Hintermänner und Waffenlieferanten des ISIS ausfindig gemacht und bekämpft werden." , so Ulla Jelpke (DIE LINKE).

Augenzeugenberichte bestätigen Massaker der IS-Gotteskrieger - "PKK schnellstens von den Terrorlisten streichen"

Die Dortmunder Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE, Ulla Jelpke, die zu einer zweiwöchigen Reise in die kurdischen Gebiete der Türkei, Syriens und des Irak aufgebrochen ist, um sich mit eigenen Augen ein Bild von der Situation vor Ort zu machen, befindet sich aktuell im kurdischen Teil Syriens. Vorgestern Abend konnte die Abgeordnete im türkischen Marbin mit Flüchtlingen sprechen, die zur Minderheit der Jesiden gehören. "Was sich hier abspielt, ist ein regelrechtes Gemetzel, berichtet...

  • Dortmund-City
  • 10.08.14
Politik
Die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (DIE LINKE) ist am Montag zu einer zweiwöchigen Reise in die kurdischen Gebiete der Türkei, Syriens und des Irak aufgebrochen, um sich mit eigenen Augen ein Bild von der Situation vor Ort zu machen.

Nordirak: Zehntausende auf der Flucht vor den IS-Gotteskriegern - Massaker unter Eziden - Mädchen & Frauen verschleppt

Terrorbanden des Islamischen Staates (IS) haben am Wochenende das wichtigste Siedlungsgebiet der Eziden um die Provinzhauptstadt Shingal und den Ursprungsort dieser jahrtausendealten monotheistischen Religionsgemeinschaft im Irak erobert. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht vor den Gotteskriegern des Islamischen Staates in den Sengal-Bergen im Nordirak eingeschlossen. Bei 40 Grad Hitze droht vielen von ihnen ohne Wasser, Nahrung und Medikamenten der Tod, wenn nicht sofort humanitäre Hilfe...

  • Dortmund-City
  • 06.08.14
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.